Damals am 11. Mai

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Damals am 11. Mai

Von Journal21, 11.05.2021

Garibaldi landet auf Sizilien - Geburt von Salvador Dalí - Vorarlberg will zur Schweiz - Geburt von Niklaus Meienberg - Tod von Bob Marley - Beginn des Prozesses gegen den „Schlächter von Lyon“ - Conchita Wurst gewinnt den Eurovision Song Contest

Herausgegriffen

11. Mai 1919: In einer Volksabstimmung entscheiden sich 81 Prozent der Vorarlberger für einen Beitritt Vorarlbergs zur Schweiz. Österreich-Ungarn gehörte zu den Verlierern des 1. Weltkriegs. Die Stimmung im Land war trüb, die wirtschaftlichen Aussichten waren düster. Viele fürchteten, Österreich könne allein nicht überleben. Die neu gegründete Republik Deutsch-Österreich wollte sich deshalb Deutschland anschliessen. Die Vorarlberger hingegen hofften auf eine Aufnahme in der Eidgenossenschaft. Ein Beitritt zur Schweiz, so argumentierten sie, würden ihnen eine bessere Zukunft bringen. Gefragt wurde in der Volksabstimmung, ob das Vorarlberg Anschlussverhandlungen mit der Schweiz führen solle. Das Vorhaben scheiterte. Der Vertrag von Saint-Germain sah die Bildung eines selbständigen Staates Österreich vor. Die alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges verboten ausdrücklich einen Anschluss Österreichs an Deutschland. Auch vorarlbergischen Separationswünschen wurde eine klare Absage erteilt. Abgelehnt wurde auch ein italienischer Vorschlag, wonach die Schweiz das Vorarlberg übernehmen und dafür das Tessin an Italien abtreten sollte. Auch in der Schweiz hatte es Kreise gegeben, die für einen Beitritt des Vorarlberg zur Schweiz eintraten. Der St. Galler Kantonsrat und Arzt Ulrich Vetsch gründete 1919 ein Aktionskomitee Pro-Vorarlberg. Auch Bundesrat Felix-Luis Calonder, der erste Rätoromane im Bundesrat, hatte sich ausdrücklich für den Anschluss des Vorarlbergs an die Schweiz eingesetzt, wurde aber von anderen Bundesräten zurückgepfiffen. In weiten Teilen der Schweiz waren die Vorarlberger alles andere als willkommen. Einerseits fürchteten die Romandie und das Tessin eine verstärkte deutschsprachige Dominanz. Anderseits hätte ein Beitritt des katholischen Vorarlbergs der Schweiz eine katholische Mehrheit gebracht, gegen die sich die protestantischen Kantone wehrten.  (Plakat von Jules Courvoisier)
11. Mai 1919: In einer Volksabstimmung entscheiden sich 81 Prozent der Vorarlberger für einen Beitritt Vorarlbergs zur Schweiz. Österreich-Ungarn gehörte zu den Verlierern des 1. Weltkriegs. Die Stimmung im Land war trüb, die wirtschaftlichen Aussichten waren düster. Viele fürchteten, Österreich könne allein nicht überleben. Die neu gegründete Republik Deutsch-Österreich wollte sich deshalb Deutschland anschliessen. Die Vorarlberger hingegen hofften auf eine Aufnahme in der Eidgenossenschaft. Ein Beitritt zur Schweiz, so argumentierten sie, würden ihnen eine bessere Zukunft bringen. Gefragt wurde in der Volksabstimmung, ob das Vorarlberg Anschlussverhandlungen mit der Schweiz führen solle. Das Vorhaben scheiterte. Der Vertrag von Saint-Germain sah die Bildung eines selbständigen Staates Österreich vor. Die alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges verboten ausdrücklich einen Anschluss Österreichs an Deutschland. Auch vorarlbergischen Separationswünschen wurde eine klare Absage erteilt. Abgelehnt wurde auch ein italienischer Vorschlag, wonach die Schweiz das Vorarlberg übernehmen und dafür das Tessin an Italien abtreten sollte. Auch in der Schweiz hatte es Kreise gegeben, die für einen Beitritt des Vorarlberg zur Schweiz eintraten. Der St. Galler Kantonsrat und Arzt Ulrich Vetsch gründete 1919 ein Aktionskomitee Pro-Vorarlberg. Auch Bundesrat Felix-Luis Calonder, der erste Rätoromane im Bundesrat, hatte sich ausdrücklich für den Anschluss des Vorarlbergs an die Schweiz eingesetzt, wurde aber von anderen Bundesräten zurückgepfiffen. In weiten Teilen der Schweiz waren die Vorarlberger alles andere als willkommen. Einerseits fürchteten die Romandie und das Tessin eine verstärkte deutschsprachige Dominanz. Anderseits hätte ein Beitritt des katholischen Vorarlbergs der Schweiz eine katholische Mehrheit gebracht, gegen die sich die protestantischen Kantone wehrten. (Plakat von Jules Courvoisier)

Es geschah an einem 11. Mai

330: Konstantin der Grosse macht die Stadt Nova Roma (das heutige Instanbul) zur Hauptstadt des Römischen Reiches.

