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Ereignisse - Geburtstage - Todestage

Damals am 22. Dezember

Geburt von Ulrich Bräker | Geburt von Puccini | Geburt von Max Bill | Geburt von Hugo Loetscher | Ceaușescus Anfang vom Ende | Tod von Samuel Beckett | Tod von Joe Cocker | Ausbruch des Anak Krakatau

Herausgegriffen

22. Dezember 1929: Geburt von Hugo Loetscher
22. Dezember 1929: Geburt von Hugo Loetscher, Schweizer Schriftsteller, Redaktor, Journalist, Literaturkritiker bei der NZZ und der Weltwoche, Redaktionsmitglied der Monatszeitung «du». Loetscher verfasste viele Reiseberichte und hielt sich lange Zeit in Lateinamerika, vor allem in Brasilien auf. Er war eng befreundet mit Friedrich Dürrenmatt und Varlin. Er starb am 18. August 2009. (Foto: Keystone/Martin Rütschi)

Es geschah an einem 22. Dezember

1447: Stanser Tagsatzung: Die Acht Orte (Uri, Schwyz, Unterwalden, Luzern, Zürich, Glarus, Zug, Bern) einigen sich, innere Streitigkeiten zu beseitigen. Der Kompromiss soll auf einen Vorschlag von Niklaus von der Flüe (Bruder Klaus) zustande gekommen sein. Solothurn und Freiburg werden in die Eidgenossenschaft aufgenommen.

1735: Geburt von Ulrich Bräker, Schweizer Schriftsteller aus dem Toggenburg («Lebensgeschichte und Natürliche Ebenteuer des Armen Mannes im Tockenburg»).

1849: Zar Niklaus I. rettet Dostojewski vor der eingeleiteten Hinrichtung.

1856: Geburt von Frank Billings Kellogg, amerikanischer Anwalt, Politiker, Träger des Friedensnobelpreises 1929.

1858: Geburt von Giacomo Puccini

Puccini
Der italienischer Komponist wurde weltberühmt mit «Tosca» 1900, «Madama Butterfly» 1904 und «Turandot» 1926. (Foto: PD)

1894: Verbannung von Alfred Dreyfuss

Alfred Dreyfuss
Der elsässische jüdische Hauptmann wird auf die Teufelsinseln vor französisch Guayana verbannt. Ihm war vorgeworfen worden, geheime militärische Informationen an Deutschland verraten zu haben. Die Affäre löste einen Justizskandal aus. Schnell war klar geworden, dass nicht Dreyfuss der Täter war, doch antisemitische und klerikale Kreise verhinderten seine Rehabilitierung. Der Schriftsteller Émile Zola prangerte die Justiz in seinem «J’accuse» an. Später wurde Dreyfuss rehabilitiert.

1899: Geburt von Gustav Gründgens, deutscher Schauspieler.

1908: Geburt von Max Bill

Warhol, Bill
Der Schweizer Architekt, Künstler und Maler war Pazifist, Antifaschist und Vietnam-Kriegsgegner und eine Zeit lang Nationalrat des Landesrings der Unabhängigen. Im Bild: Max Bill, rechts, und Andy Warhol unterhalten sich am 25. Mai 1978 im Kunsthaus Zürich mit einer Journalistin. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)

1912: Geburt von Lady Bird Johnson, amerikanische Medien-Unternehmerin. Als Ehefrau des späteren Präsidenten Lyndon B. Johnson finanziert sie dessen Wahlkampf aus ihrem Vermögen.

1929: Geburt von Hugo Loetscher, Schweizer Schriftsteller (siehe oben).

1949: Geburt von Robin Gibb, britischer Sänger und Komponist, Leadsänger der Bee Gees.

1973: Eine von der «Sobelair» geleaste Caravelle VI-N der Royal Air Maroc prallt im Anflug auf den Flughafen Tanger-Boukhalef gegen einen Berg im Rif-Gebirge. Alle 106 Insassen der Maschine kommen ums Leben.

1979: Tod von Darryl F. Zanuck, amerikanischer Filmproduzent und Filmemacher. Zusammen mit Joseph Schenck gründete er das Studio «20th Century Productions» (1930, ab 1935 «20th Century Fox»).

1962: Geburt von Ralph Fiennees (Ralph Nathaniel Twisleton-Wykeham-Fiennes), britischer Schauspieler («Schindlers Liste» 1993, «Der englische Patient» 1996, «Lord Voldemort» in der «Harry Potter-Reihe» ab 2005).

1963: Auf dem griechischen Luxusdampfer «Lakonia» bricht nordwestlich von Madeira während einer Weihnachtskreuzfahrt Feuer aus. 128 Menschen finden den Tod.

