Damals am 4. Mai

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Damals am 4. Mai

Von Journal21, 04.05.2021

Napoleon auf Elba - Geburt von Kerenski - Geburt von Audrey Hepburn - Turiner Fussballteam abgestürzt - Pulitzerpreis für „Der alte Mann und das Meer“ - Tod von Tito - Ermordung von Alois Estermann im Vatikan - Tod von Alexander Tschäppät

Herausgegriffen

4. Mai 1998: Im Vatikan werden Alois Estermann, Kommandant der Schweizergarde, und seine venezolanische Frau Gladys ermordet. Bekannt wurde Estermann durch seinen Einsatz während des Anschlags auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1991. Neben den Ermordeten lag die Leiche des Wallisers Cédric Tornay. Laut der Version des Vatikans war Tornay der Mörder Estermanns und seiner Frau. Nach der Tat habe er sich selbst umgebracht. An dieser Version bestehen erhebliche Zweifel. Auf Vorwürfe, es könnte sich um ein Komplott gehandelt haben und der wahre Mörder sei noch immer unentdeckt, reagierte der Vatikan mit der Ankündigung, man gehe der Sache nach. Bisher geschah nichts. (Foto: Keystone/AP/Arturo Mari)
4. Mai 1998: Im Vatikan werden Alois Estermann, Kommandant der Schweizergarde, und seine venezolanische Frau Gladys ermordet. Bekannt wurde Estermann durch seinen Einsatz während des Anschlags auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1991. Neben den Ermordeten lag die Leiche des Wallisers Cédric Tornay. Laut der Version des Vatikans war Tornay der Mörder Estermanns und seiner Frau. Nach der Tat habe er sich selbst umgebracht. An dieser Version bestehen erhebliche Zweifel. Auf Vorwürfe, es könnte sich um ein Komplott gehandelt haben und der wahre Mörder sei noch immer unentdeckt, reagierte der Vatikan mit der Ankündigung, man gehe der Sache nach. Bisher geschah nichts. (Foto: Keystone/AP/Arturo Mari)

Es geschah an einem 4. Mai

1655: Geburt von Bartolomeo Cristofori, italienischer Musikinstrumentenbauer, Erfinder des Klaviers.

1772: Geburt von Friedrich Arnold Brockhaus, Verleger.

1814: Napoleon landet auf Elba

Napoleon trifft nach seiner Entmachtung auf der Insel Elba ein. Die Verbannung dauert knapp zehn Monate bis zum 26. Februar 1815. Dann kehrt er nach Frankreich zurück und beginnt seine „Herrschaft der hundert Tage“. Nach seiner Niederlage in Waterloo wird er auf die Insel Sankt Helena verbannt. Das Bild zeigt ihn am Abend des 4. Mai bei seiner Ankunft im Hafen von Portoferraio auf Elba.
Napoleon trifft nach seiner Entmachtung auf der Insel Elba ein. Die Verbannung dauert knapp zehn Monate bis zum 26. Februar 1815. Dann kehrt er nach Frankreich zurück und beginnt seine „Herrschaft der hundert Tage“. Nach seiner Niederlage in Waterloo wird er auf die Insel Sankt Helena verbannt. Das Bild zeigt ihn am Abend des 4. Mai bei seiner Ankunft im Hafen von Portoferraio auf Elba.

1814: Spanien kehrt zu Absolutismus und Inquisition zurück.

1825: Geburt von Thomas Henry Huxley, britischer Biologe, Vertreter der Evolutionstheorie. 

1827: Geburt von John Hanning Speke, britischer Afrikaforscher. Als erster Europäer entdeckt er auf der Suche nach der Quelle des Nils zusammen mit Richard Francis Burton den Tanganjikasee (1858) und wenige Monate später alleine den Viktoriasee. 

1881: Geburt von Alexander Fjodorowitsch Kerenski. 1912 wird er für die sozialdemokratische Partei Trudowiki in die russische Duma gewählt. Während des Ersten Weltkriegs kämpft der Freimaurer dafür, die staatlichen Strukturen zu demokratisieren und fordert, dass die Zarenherrschaft in eine konstitutionelle Monarchie verwandelt wird. Nach der Februarrevolution am 5. März 1917 wird er Justizminister und später Kriegsminister in der Übergangsregierung von Georgi Jewgenjewitsch Lwow. Im Juli 1917 nach dem Rücktritt Lwows übernimmt er das Amt des Regierungschefs. Während der Oktoberrevolution 1917 wird er von Lenin und den Bolschewiki gestürzt und kann knapp fliehen. Er stirbt am 11. Juni 1970 in New York.

1912: Italien erobert Rhodos.

