Damals am 30. Juli

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Damals am 30. Juli

Von Journal21, 30.07.2020

Geburt von Henry Ford - Tod von Bismarck - Geburt von Paul Anka - Weitere Mondlandung - Jürgen Ponto erschossen - Eröffnung des „Stade de Suisse“ - Tod von Ingmar Bergman - Tod von Michelangelo Antonioni

Herausgegriffen

30. Juli 1930: Uruguay wird erster Fussball-Weltmeister. Im Final in Montevideo schlägt Uruguay Argentinien mit 4:2. Das Bild zeigt ein Tor eines argentinischen Stürmers. Die erste WM in Europa findet vier Jahre später in Italien statt. (Foto: Keystone/AP)
30. Juli 1930: Uruguay wird erster Fussball-Weltmeister. Im Final in Montevideo schlägt Uruguay Argentinien mit 4:2. Das Bild zeigt ein Tor eines argentinischen Stürmers. Die erste WM in Europa findet vier Jahre später in Italien statt. (Foto: Keystone/AP)

Es geschah an einem 30. Juli

1511: Geburt von Giorgio Vasari, italienischer Kunsthistoriker, Maler, Architekt.

1718: Tod von William Penn, Gründer und erster Gouverneur der britischen Kolonie „Pennsylvania“, die er Quäkern öffnet. 

1751: Geburt von Maria Anna Walpurga Ignatia Mozart, österreichische Pianistin, die ältere Schwester von Wolfgang Amadeus.

1818: Geburt von Emily Brontë, britische Schriftstellerin (u. a. „Wuthering Heights/Sturmhöhe“ 1851). Sie veröffentlicht ihre Romane unter dem Pseudonym Ellis Bell.

1839: Britische Truppen erobern Kabul.

1863: Geburt von Henry Ford, amerikanischer Industrieller.

1898: Geburt von Henry Moore, englischer Bildhauer.

1898: Tod von Otto von Bismarck, erster Reichskanzler des Deutschen Reichs von 1871 bis 1890.

1914: Geburt von Lord Killanin, anglo-irischer Sportfunktionär, 6. Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

1914: Geburt in Villars-sur-Ollon (VD) von Béatrix Beck, französische Schriftstellerin. 1952 erhält sie den Prix Goncourt. Zeitweise arbeitet sie als Sekretärin von André Gide. 

1914: Zar Niklaus II. verfügt die Generalmobilmachung der russischen Armee. Das Deutsche Reich fordert daraufhin ultimativ eine Rücknahme der russischen Mobilmachung.

1928: Geburt von Chris Howland, englischer Schlagersänger, Radio- und Fernsehmoderator sowie Schauspieler (u. a. „Das hab’ ich in Paris gelernt“ 1959). Er stirbt am 29. November 2013.

1930: Uruguay gewinnt die erste Fussball-Weltmeisterschaft.

1935: In London erscheinen die ersten Penguin-Taschenbücher.

1939: Geburt von Peter K. Wehrli, Schweizer Fernsehjournalist, Schriftsteller. 

1940: Geburt von Fleur Jaeggy, in Zürich geborene Schweizer Schriftstellerin italienischer Sprache. 

1941: Geburt von Paul Anka, kanadischer Sänger und Komponist, „Diana“ (1957). Er komponiert „She's a Lady“ 1970 für Tom Jones und textet „My Way“ 1968 für Frank Sinatra.

1945: Geburt von Patrick Modiano, französischer Schriftsteller, Träger des Nobelpreises für Literatur 2014.

1947: Geburt von Arnold Schwarzenegger

Schwarzenegger, austroamerikanischer Schauspieler, Publizist, Unternehmer und ehemaliger Bodybuilder, erlangt durch die Verkörperung des „Terminators“ (1984) internationale Berühmtheit. Von 2003 bis 2011 ist er der 38. Gouverneur Kaliforniens.
Schwarzenegger, austroamerikanischer Schauspieler, Publizist, Unternehmer und ehemaliger Bodybuilder, erlangt durch die Verkörperung des „Terminators“ (1984) internationale Berühmtheit. Von 2003 bis 2011 ist er der 38. Gouverneur Kaliforniens.

1964: Geburt von Jürgen Klinsmann, Trainer der deutschen Fussballnationalmannschaft von 2004 bis 2006.

1971: James Irwin und David Scott landen auf dem Mond.

1975: Die OAS, die Organisation Amerikanischer Staaten, hebt die Sanktionen gegen Kuba auf.

1977: Jürgen Ponto, Chef der Dresdener Bank, wird von den RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt erschossen.

1977: In Vevey wird das Fête des Vignerons eröffnet. Es dauert bis zum 14. August. 4’250 Schauspieler und Statisten nehmen daran teil. Das Schweizer Weinfest findet rund alle 25 Jahre statt. Das Fest wurde im Dezember 2016 in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

1980: Die Knesset beschliesst, dass ganz Jerusalem „ewige Hauptstadt Israels“ sei.