1720: Geburt von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, deutscher Adliger.

1811: Geburt von Jean-Jacques Callet-Venel, Schweizer Bundesrat (FDP/GE) von 1864 bis 1872. Er ist der zweite Bundesrat nach Ulrich Ochsenbein, der abgewählt wird. Grund ist seine strikte Opposition gegen eine Totalrevision der Bundesverfassung. Als Vorsteher des Finanzdepartements ist er erfolgreich und reduziert die Staatsschuld. Als Vorsteher des Postdepartements initiiert er die Gründung des Weltpostvereins. Als überzeugter Föderalist lehnt er jegliche Zentralisierung ab. Deshalb wendet er sich gegen die geplante neue Bundesverfassung. Nach seiner Abwahl wechselt er in die Wirtschaft und gründet die Genfer Handelskammer. (Bild: admin.ch)

1812: Der britische Premierminister Spencer Perceval wird auf dem Weg zum Palace of Westminster von John Bellingham erschossen.

1854: Geburt von Ottmar Mergenthaler, deutsch-amerikanischer Uhrmacher, Erfinder der Linotype-Setzmaschine. Die Setzer tippten die Manuskripte der Journalisten über eine Tastatur in die Maschine. Pro Stunde konnten 5‘000 bis 6‘000 Buchstaben gesetzt werden. Einzelne Maschinen besassen bis zu sechs Buchstabenmagazine für unterschiedliche Schriftarten und Schriftgrössen. Die Linotype-Maschinen waren über hundert Jahre im Einsatz, galten als Motor des Fortschritts und trugen wesentlich zur Verbreitung der Presse bei.

1860: Der italienische Guerillakämpfer Giuseppe Garibaldi landet unter dem Schutz zweier britischer Kriegsschiffe mit dem „Zug der Tausend“ bei Marsala in Sizilien, um das bourbonisch beherrschte Königreich beider Sizilien im Zuge des Risorgimento zu erobern.

1863: Geburt von Raymond Evéquoz, Schweizer Politiker (KVP/CVP/VS), Nationalrat, Ständerat, Parteipräsident der Schweizerischen Konservativen Volkspartei (KVP, heute: CVP) von 1934 bis 1935. 

1888: Geburt von Irving Berlin (eigentlich: Israel Isidor Beilin), amerikanischer Komponist (u. a. „God Bless America“, „White Christmas“, „There’s No Business Like Show Business“, „Alexander’s Ragtime Band“), Oscar- und Grammy-Preisträger. 

1891: Tod von Alexandre Edmond Becquerel, französischer Physiker. Zusammen mit seinem Vater Antoine César Becquerel entdeckte er 1839 eine Besonderheit des photoelektrischen Effekts, nämlich der Wechselwirkung von Photonen mit Materie, die seither als Becquerel-Effekt bezeichnet wird.

1892: Geburt von Margaret Rutherford, britische Schauspielerin, Oscar-Preisträgerin, „Miss Marple“.

1894: In Illinois beginnen wilde Arbeitsniederlegungen, die sich – „Pullmann-Streik“ genannt – zu einem der grössten Arbeiterproteste in den Vereinigten Staaten ausweiten.

1894: Geburt von Martha Graham, amerikanische  Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Sie gilt als eine der Begründerinnen des Modern Dance.