1919: Bewegung des Vierten Mai

In Peking demonstrieren Studenten für eine Demokratie nach westlichen Standards und für eine auf Wissenschaftlichkeit basierende Kultur. Die Studenten hatten sich in der „Bewegung des Vierten Mai“ zusammengeschlossen. Es ist die erste politische Massenbewegung in der Geschichte Chinas. Im Bild: Studenten am 4. Mai 1919 in Peking. (Foto: PD)
In Peking demonstrieren Studenten für eine Demokratie nach westlichen Standards und für eine auf Wissenschaftlichkeit basierende Kultur. Die Studenten hatten sich in der „Bewegung des Vierten Mai“ zusammengeschlossen. Es ist die erste politische Massenbewegung in der Geschichte Chinas. Im Bild: Studenten am 4. Mai 1919 in Peking. (Foto: PD)

1921: Tod von Alfred Hermann Fried, österreichischer Pazifist und Schriftsteller. Zusammen mit dem niederländischen Juristen Tobias Asser erhält er den Friedensnobelpreis 1911. 

1927: Geburt von Trude Herr, deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin (u. a. „Ich will keine Schokolade“ 1960). Sie stirbt am 16. Mai 1991.

1928: Geburt von Hosni Mubarak

Er regiert Ägypten autokratisch von 1981 bis 2011. Nach den Protesten des arabischen Flühlings, bei denen in Ägypten über 800 Menschen ums Leben kommen, tritt er 2011 zurück. Er ist anschliessend in mehrere Gerichtsverfahren verwickelt. Am 2. März 2017 wird er vom obersten Berufungsgericht Ägyptens freigesprochen und am 24. März 2017 aus dem Armeekrankenhaus entlassen. Er darf Ägypten nicht zu verlassen. Das Bild zeigt ihn am 16. Oktober 2016, wie er aus dem Fenster des Maadi-Militärspitals in Kairo winkt. Mubarak hatte 1981 die Nachfolge des ermordeten Anwar as-Sadat angetreten. Er stirbt am 25. Februar 2020. (Foto: Keystone/AP/Amr Nabil)
Er regiert Ägypten autokratisch von 1981 bis 2011. Nach den Protesten des arabischen Flühlings, bei denen in Ägypten über 800 Menschen ums Leben kommen, tritt er 2011 zurück. Er ist anschliessend in mehrere Gerichtsverfahren verwickelt. Am 2. März 2017 wird er vom obersten Berufungsgericht Ägyptens freigesprochen und am 24. März 2017 aus dem Armeekrankenhaus entlassen. Er darf Ägypten nicht zu verlassen. Das Bild zeigt ihn am 16. Oktober 2016, wie er aus dem Fenster des Maadi-Militärspitals in Kairo winkt. Mubarak hatte 1981 die Nachfolge des ermordeten Anwar as-Sadat angetreten. Er stirbt am 25. Februar 2020. (Foto: Keystone/AP/Amr Nabil)

1929: Geburt von Audrey Hepburn

Im Bild die britisch-niederländische Filmschauspielerin im Film „Frühstück bei Tiffany“ 1961, (weitere Filme u. a. „Vacanze romane“ 1953, „Krieg und Frieden“ 1956, „Geschichte einer Nonne“ 1959, „My fair Lady“ 1964, „Wie klaut man eine Million“ 1966). Audrey Hepburn stirbt am 20. Januar 1993 in Tolochenaz (Kanton Waadt), wo sie begraben ist. (Foto: Keystone/AP/Christie's, Ronald Grant Archive)
Im Bild die britisch-niederländische Filmschauspielerin im Film „Frühstück bei Tiffany“ 1961, (weitere Filme u. a. „Vacanze romane“ 1953, „Krieg und Frieden“ 1956, „Geschichte einer Nonne“ 1959, „My fair Lady“ 1964, „Wie klaut man eine Million“ 1966). Audrey Hepburn stirbt am 20. Januar 1993 in Tolochenaz (Kanton Waadt), wo sie begraben ist. (Foto: Keystone/AP/Christie's, Ronald Grant Archive)

1937: In Barcelona beginnen mitten im Spanischen Bürgerkrieg die Maiereignisse. Pro-Kreml-Kräfte der republikanischen Einheiten kämpfen gegen rechtssozialistische Kräfte der republikanischen Einheiten. Die Kämpfe dauern bis zum 8. Mai.

1938: Tod von Carl von Ossietzky, deutscher Publizist, Journalist, Schriftsteller, im KZ Esterwegen inhaftierter Pazifist und Träger des Friedensnobelpreises 1935, Freund von Tucholsky. Als Herausgeber von „Die Weltbühne“ wurde er 1931 wegen Spionage verurteilt. Seine Zeitschrift hatte auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht.

