Damals am 12. Mai

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Damals am 12. Mai

Von Journal21, 12.05.2019

Geburt von Florence Nightingale - Geburt von Katherine Hepburn - Geburt von „Frère Roger“ - Geburt von Fredy Bickel - Geburt von Joseph Beuys - König George VI. - Tod von Nelly Sachs - Tod von HR Giger- Rouhani wiedergewählt - Hässlicher GC-Abstieg

Herausgegriffen

12. Mai 2014: Tod von HR Giger (Hans Rudolf Giger). Die Werke des in Chur geborenen Schweizer Künstlers werden dem Surrealismus zugerechnet. Giger war Zeichner, Maler, Möbeldesigner; er schuf Kostüme, Skulpturen, Plattencover und richtete Bars ein. 1988 entstand in Tokio die erste Giger-Bar. 1992 wurde eine solche in Chur eröffnet. Für die visuellen Effekte im Film „Alien“ wurde er 1980 mit einem Oscar ausgezeichnet. 1998 wurde im freiburgischen Gruyères das HR Giger-Museum eröffnet. Es ist im Schloss St-Germain untergebracht, welches Giger 1997 ersteigert hatte. 2005 wurde in Chur der „Gigerplatz“ eingeweiht. HR Giger starb in Zürich an den Verletzungen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. Im Bild: HR Giger mit einem von ihm entworfenen Stuhl, aufgenommen am 29. Januar 1995 in seinem Wohnhaus in Zuerich. (Foto: Keystone/Martin Ruetschi)
12. Mai 2014: Tod von HR Giger (Hans Rudolf Giger). Die Werke des in Chur geborenen Schweizer Künstlers werden dem Surrealismus zugerechnet. Giger war Zeichner, Maler, Möbeldesigner; er schuf Kostüme, Skulpturen, Plattencover und richtete Bars ein. 1988 entstand in Tokio die erste Giger-Bar. 1992 wurde eine solche in Chur eröffnet. Für die visuellen Effekte im Film „Alien“ wurde er 1980 mit einem Oscar ausgezeichnet. 1998 wurde im freiburgischen Gruyères das HR Giger-Museum eröffnet. Es ist im Schloss St-Germain untergebracht, welches Giger 1997 ersteigert hatte. 2005 wurde in Chur der „Gigerplatz“ eingeweiht. HR Giger starb in Zürich an den Verletzungen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. Im Bild: HR Giger mit einem von ihm entworfenen Stuhl, aufgenommen am 29. Januar 1995 in seinem Wohnhaus in Zuerich. (Foto: Keystone/Martin Ruetschi)

Es geschah an einem 12. Mai

1191: Der englische König Richard Löwenherz und Berengaria von Navarra heiraten in Limassol auf Zypern. Der König begibt sich danach wieder auf den Dritten Kreuzzug.

1364: Die Universität Krakau wird nach päpstlicher Genehmigung gegründet.

1664: „Tartuffe“, eine Komödie in fünf Akten von Molière, wird in Versailles uraufgeführt. 

1803: Geburt von Justus von Liebig, deutscher Chemiker.

1820: Geburt von Florence Nightingale, britische Krankenschwester und Pionierin der Krankenpflege („Notes on Nursing“ 1859). Durch ihren Einsatz für die verwundeten Soldaten im Krimkrieg (1853–1856) wird sie zur britischen Nationalheldin. (Foto: National Library of Congress, Washington)

1845: Tod von August Wilhelm Schlegel, deutscher Literaturhistoriker, Schriftsteller und Philosoph, Mitbegründer der deutschen Romantik.

1884: Tod von Bedřich Smetana, böhmischer Komponist (u. a. „Die Moldau“ 1882). 

1889: Geburt von Otto Heinrich Frank, deutscher Kaufmann, Vater von Anne Frank. Als Einziger seiner Familie überlebt er den Holocaust und gibt das Tagebuch seiner Tochter heraus (1947).