1965: In New York wird der Film «Doktor Schiwago» uraufgeführt

Doktor Schiwago
In den Hauptrollen des Films von David Lean spielten Omar Sharif und Julie Christie.

1969: Fatah-Prozess in Winterthur

Fatah-Attentäter
Drei Fatah-Attentäter, die am 18. Februar 1969 am Flughafen Zürich ein El-Al-Flugzeug beschossen hatten, werden von einem Geschworenengericht in Winterthur für schuldig gesprochen und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Von links: Ibrahim Tawfink Youssef, Amena Dahbor, Mohamed Abu El Heiga. Bei dem Attentat starben der Co-Pilot und ein Attentäter. Die drei Verurteilten werden im September 1970 durch eine koordinierte Aktion der «Volksfront für die Befreiung Palästinas» (PFLP) freigepresst. Die PFLP entführte ein Flugzeug der Swissair, der britischen BOAC und der amerikanischen TWA und zwangen sie, in der jordanischen Wüste in Zarqa zu landen. Anschliessend wurden die Maschinen gesprengt. (Foto: Keystone/Str)

1989: In Rumänien feiern Hunderttausende den Sturz und die Flucht von Nicolae Ceaușescu. Zwei Tage später werden er und seine Frau erschossen.

1989: Das Brandenburger Tor wird wieder eröffnet.

1989: Tod von Samuel Beckett

Samuel Beckett
Der irischer Nobelpreisträger für Literatur, Preisverleihung 1969, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk ist «Warten auf Godot», das am 5. Januar 1953 in Paris uraufgeführt wurde.

1999: Angela Merkel rechnet in der FAZ mit Helmut Kohl ab.

2001: In Kabul wird Hamid Karzai zum Chef der afghanischen Übergangsregierung ernannt.

2001: In den USA wird die geklonte Katze CC geboren.

2012: In einem Referendum in Ägypten sprechen sich 63,8 Prozent der Wähler für die Scharia als Hauptquelle der Gesetzgebung aus.

2012: Papst Benedikt XVI. begnadigt seinen früheren Kammerdiener Paolo Gabriele. Er war im Rahmen der Vatileaks-Affäre zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

2014: Tod von Joe Cocker

Joe Cocker
Der britische Rocksänger, einer der herausragenden Rock-Musiker, stirbt im Alter von 70 Jahren. Das Bild zeigt ihn am 20. Juli 2013 am Jazz-Festival in Montreux. (Foto: Keystone/Sandro Campardo) )

2015: In Düsseldorf stirbt Rolf Bossi, wortgewaltiger deutscher Strafverteidiger, Verteidiger von Mauernschützen und Geiselnehmern.

2018: Vulkanausbruch und Tsunami

Krakatau
Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau, der zwischen Java und Sumatra liegt, und der anschliessende Tsunami fordern über 400 Tote. 16'000 Menschen sind obdachlos. 882 Häuser, 73 Hotels und Villen sowie 430 Boote sind zerstört worden. Der Tsunami wird durch einen Unterwasser-Hangrutsch ausgelöst. Die Welle hat Indonesien 24 Minuten später erreicht. Betroffen ist vor allem die Region Pandeglang in der Provinz Banten auf Java. Dort liegen beliebte Badestrände und der Nationalpark Ujung Kulon. Sie sind an Weihnachten ein beliebtes Touristenziel. Schwere Schäden wurden vom Ferienstrand Carita gemeldet. In Sumatra wurden weite Teile der Stadt Bandar Lampung zerstört. Während der Katastrophe herrschte Vollmond. Dieser verursachte einen hohen Wasserstand (Springtide), was die Tsunami-Welle noch verstärkte. Das Bild stammt aus Sumur in der Banten-Provinz. (Foto: Keystone/EPA/Adi Weda)

2019: Abert Rösti, der Präsident der Schweizerischen Volkspartei SVP, gibt bekannt, dass er im Frühjahr 2020 zurücktreten werde. Rösti war am 23. April 2016 als Nachfolger von Toni Brunner zum Präsidenten der SVP gewählt worden. Grund für den Rücktritt Röstis ist das schlechte Abschneiden seiner Partei bei den Eidgenössischen Wahlen. 

2020: In Paris stirbt im Alter von 84 Jahren der französische Theater- und Filmschauspieler Claude Brasseur. Er wirkte ab den 1950er Jahren in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen mit und war einer der bekanntesten Darsteller des französischen Kinos. Seinen Durchbruch hatte er 1964 in Jean-Luc Godards Film «Bande à part» (Die Aussenseiterbande) als Arthur.

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