Damals am 28. August

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Damals am 28. August

Von Journal21, 28.08.2019

Geburt von Goethe – Geburt von Tolstoi - „I have a dream“ - Tote im Simplon-Tunnel - Flugdrama in Ramstein – Charles und Diana lassen sich scheiden

Herausgegriffen

28. August 1963: „I have a dream“. Martin Luther King, der schwarze Bürgerrechtler, hält in Washington seine berühmteste Rede. Zuvor waren 250’000 seiner Anhänger in die Hauptstadt marschiert. „Alle Menschen sind gleich erschaffen. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe einen Traum - heute!“
28. August 1963: „I have a dream“. Martin Luther King, der schwarze Bürgerrechtler, hält in Washington seine berühmteste Rede. Zuvor waren 250’000 seiner Anhänger in die Hauptstadt marschiert. „Alle Menschen sind gleich erschaffen. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe einen Traum - heute!“

Es geschah an einem 28. August

1521: Die Türken (Osmanen) erobern Belgrad.

1645: In Rostock stirbt Hugo Grotius, niederländischer Staatsmann, politischer Philosoph, Theologe, Rechtsgelehrter, Wegbereiter des Völkerrechts („Vom Recht des Krieges und des Friedens“ 1625). 

1749: Geburt von Goethe.

1828: Geburt von Tolstoi

Lew Nikolajewitsch Tolstoi wird im russischen Jasnaja Poljana, Tula, geboren. Seine Hauptwerke sind „Krieg und Frieden“ (1868/69) und „Anna Karenina“ (1877/78). Laut gregorianischem Kalender wird er am 9. September 1828 geboren, nach dem damals verwendeten julianischen Kalender am 28. August. Tolstoi stirbt laut julianischem Kalender am 7. November 1910 in Astapowo (heute Lew Tolstoi). Das Bild des russischen Fotografen Sergei Prokudin-Gorskii stammt aus dem Jahr 1908.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi wird im russischen Jasnaja Poljana, Tula, geboren. Seine Hauptwerke sind „Krieg und Frieden“ (1868/69) und „Anna Karenina“ (1877/78). Laut gregorianischem Kalender wird er am 9. September 1828 geboren, nach dem damals verwendeten julianischen Kalender am 28. August. Tolstoi stirbt laut julianischem Kalender am 7. November 1910 in Astapowo (heute Lew Tolstoi). Das Bild des russischen Fotografen Sergei Prokudin-Gorskii stammt aus dem Jahr 1908.

1833: Im britischen Empire wird die Sklaverei abgeschafft.

1850: Wagners „Lohengrin“ wird in Weimar uraufgeführt.

1867: Geburt von Umberto Giordano, italienischer Komponist (Werke u.a. „Andrea Chénier“ 1896, „Fedora“ 1898, „Siberia“ 1903).

1916: Italien erklärt Deutschland den Krieg.

1936: Geburt in Panama von John McCain, republikanischer amerikanischer Politiker. Während des Vietnamkriegs wird sein Kampfflugzeug abgeschossen; er gerät in fünfeinhalbjährige vietnamesische Kriegsgefangenschaft. 2000 und 2008 bewirbt er sich vergebens um die amerikanische Präsidentschaft. Er stirbt am 25. August 2018 an einem Hirntumor. (Foto: Keystone/AP/Karolyn Kaster)

1963: „I have a dream“: Der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King hält anlässlich des Marsches auf Washington seine berühmteste Rede. 

1965: Geburt von Shania Twain (Eilleen Regina Edwards), kanadische Sängerin („Come on Over“ 1997), Grammy-Gewinnerin. 

1971: In der Mitte des Simplontunnels fährt ein Zug mit 100 km/h über eine Weiche, die nur mit 50 km/h befahrbar ist. Die hinteren Wagen entgleisen, kippen zur Seite und schlagen gegen die Tunnelwand. Fünf Menschen sterben, 29 werden verletzt. 

1987: Tod von John Huston, amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor (u.a. „Die Spur des Falken“ 1941, „Der Schatz der Sierra Madre“ 1948, „African Queen“ 1951, „Moby Dick“ 1956, „Die Toten“ 1987), Schauspieler, mehrfacher Oscar-Preisträger. 