1907: Geburt von Katharine Hepburn, amerikanische Schauspielerin, vierfache Oscar-Preisträgerin, mit Audrey Hepburn weder verwandt noch verschwägert (u. a. „Morning Glory/Morgenrot des Ruhms“ 1933, „The Philadelphia Story/Die Nacht vor der Hochzeit“ 1940, „Woman of the Year/Die Frau, von der man spricht“ 1942, „African Queen“ 1951, „The Rainmaker/Der Regenmacher“ 1956", „Long Day’s Journey Into Night“ 1962, „Guess Who’s Coming to Dinner/Rat mal, wer zum Essen kommt“ 1967, „The Lion in Winter/Der Löwe im Winter“ 1968, „On Golden Pond/Am goldenen See“ 1981). Das amerikanische Filminstitut bezeichnet sie als grösste amerikanische Filmschauspielerin des 20. Jahrhunderts. Sie stirbt am 29. Juni 2003.

1915: Geburt in Provence (VD) von „Frère Roger“ (Bruder Roger Schutz), Gründer und lebenslanger Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé (Communauté de Taizé, Burgund). 2005 wird er in Taizé beim Abendgebet von einer psychisch kranken Frau mit einem Messer tödlich verletzt.

1918: Geburt von Fredy (Alfred) Bickel

Er begann als Ausläufer für eine Bäckerei im Zürcher Quartier Seebach. Mit einem schwarzen Velo trug er Brote aus. Dann wurde er zu einem der besten und legendärsten Fussballspieler, die die Schweiz je kannte. Mit den Zürcher Grasshoppers (GC) gewann er sieben Mal die Meisterschaft und acht Mal den Cup. GC hielt er 21 Saisons die Treue. Er galt als technisch-spielerisch herausragende Spielerpersönlichkeit. Über tausend Spiele absolvierte er. Gelobt wurden seine einmaligen Körpertäuschungsmanöver, seine subtile Ballbeherrschung sowie seine Flanken- und Eckbälle. Das Bild zeigt ihn 1941 im ausverkauften Zürcher Hardturm-Stadion im Spiel gegen Ungarn. Er starb am 18. August 1999. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv/Str)
Er begann als Ausläufer für eine Bäckerei im Zürcher Quartier Seebach. Mit einem schwarzen Velo trug er Brote aus. Dann wurde er zu einem der besten und legendärsten Fussballspieler, die die Schweiz je kannte. Mit den Zürcher Grasshoppers (GC) gewann er sieben Mal die Meisterschaft und acht Mal den Cup. GC hielt er 21 Saisons die Treue. Er galt als technisch-spielerisch herausragende Spielerpersönlichkeit. Über tausend Spiele absolvierte er. Gelobt wurden seine einmaligen Körpertäuschungsmanöver, seine subtile Ballbeherrschung sowie seine Flanken- und Eckbälle. Das Bild zeigt ihn 1941 im ausverkauften Zürcher Hardturm-Stadion im Spiel gegen Ungarn. Er starb am 18. August 1999. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv/Str)

1818. Geburt von Julius Rosenberg

Er und seine Frau Ethel werden am 19. Juni 1953 im Staatsgefängnis Sing-Sing auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Ihnen wurd Spionage für die Sowjetunion vorgeworfen. Später aufgetauchte Dokumente belegen, dass die beiden zwar für Moskau spioniert, jedoch nichts zum Bau der sowjetischen Atombombe beigetragen haben. Für das Ehepaar haben sich namhafte Persönlichkeiten eingesetzt: Papst Pius XII., Jean-Paul Sartre, Albert Einstein, Pablo Picasso, Fritz Lang, Bertolt Brecht und Frida Kahlo. Das Bild von Roger Higgins stammt aus dem Jahr 1951. (Foto: Library of Congress, Washington)
Er und seine Frau Ethel werden am 19. Juni 1953 im Staatsgefängnis Sing-Sing auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Ihnen wurd Spionage für die Sowjetunion vorgeworfen. Später aufgetauchte Dokumente belegen, dass die beiden zwar für Moskau spioniert, jedoch nichts zum Bau der sowjetischen Atombombe beigetragen haben. Für das Ehepaar haben sich namhafte Persönlichkeiten eingesetzt: Papst Pius XII., Jean-Paul Sartre, Albert Einstein, Pablo Picasso, Fritz Lang, Bertolt Brecht und Frida Kahlo. Das Bild von Roger Higgins stammt aus dem Jahr 1951. (Foto: Library of Congress, Washington)

1921: Geburt von Joseph Beuys, deutscher Aktionskünstler, Bildhauer und Zeichner.
 

