Damals am 31. Juli

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Damals am 31. Juli

Von Journal21, 31.07.2020

Tod von Franz Liszt - Tod von „Dällebach-Kari“ - Die NSDAP wird grösste Partei - Saint-Exupéry verschollen - Unterzeichnung des „Start“-Vertrags - Tod des belgischen Königs - Fidel Castro tritt ab - Tod von Jeanne Moreau

Herausgegriffen

31. Juli 1944: Antoine de Saint-Exupéry, Autor von „Le petit prince“, stürzt bei einem Aufklärungsflug östlich der Île de Riou, südlich von Marseille, ins Meer und bleibt verschollen. Noch ist nicht restlos geklärt, ob der Absturz Folge eines Abschusses oder einer technischen Panne war. Nicht ausgeschlossen ist auch ein Selbstmord des depressiven Piloten. „Le Petit Prince“ gehört mit 70 Millionen Verkäufen zu den meistverkauften Büchern der Welt. (Foto: Antoine de Saint-Exupéry im Mai 1942 in Montreal, Kanada, PD)
31. Juli 1944: Antoine de Saint-Exupéry, Autor von „Le petit prince“, stürzt bei einem Aufklärungsflug östlich der Île de Riou, südlich von Marseille, ins Meer und bleibt verschollen. Noch ist nicht restlos geklärt, ob der Absturz Folge eines Abschusses oder einer technischen Panne war. Nicht ausgeschlossen ist auch ein Selbstmord des depressiven Piloten. „Le Petit Prince“ gehört mit 70 Millionen Verkäufen zu den meistverkauften Büchern der Welt. (Foto: Antoine de Saint-Exupéry im Mai 1942 in Montreal, Kanada, PD)

Es geschah an einem 31. Juli

904: Die Sarazenen zerstören Thessaloniki.

1498: Kolumbus entdeckt Trinidad.

1556: Tod von Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens.

1784: Tod von Denis Diderot, französischer Philosoph und Schriftsteller der Aufklärung, Mitherausgeber der „Encyclopédie“.

1857: Geburt von Ernest Louis Chuard, Bundesrat (FDP/VD) von 1920 bis 1928. Chuard, Agrarökonom und Chemieingenieur ist Professor an der Universität Lausanne. Seine Wahl in den Bundesrat kommt eher überraschend. Er steht stets dem Departement des Innern vor. Chuard fördert den Ausbau des Basler Rheinhafens, der meteorologischen Dienste und den Bau des neuen Bundesgerichtsgebäudes in Lausanne. Er gilt als Initiant eines Bundesgesetzes zur Bekämpfung der Tuberkulose. 

1864: Tod von Louis Hachette, französischer Buchhändler, Autor, Verlagsgründer. 

1875: Tod von Andrew Johnson, Demokrat, 17. Präsident der USA von 1865 bis 1869. 

1886: Tod von Franz Liszt, österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer, Schriftsteller.

1912: Geburt von Milton Friedman, amerikanischer Ökonom.

1914: Geburt von Louis de Funès, französischer Schauspieler, Komiker (u. a. „Le gendarme de Saint-Tropez“ 1965, „Fantomas“ 1964).

1914: Jean Jaurès, französischer reformistischer Sozialist und Kriegsgegner, wird erschossen.

1919: Geburt von Primo Levi, italienischer Auschwitz-Überlebender, Schriftsteller, Partisan, Chemiker, Autor zahlreicher Erzählungen, Poesiebänden und Romanen. Weltberühmt ist sein autobiografischer Roman „Se questo è un uomo“ (Ist das ein Mensch?). Darin beschreibt er seine Erfahrungen im Konzentrationslager und die Entmenschlichung der Opfer. Am 11. April 1987 stirbt er unter nicht ganz geklärten Umständen nach einem Sturz in seinem Treppenhaus. (Foto: doppiozero.com)

1921: Geburt von Peter Benenson, britischer Rechtsanwalt und Politiker, Gründer von „Amnesty International“ (1961).

1930: Geburt von Oleg Popow, russischer Clown, Pantomime, Zirkuskünstler. 