2000: Hugo Chávez wird zum zweiten Mal zum venezolanischen Präsidenten gewählt.

2005: In Bern wird das neue Stadion „Stade de Suisse“ eröffnet. Vier Jahre zuvor war das legendäre Wankdorf-Stadion gesprengt worden.

2007: Tod von Ingmar Bergman

1997 wurde der schwedische Film- und Theaterregisseur an den Filmfestspielen in Cannes als „bester Filmregisseur aller Zeiten“ geehrt. Die meisten seiner Filme sind Familiendramen. Wegen der oft unverhüllten Darstellung sexueller Beziehungen geriet er immer wieder in Konflikt mit der Zensur. Der Film „Das Schweigen“ wurde gerade auch deshalb zu einem Skandalerfolg (u. a. „Das siebente Siegel“ 1957, „Wilde Erdbeeren“ 1957, „Das Schweigen“ 1963, „Szenen einer Ehe“ 1973, „Fanny und Alexander“ 1982). Bergman war fünf Mal verheiratet, unter anderem mit Liv Ullmann. Er wurde mit vielen Preisen geehrt, so mit dem Prix International in Cannes, dem Goldenen Bären in Berlin und dem Goldenen Löwen in Venedig. (Foto: Keystone/AP)
1997 wurde der schwedische Film- und Theaterregisseur an den Filmfestspielen in Cannes als „bester Filmregisseur aller Zeiten“ geehrt. Die meisten seiner Filme sind Familiendramen. Wegen der oft unverhüllten Darstellung sexueller Beziehungen geriet er immer wieder in Konflikt mit der Zensur. Der Film „Das Schweigen“ wurde gerade auch deshalb zu einem Skandalerfolg (u. a. „Das siebente Siegel“ 1957, „Wilde Erdbeeren“ 1957, „Das Schweigen“ 1963, „Szenen einer Ehe“ 1973, „Fanny und Alexander“ 1982). Bergman war fünf Mal verheiratet, unter anderem mit Liv Ullmann. Er wurde mit vielen Preisen geehrt, so mit dem Prix International in Cannes, dem Goldenen Bären in Berlin und dem Goldenen Löwen in Venedig. (Foto: Keystone/AP)

2007: Das britische Militär zieht sich nach 38 Jahren aus Nordirland zurück. Die Polizei übernimmt die Verantwortung für die Sicherheit.

2007: Tod von Michelangelo Antonioni, italienischer Filmregisseur (u. a. „Il Grido“ 1957, „Il deserto rosso“ 1964, „Blow Up“ 1966, „Zabriskie Point“ 1970, „Professione Reporter“ 1975). In den Vierzigerjahren verfasste er für die von Mussolinis Sohn Vittorio herausgegebene Zeitschrift „Cinema“ einige wohlwollende Artikel zu faschistischen und anti-jüdischen Filmen. Dann überwarf er sich mit „Cinema“ und bezeichnete sich später als „marxistischen Intellektuellen“. Er starb im Alter von 94 Jahren in Rom. (Foto: Keystone/Everett Collection)

2009: Tod von Peter Zadek, deutscher Regisseur

2011: In der Türkei tritt die gesamte militärische Führung zurück. Sie reagiert damit auf die Verhaftung von Dutzenden Generälen und über 200 Offizieren, denen die Regierung Erdoğan einen Putschversuch vorwirft.

2015: Tod von Peter Löffler, Zürcher Regisseur, Dramaturg und Schauspieler. Löffler ist 1969 und 1970 Intendant des Zürcher Schauspielhauses. Mit seinem progressiven Spielplan erregt er Anstoss und löst zum Teil Tumulte aus. Auf Ende der Spielzeit 69/70 wird sein Vertrag aufgelöst. 

2019: Aufruhr in Moskau

In Moskau gehen Sicherheitskräfte mit grosser Härte gegen Demonstranten vor, die freie Wahlen verlangen. Die Manifestation war nicht bewilligt worden. Die Behörden hatten eindringlich vor einer Teilnahme gewarnt. Trotzdem kommen Tausende, vor allem viele Junge. Die Polizei nimmt zahlreiche Demonstranten fest. „Schämt euch!“, rufen die Manifestanten in Sprechchören. „Wir sind friedliche Menschen, wir wollen freie Wahlen.“ (Foto: Keystone/AP/Pavel Golovkin)
In Moskau gehen Sicherheitskräfte mit grosser Härte gegen Demonstranten vor, die freie Wahlen verlangen. Die Manifestation war nicht bewilligt worden. Die Behörden hatten eindringlich vor einer Teilnahme gewarnt. Trotzdem kommen Tausende, vor allem viele Junge. Die Polizei nimmt zahlreiche Demonstranten fest. „Schämt euch!“, rufen die Manifestanten in Sprechchören. „Wir sind friedliche Menschen, wir wollen freie Wahlen.“ (Foto: Keystone/AP/Pavel Golovkin)

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