1904: Geburt von Salvador Dalí

1904: Geburt von Salvador Dalí, exzentrischer spanischer Maler, Grafiker, Bildhauer, Schriftsteller. Er war einer der Hauptvertreter des Surrealismus und gilt als einer der grössten Maler des 20. Jahrhunderts. Im Bild: Dalí mit einem Ozelot, den er als Haustier hielt. Berühmt sind seine Traumbilder, schmelzenden Uhren und brennenden Giraffen. Dalí war unter anderem befreundet mit Luis Buñuel, Federico García Lorca, Man Ray, Hans Arp, René Magritte und Max Ernst. Viele seiner Bilder stellen seine Frau Gala (Gala Éluard Dalí) dar, die starken Einfluss auf sein Schaffen hatte. Beide gingen später getrennte Wege. Dalí pflegte ein Verhältnis zu Amanda Lear. 1950 schockierte er die Belegschaft des Pariser Hotels Le Meurice, weil er eine Herde Schafe in sein Zimmer bestellte. Ebenso irritierten seine teilweisen Sympathien für Francisco Franco. Seit 1981 litt er an der Parkinson-Krankheit. Nach dem Tod seiner Frau Gala lebte er allein und zurückgezogen in Púbol in Katalonien. Das Bild zeigt ihn vor einem Gemälde, das seine Frau Gala als Madonna darstellt. (Foto: Keystone/Str)
1904: Geburt von Salvador Dalí, exzentrischer spanischer Maler, Grafiker, Bildhauer, Schriftsteller. Er war einer der Hauptvertreter des Surrealismus und gilt als einer der grössten Maler des 20. Jahrhunderts. Im Bild: Dalí mit einem Ozelot, den er als Haustier hielt. Berühmt sind seine Traumbilder, schmelzenden Uhren und brennenden Giraffen. Dalí war unter anderem befreundet mit Luis Buñuel, Federico García Lorca, Man Ray, Hans Arp, René Magritte und Max Ernst. Viele seiner Bilder stellen seine Frau Gala (Gala Éluard Dalí) dar, die starken Einfluss auf sein Schaffen hatte. Beide gingen später getrennte Wege. Dalí pflegte ein Verhältnis zu Amanda Lear. 1950 schockierte er die Belegschaft des Pariser Hotels Le Meurice, weil er eine Herde Schafe in sein Zimmer bestellte. Ebenso irritierten seine teilweisen Sympathien für Francisco Franco. Seit 1981 litt er an der Parkinson-Krankheit. Nach dem Tod seiner Frau Gala lebte er allein und zurückgezogen in Púbol in Katalonien. Das Bild zeigt ihn vor einem Gemälde, das seine Frau Gala als Madonna darstellt. (Foto: Keystone/Str)

1905: Geburt von Michail Scholochow, sowjetischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur 1965 (u. a. „Der stille Don“ 1928, „Neuland unterm Pflug“ 1933). Er stirbt am 21. Februar 1984.

1919: In einer Volksabstimmung entscheiden sich 81 Prozent der Vorarlberger für einen Beitritt Vorarlbergs zur Schweiz.

1916: Geburt von Camilo José Cela, spanischer Nobelpreisträger für Literatur, Preisverleihung 1989.

1916: Tod von Max Reger, deutscher Komponist, Organist, Pianist, Dirigent.

1927: Tod von Juan Gris, spanisch-französischer Maler.

1940: Geburt von Niklaus Meienberg

Der Historiker und Schriftsteller gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten der Schweiz (u. a. „Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.“ 1977, „Es ist kalt in Brandenburg“ 1980, „Vorspiegelung wahrer Tatsachen“ 1983, „Die Welt als Wille und Wahn“ 1987, „Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot“ 1989, „Zunder“ 1993). 1982 erhält er den Adolf-Grimme-Preis, 1989 den Zürcher Journalistenpreis und 1990 den Kulturpreis der Stadt St. Gallen. Am 22. September 1993 begeht er Suizid. (Foto: Keystone/Str)
Der Historiker und Schriftsteller gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten der Schweiz (u. a. „Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.“ 1977, „Es ist kalt in Brandenburg“ 1980, „Vorspiegelung wahrer Tatsachen“ 1983, „Die Welt als Wille und Wahn“ 1987, „Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot“ 1989, „Zunder“ 1993). 1982 erhält er den Adolf-Grimme-Preis, 1989 den Zürcher Journalistenpreis und 1990 den Kulturpreis der Stadt St. Gallen. Am 22. September 1993 begeht er Suizid. (Foto: Keystone/Str)

1941: Geburt von Eric Victor Burdon, britischer Rockmusiker, Sänger der Bands „The Animals“ und „War“ (u. a. „House of the Rising Sun“, „Don't Let Me Be Misunderstood“, „We Gotta Get Out of This Place“, „San Franciscan Nights“, "Monterey“, „Spill the Wine“).

1960: Der israelische Geheimdienst Mossad fasst in Buenos Aires den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann und bringt ihn nach Israel.

1972: Bombenanschlag der Roten Armee Fraktion RAF auf das Hauptquartier des V. Korps der US-amerikanischen Streitkräfte in Frankfurt am Main.

1972: Nach dem gescheiterten konstruktiven Misstrauensvotum gegen Kanzler Willy Brandt wird im Bundestag der Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und Polen ratifiziert.

1976: Tod von Hugo Alvar Henrik Aalto

Der finnischer Architekt („Finlandia-Halle“ 1962, „Heilig-Geist-Kirche“, Wolfsburg 1962) und Designer (Sessel „Paimio“ 1929, „Aalto-Vase“ 1936) besuchte 1954 Zürich und den Zürcher Stadtpräsidenten Emil Landolt. Alvar Aalto (links im Bild) gehört zu den wichtigsten Architekten und Designern des 20. Jahrhunderts. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)
Der finnischer Architekt („Finlandia-Halle“ 1962, „Heilig-Geist-Kirche“, Wolfsburg 1962) und Designer (Sessel „Paimio“ 1929, „Aalto-Vase“ 1936) besuchte 1954 Zürich und den Zürcher Stadtpräsidenten Emil Landolt. Alvar Aalto (links im Bild) gehört zu den wichtigsten Architekten und Designern des 20. Jahrhunderts. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)

1981: In London wird das Musical „Cats“ uraufgeführt.