1988: Zusammenstoss in der Luft

Bei einem Flugmeeting in Ramstein (Rheinland-Pfalz) stossen drei Militärflugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel „Frecce ticolori“ zusammen und stürzen ab. 350'000 Zuschauer verfolgen die spektakuläre Flugshow. Einer der abgestürzten Jets rutscht brennend ins Publikum. 70 Menschen sterben, unter ihnen die drei Piloten. Tausend weitere werden verletzt. 31 Besucherinnen und Besucher sind sofort tot. Sie wurden von den herabstürzenden Trümmern erschlagen oder verbrannten in dem Feuerball, der durch das brennende Kerosin entstand. 36 Menschen sterben in den folgenden Wochen an ihren schweren Verletzungen. Die Frecce Tricolori (Dreifarbige Pfeile) sind eine 1961 gegründete Kunstflugstaffel der italienischen Luftwaffe, die auf dem Militärflugplatz Rivolto bei Udine stationiert ist. Sie galten jahrelang als das spektakulärste Flugshowteam. Bereits vor dem Unglück in Ramstein war die Staffel wegen ihrer allzu grossen Risikobereitschaft kritisiert worden. (Foto: Keystone/DPA/Martin Fueger)
Bei einem Flugmeeting in Ramstein (Rheinland-Pfalz) stossen drei Militärflugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel „Frecce ticolori“ zusammen und stürzen ab. 350'000 Zuschauer verfolgen die spektakuläre Flugshow. Einer der abgestürzten Jets rutscht brennend ins Publikum. 70 Menschen sterben, unter ihnen die drei Piloten. Tausend weitere werden verletzt. 31 Besucherinnen und Besucher sind sofort tot. Sie wurden von den herabstürzenden Trümmern erschlagen oder verbrannten in dem Feuerball, der durch das brennende Kerosin entstand. 36 Menschen sterben in den folgenden Wochen an ihren schweren Verletzungen. Die Frecce Tricolori (Dreifarbige Pfeile) sind eine 1961 gegründete Kunstflugstaffel der italienischen Luftwaffe, die auf dem Militärflugplatz Rivolto bei Udine stationiert ist. Sie galten jahrelang als das spektakulärste Flugshowteam. Bereits vor dem Unglück in Ramstein war die Staffel wegen ihrer allzu grossen Risikobereitschaft kritisiert worden. (Foto: Keystone/DPA/Martin Fueger)

1990: Der irakische Präsident Saddam Hussein verleibt Kuwait in den irakischen Staat ein.

1993: Die Kroaten in Bosnien-Herzegowina rufen den Staat Herceg-Bosna aus.

1995: Tod von Michael Ende, deutscher Schriftsteller (u.a. „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ 1960, „Momo“ 1973, „Die unendliche Geschichte“ 1979). 

1996: Prinz Charles und Lady Diana lassen sich scheiden. Die beiden leben seit 1992 getrennt.

2004: Tod von Sigi Feigel, Schweizer Rechtsanwalt, Sohn russisch-jüdischer Einwanderer, Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus. Leiter der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich und später des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes.


 

2009: In Zürich wird der Schriftsteller Hugo Lötscher beigesetzt.

2012: In Tampa in Florida beginnt der Republikanische Parteikongress, der Mitt Romney zum Präsidentschaftskandidaten küren soll.

2016: Der 30-jährige Haslitaler Matthias Glarner wird am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-lac neuer Schwingerkönig. Er besiegt im Schlussgang Armon Orlik. (Foto: Keystone)

 

2017: Tod von Mireille Darc, französische Filmschauspielerin, die „kühle Blonde“, Sex-Symbol der Siebzigerjahre. 1986 ging sie eine langjährige Beziehung mit Alain Delon ein. 1967 spielte sie eine Hauptrolle in Jean-Luc Godards „Weekend“. Insgesamt trat sie in über 70 Filmen und Fernseh-produktionen auf.

2019: Der 22-jährige Kolumbianer Egan Bernal gewinnt die Tour de France. Damit ist erstmals ein Nicht-Europäer und Nicht-Nordamerikaner Sieger der Frankreichrundfahrt.

Kommentare

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