1949: Die sowjetische Wirtschaftsblockade gegen Westberlin wird aufgehoben.

1941: Tod von Theodor Tobler, Schweizer Unternehmer. Er entwickelte zusammen mit seinem Vater 1908 die „Toblerone“.

 



1944: Geburt von Monica Bleibtreu, österreichische Schauspielerin
(u. a. „Die Manns“ 2001).

1949: Flugzeugkatastrophe von Superga

Die gesamte Fussball-Mannschaft des AC Turin stirbt, als ihr Flugzeug bei dichtem Nebel in eine Basilika auf einem Wallfahrtsberg bei Turin prallt. Die Maschine vom Typ Fiat G.212 war auf dem Weg von Lissabon zurück nach Turin. In Lissabon hatte die Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Benfica Lissabon ausgetragen. Bei den 31 Opfern handelt es sich um 18 Spieler, den Trainer, den technischen Direktor, zwei Manager und den Masseur des AC Grande Torino sowie drei Journalisten, vier Crew-Mitglieder und einen Dolmetscher. Die Basilika Superga und das angrenzende Klostergebäude, die sich auf dem gleichnamigen 675 Meter hohen Wallfahrtsberg befinden, wurden teilweise zerstört. An der Beerdigung der Opfer nahm eine halbe Million Menschen teil. Die „ Tragedia di Superga“ vom 4. Mai 1949 löschte fast die gesamte Mannschaft des Grande Torino aus. Einzig drei Spieler und der Präsident blieben übrig. Sie waren wegen Verletzungen nicht nach Lissabon geflogen. Der AC Torino war damals die beste italienische Profi-Fussballmannschaft. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)
Die gesamte Fussball-Mannschaft des AC Turin stirbt, als ihr Flugzeug bei dichtem Nebel in eine Basilika auf einem Wallfahrtsberg bei Turin prallt. Die Maschine vom Typ Fiat G.212 war auf dem Weg von Lissabon zurück nach Turin. In Lissabon hatte die Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Benfica Lissabon ausgetragen. Bei den 31 Opfern handelt es sich um 18 Spieler, den Trainer, den technischen Direktor, zwei Manager und den Masseur des AC Grande Torino sowie drei Journalisten, vier Crew-Mitglieder und einen Dolmetscher. Die Basilika Superga und das angrenzende Klostergebäude, die sich auf dem gleichnamigen 675 Meter hohen Wallfahrtsberg befinden, wurden teilweise zerstört. An der Beerdigung der Opfer nahm eine halbe Million Menschen teil. Die „ Tragedia di Superga“ vom 4. Mai 1949 löschte fast die gesamte Mannschaft des Grande Torino aus. Einzig drei Spieler und der Präsident blieben übrig. Sie waren wegen Verletzungen nicht nach Lissabon geflogen. Der AC Torino war damals die beste italienische Profi-Fussballmannschaft. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)

1953: Hemingway erhält den Pulitzer-Preis für „Der alte Mann und das Meer“.

1995: Die Swissair übernimmt 49,5 Prozent des Aktienkapitals der belgischen Fluggesellschaft Sabena. Die Swissair zahlt 260 Millionen Franken.

1958: Geburt von Keith Haring, amerikanischer Künstler, der die New Yorker Strassenkunstszene der 1980er Jahre prägt. 

1959: Geburt von Karin Inger Monica Nilsson, schwedische Schauspielerin, Kinderstar als „Pippi Langstrumpf“ (1969–1973). 

1959: Der erste PC-6 Porter

In Stans (NW) startet der erste PC-6 Porter der Pilatus-Flugzeugwerke zu seinem Jungfernflug. Das robuste Allzweckflugzeug, das fast überall starten und landen kann, hat Platz für zehn Passagiere. Es wird auch für Verletztentransporte, zur Bekämpfung von Waldbränden, zum Besprühen von Agrarflächen, zur Absetzung von Fallschirmspringern und zur Luftbildfotografie eingesetzt. Insgesamt wurden fast 600 PC-6 gebaut. Im Bild ein PC-6 Porter in Laos, aufgenommen um 1970. (Foto: PD)
In Stans (NW) startet der erste PC-6 Porter der Pilatus-Flugzeugwerke zu seinem Jungfernflug. Das robuste Allzweckflugzeug, das fast überall starten und landen kann, hat Platz für zehn Passagiere. Es wird auch für Verletztentransporte, zur Bekämpfung von Waldbränden, zum Besprühen von Agrarflächen, zur Absetzung von Fallschirmspringern und zur Luftbildfotografie eingesetzt. Insgesamt wurden fast 600 PC-6 gebaut. Im Bild ein PC-6 Porter in Laos, aufgenommen um 1970. (Foto: PD)

1960: Geburt von Werner Faymann, österreichischer SPÖ-Politiker, 28. Bundeskanzler der Republik Österreich (2008 bis 9. Mai 2016).