1981: Tod von Bob Marley

Der jamaikanischer Reggae-Sänger, Gitarrist, Songwriter und Aktivist und gilt als bedeutendster Vertreter und Mitbegründer der Reggae-Musik. Er stirbt im Alter von 36 Jahren. International bekannt wurde er durch seine Band The Wailers. (Foto: Keystone/AP)
Der jamaikanischer Reggae-Sänger, Gitarrist, Songwriter und Aktivist und gilt als bedeutendster Vertreter und Mitbegründer der Reggae-Musik. Er stirbt im Alter von 36 Jahren. International bekannt wurde er durch seine Band The Wailers. (Foto: Keystone/AP)

1981: Der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry (FDP) wird in seinem Schlafzimmer von Terroristen erschossen.

1987: In Lyon beginnt der Prozess gegen Klaus Barbie, den „Schlächter von Lyon“.

1992: Tod von Sepp Vögeli

Im Bild Sepp Vögeli (links) im Interview mit dem Sportreporter Sepp Renggli. Nationale Bedeutung erlangte Vögeli als Sportmanager und Direktor der Tour de Suisse (1967-1991). Als „Monsieur Tour de Suisse“ zog er allen „Maillot jaune“-Gewinnern das gelbe Trikot über. Als Direktor des Zürcher Hallenstadions und der offenen Rennbahn Zürich-Oerlikon 1980-1990 war er auch Förderer des Zürcher Schlittschuhclubs (ZSC). Vögeli prägte den schweizerischen Radsport wie kaum ein anderer: Unter anderem war er Prämienchef des Zürcher Sechstagerennens. Er stirbt im Alter von 69 Jahren an den Folgen einer Operation.
Im Bild Sepp Vögeli (links) im Interview mit dem Sportreporter Sepp Renggli. Nationale Bedeutung erlangte Vögeli als Sportmanager und Direktor der Tour de Suisse (1967-1991). Als „Monsieur Tour de Suisse“ zog er allen „Maillot jaune“-Gewinnern das gelbe Trikot über. Als Direktor des Zürcher Hallenstadions und der offenen Rennbahn Zürich-Oerlikon 1980-1990 war er auch Förderer des Zürcher Schlittschuhclubs (ZSC). Vögeli prägte den schweizerischen Radsport wie kaum ein anderer: Unter anderem war er Prämienchef des Zürcher Sechstagerennens. Er stirbt im Alter von 69 Jahren an den Folgen einer Operation.

1997: Garri Kasparow unterliegt dem Schachcomputer Deep Blue.

1998: In Indien werden trotz massiver Proteste unterirdische Atomtests durchgeführt.

2000: Die Tate Gallery of Modern Art in London wird eröffnet. Konzipiert und umgebaut wurde sie vom Schweizer Architekturbüro „Herzog & de Meuron“. Der Umbau kostete rund 134 Millionen Pfund Sterling.

2000: Die Bevölkerungszahl in Indien überschreitet nach offiziellen Angaben die Schwelle von einer Milliarde Einwohnern.

2014: Die österreichische Dragqueen Conchita Wurst (Thomas „Tom“ Neuwirth) gewinnt in Kopenhagen den Eurovision Song Contest.

2019: Schwacher Sieg

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa gewinnt die Wahlen und kann für weitere fünf Jahre regieren. Doch der Rückhalt für seinen Afrikanischen Nationalkongress ANC sinkt. Der ANC fällt mit 57,5 Prozent der Stimmen erstmals unter die 60 Prozent-Marke. Mit diesem Ergebnis wird der ANC für seine Misswirtschaft und seine Korruptionsskandale bestraft. Vor allem in den grossen Städten und bei den Jungen hat der ANC Stimmen verloren. (Foto: Keystone/AP/Ben Curtis)
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa gewinnt die Wahlen und kann für weitere fünf Jahre regieren. Doch der Rückhalt für seinen Afrikanischen Nationalkongress ANC sinkt. Der ANC fällt mit 57,5 Prozent der Stimmen erstmals unter die 60 Prozent-Marke. Mit diesem Ergebnis wird der ANC für seine Misswirtschaft und seine Korruptionsskandale bestraft. Vor allem in den grossen Städten und bei den Jungen hat der ANC Stimmen verloren. (Foto: Keystone/AP/Ben Curtis)

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