1931: Tod von Karl Tellenbach in Bern, Coiffeurmeister, Berner Stadtoriginal („Dällebach-Kari“).

1932: Die NSDAP wird mit über 37 Prozent der Stimmen grösste Partei im Reichstag.

1932: Geburt von Ted (Theodore Crawford) Cassidy, amerikanischer Schauspieler, bekannt als Butler „Lurch“ in der Fernsehserie „The Addams Family“ (1964–1966).

1944: Antoine de Saint-Exupéry („Le petit prince“) startet zu einem Aufklärungsflug und bleibt verschollen.

1944: Geburt von Géraldine Chaplin, Schauspielerin, erstes Kind aus der Ehe von Charles Chaplin und dessen vierter Frau Oona O’Neill. Erzogen wurde sie in einem Schweizer Internat am Genfersee.

1959: Im Baskenland wird die Eta gegründet.

1965: Geburt von Joanne Rowling, britische Schriftstellerin („Harry Potter“).

1969: Tod von Alexandra (Doris Nefedov), deutsche Schlagersängerin „Zigeunerjunge“ (1967) und „Mein Freund der Baum“ (1968). Sie stirbt mit 27 Jahren bei einem Autounfall. 

1991: In Moskau unterzeichnen Michail Gorbatschow und George H. Bush den Start-Vertrag. Er sieht den Abbau atomarer Waffensysteme um 30 Prozent vor.

1993: Tod von Baudouin I., König der Belgier von 1951 bis zu seinem Tod.

2000: Mosche Katsav wird 8. israelischer Staatspräsident (bis 2007). Später wird er wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft verurteilt.

2005: Tod von Wim Duisenberg, niederländischer Ökonom, erster Präsident der Europäischen Zentralbank EZB (1998–2003). 

2006: Fidel Castro übergibt seine Ämter seinem Bruder.

2011: Syriens Präsident Asad geht brutal gegen Gegner vor. Bei einem Panzer-Angriff auf die Stadt Hama werden laut Augenzeugen gegen 100 Menschen getötet und Dutzende verletzt.

2012: 670 Millionen Inder sind nach einer Strompanne ohne Strom.

2012: Suha Arafat, die Witwe des verstorbenen Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat, erstattet in Frankreich Anzeige gegen Unbekannt – wegen des Verdachts auf Vergiftung ihres Mannes.

2017: Tod von Jeanne Moreau, französische Schauspielerin, Filmregisseurin und Sängerin. Sie trat in über 120 Filmen auf. In den 1950er und 1960er Jahren gehörte sie zu den prominentesten Schauspielerinnen der Nouvelle Vague (u. a. „Les quatre cents coups“ 1959, „Moderato cantabile“ 1960, „Jules et Jim“1961, „Le journal d’une femme de chambre“ 1964, „Le train“ 1964, „Viva Maria“ 1965). Das Bild zeigt sie 1962 in London. (Foto: Keystone)


2017: Sturz des pakistanischen Regierungschefs

In den Strassen Islamabads, Rawalpindis und Karachis bricht Jubel aus. Das oberste pakistanische Gericht hat eben Ministerpräsident Nawaz Sharif abgesetzt. Dem Regierungschef werden Korruption, Geldwäsche und Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Vorwürfe gegen Sharif tauchten im Zusammenhang mit den Enthüllungen der Panama Papers auf. Nawaz Sharif war bereits 1993 und 1999 als Premierminister abgesetzt worden und 2007 aus dem Exil in Saudi-Arabien nach Pakistan zurückgekehrt. (Foto: Keystone/AP)
In den Strassen Islamabads, Rawalpindis und Karachis bricht Jubel aus. Das oberste pakistanische Gericht hat eben Ministerpräsident Nawaz Sharif abgesetzt. Dem Regierungschef werden Korruption, Geldwäsche und Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Vorwürfe gegen Sharif tauchten im Zusammenhang mit den Enthüllungen der Panama Papers auf. Nawaz Sharif war bereits 1993 und 1999 als Premierminister abgesetzt worden und 2007 aus dem Exil in Saudi-Arabien nach Pakistan zurückgekehrt. (Foto: Keystone/AP)

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