1925: Paul von Hindenburg wird als zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik gewählt. 1932 wird er wiedergewählt. Am 30. Januar 1933 ernennt er Adolf Hitler zum Reichskanzler.

1929: Geburt von Sam Nujoma, Anführer der namibischen Unabhängigkeitsbewegung Swapo, „Gründungsvater der namibischen Nation“, erster Präsident der Republik Namibia (1990–2005).

1944: Die deutsche Wehrmacht verliert die Schlacht um die Krim. Die Halbinsel wird von der sowjetischen 4. Ukrainischen Front erobert.

1937: Nach der Abdankung seines Bruders Edward VIII. wegen der Affäre mit Wallis Simpson wird George VI. zum König von Grossbritannien und Nordirland gekrönt.

1945: Tod von Julius Fromm (Israel Fromm), deutscher Gummifabrikant, Hersteller der ersten (nahtfreien) Kondome.

1946: Geburt von Daniel Libeskind, amerikanischer Architekt („Jüdisches Museum“ Berlin, Entwurf des „Freedom Tower“ auf dem World Trade Center-Gelände). 

1963: Tod von Ernst Marischka, österreichischer Filmregisseur, bekannt für seine drei „Sissi“-Filme (1955–1957).

1965: Tod von Roger Vailland, französischer Schriftsteller, Essayist und Journalist.

1970: Tod von Nelly Sachs, deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin, Nobelpreis-Trägerin für Literatur 1966.

1989: In Peking beschliessen Studentinnen und Studenten auf Initiative der Studentenführerin Chai Ling, in einen Hungerstreik zu treten. Am Tag danach besetzen sie den Tienanmen-Platz. Sie fordern einen offenen Dialog mit der Regierung.

1993: Geburt von Wendy Holdener, Schweizer Skirennfahrerin, Gewinnerin der Goldmedaille in der Kombination und Gewinnerin der Silbermedaille im Slalom bei der Ski-WM 2017 in St. Moritz.

2008: Tod von Robert Rauschenberg, amerikanischer Künstler, Wegbereiter der Pop-Art.

2014: Tod von HR Giger (Hans Rudolf Giger), Schweizer Künstler.

2015: In Nepal haben Nachbeben mit der Stärke 7,3 Hunderte Opfer gefordert. Die Erdstösse ereigneten sich zweieinhalb Wochen nach dem verhereenden Beben vom 25. April, bei dem etwa 9’000 Menschen starben.

2018: „Me-Too“-Song gewinnt ESC

Die Israelin Netta Barzilai gewinnt mit dem Pop-Song „Toy“ den Eurovision Song Contest. Die Einstiegworte lauten: „Schau mich nicht an, ich bin eine schönes Wesen. Jungs, ich bring euch jetzt mal was bei“. Der Refrain geht so: „Ich bin nicht dein Spielzeug, du dummer Junge“. (Foto: Keystone)
Die Israelin Netta Barzilai gewinnt mit dem Pop-Song „Toy“ den Eurovision Song Contest. Die Einstiegworte lauten: „Schau mich nicht an, ich bin eine schönes Wesen. Jungs, ich bring euch jetzt mal was bei“. Der Refrain geht so: „Ich bin nicht dein Spielzeug, du dummer Junge“. (Foto: Keystone)

2019: Hässlicher Abstieg: Die traditionsreiche Zürcher Fussballclub Grasshoppers (GC) steigt nach 70 Jahren erstmals in die Challenge League (früher. Nationalliga B) ab. Beim Stand von 4:0 für den FC Luzern stürmten GC-Chaoten das Spielfeld. Der Schiedsrichter brach die Partie ab. GC wird in der Super League ersetzt durch den aufsteigenden Genfer Traiditonsverein Servette FC.

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