1980: Tod von Tito

In Ljubliana stirbt der im damaligen Königreich Kroatien und Slawonien geborene Josip Broz Tito, hier mit Queen Elizabeth. Das Pseudonym „Tito“ nahm er 1934 an, als er in den Untergrund ging. Im Zweiten Weltkrieg führte er als Marschall Tito die kommunistischen Partisanen im Kampf gegen die deutschen und italienischen Besatzungstruppen sowie gegen die faschistischen Ustascha-Kämpfer und die königstreuen Tschetniks. Von 1945 bis 1953 war er jugoslawischer Ministerpräsident, von 1953 bis zu seinem Tod am 4. Mai 1980 diktatorisch regierender Staatspräsident. 1948 brach er mit Stalin und gehörte zu den Führern der „Bewegung der blockfreien Staaten“.
In Ljubliana stirbt der im damaligen Königreich Kroatien und Slawonien geborene Josip Broz Tito, hier mit Queen Elizabeth. Das Pseudonym „Tito“ nahm er 1934 an, als er in den Untergrund ging. Im Zweiten Weltkrieg führte er als Marschall Tito die kommunistischen Partisanen im Kampf gegen die deutschen und italienischen Besatzungstruppen sowie gegen die faschistischen Ustascha-Kämpfer und die königstreuen Tschetniks. Von 1945 bis 1953 war er jugoslawischer Ministerpräsident, von 1953 bis zu seinem Tod am 4. Mai 1980 diktatorisch regierender Staatspräsident. 1948 brach er mit Stalin und gehörte zu den Führern der „Bewegung der blockfreien Staaten“.

1990: Lettland erklärt sich von der Sowjetunion unabhängig.

1991: Tod von Pierre Glasson, Schweizer Politiker (FR), Anwalt, Präsident der Freisinnig-Demokratischen Partei der Schweiz von 1964 bis 1968. 1946 wurde er in den Freiburger Staatsrat (Kantonsregierung) gewählt. Von 1951 bis 1971 war er Nationalrat. 1959 verliess er den Staatsrat und wechselte in die Privatwirtschaft. 


1998: Alois Estermann, neuer Kommandant der Schweizergarde in Rom, wird zusammen mit seiner Frau erschossen.

1998: Tod von Jacques Freymond, Historiker, Professor am Genfer „Institut de hautes études internationales“ (HEI), Vizepräsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) von 1975 bis 1997, Autor zahlreicher Bücher (u. a. „Lénine et l'impérialisme“ 1951, „Le conflit sarrois“ 1959, „Guerres, révolutions, Croix-Rouge“ 1976, „Le XXe siècle entre guerre et paix“ 1997).

2001: Guido Westerwelle wird Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) (bis 2011). Von 2006 bis 2009 ist er Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Von 2009 bis 2013 ist er deutscher Aussenminister und Vizekanzler. Er stirbt am 18. März 2016.

2010: Das Auktionshaus Christie’s versteigt Picassos Bild „Nackte, grüne Blätter und Büste“ zum Rekordpreis von 95 Millionen Euro.

2018: Tod von Alexander Tschäppät

Der frühere Berner Stadtpräsident, „Dr Stapi“, stirbt im Alter von 66 Jahren an Krebs. Der Sozialdemokrat war während vielen Jahren eine der prägenden Figuren des politischen und gesellschaftlichen Lebens der Bundesstadt. Er galt als charismatisch, freundlich, witzig, schlagfertig und sehr volksnah. Von 2005 bis 2016 war er Stadtpräsident und von 1991 bis 2003 sowie von 2011 sass er bis zu seinem Tod im Nationalrat. (Foto: Keystone)
Der frühere Berner Stadtpräsident, „Dr Stapi“, stirbt im Alter von 66 Jahren an Krebs. Der Sozialdemokrat war während vielen Jahren eine der prägenden Figuren des politischen und gesellschaftlichen Lebens der Bundesstadt. Er galt als charismatisch, freundlich, witzig, schlagfertig und sehr volksnah. Von 2005 bis 2016 war er Stadtpräsident und von 1991 bis 2003 sowie von 2011 sass er bis zu seinem Tod im Nationalrat. (Foto: Keystone)

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Der wirkliche Schaden geschieht durch jene Millionen, die „überleben“ wollen. Die ehrlichen Männer, die nur in Ruhe gelassen werden wollen. Jene, die ihre kleinen Leben nicht durch etwas Grösseres als sie selbst gestört haben wollen.

Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin („Weisse Rose“), geboren heute vor 100 Jahren. Hingerichtet am 22. Februar 1943
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