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Ereignisse - Geburtstage - Todestage

Damals am 25. Dezember

Geburt von Humphrey Bogart | Tod von Robert Walser | Tod von Charlie Chaplin | Tod von Joan Miró | Nicolae Ceaușescu hingerichtet | Tod von Dean Martin

Herausgegriffen

Robert Walser
5. Dezember 1956: Tod von Robert Walser. Er ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. (u. a. «Geschwister Tanner», «Der Gehülfe», «Jakob von Guntern»). Walser fristete die letzten Jahre in einer Heilanstalt in Herisau. Er liebte lange, einsame Spaziergänge. Am 25. Dezember 1956 wurde er tot in einem Schneefeld aufgefunden. Er starb an einem Herzschlag. Das Bild vom toten Walser erinnert an den Dichter Sebastian, der im Roman «Geschwister Tanner» ebenfalls tot im Schnee liegt. Das Bild zeigt ihn um das Jahr 1900. (PD)

Es geschah an einem 25. Dezember

1495: Die Spanier erobern Teneriffa.

1643: Geburt von Isaac Newton, englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Verwaltungsbeamter, Verfasser der «Philosophiae Naturalis Principia Mathematica».

1742: Geburt von Charlotte von Stein, Hofdame am Hof der Herzogin Anna Amalia, enge Freundin Johann Wolfgang von Goethes («Goethes Briefe an Frau von Stein» 1776–1820).

1821: Geburt von Clarissa Barton, amerikanische Krankenschwester, Lehrerin und Gründerin des Amerikanischen Roten Kreuzes (1881).

1868: US-Präsident Andrew Johnson vergibt den Aufständischen der sezessionistischen konföderierten Truppen des Südens.

1876: Geburt von Muhammad Ali Jinnah, Politiker in Britisch-Indien, Gründer von Pakistan.

1878: Geburt von Louis Chevrolet, schweizerisch-amerikanischer Autobauer.

1880: Selbstmord von Fridolin Anderwert

Anderwert
Der Thurgauer FDP-Politiker war Schweizer Bundesrat von 1875 bis 1880. Anderwert leitete das Justizministerium und gab den Anstoss zur Schaffung des schweizerischen Obligationenrechts. Dieses trat 1883 in Kraft. Die Presse führte eine Schmutzkampagne gegen ihn. Kritisiert wurde das angebliche Schlemmertum des beleibten Junggesellen; ferner soll er Bordelle besucht haben. Am Weihnachtstag 1880 erschiesst sich der inzwischen depressiv Gewordene auf der Kleinen Schanze in Bern. In einem Abschiedsbrief schrieb er nur einen Satz: «Sie wollen ein Opfer, sie sollen es haben.» (Foto: Keystone)

1887: Geburt von Conrad Nicholson Hilton, amerikanischer Hotelier, Gründer der Hilton-Hotelkette (1919).

1899: Geburt von Humphrey Bogart

Humphrey Bogart
Der amerikanische Theater- und Filmschauspieler gilt als Ikone des 20. Jahrhunderts. 1999 wählte ihn das American Film Institute zum «grössten männlichen amerikanischen Filmstar aller Zeiten». (Foto: PD)

1913: Geburt von Henri Nannen

Henri Nannen
Der deutsche Verleger und Publizist war Gründer, langjähriger Herausgeber und Chefredaktor der Zeitschrift «Stern». Im Bild: Henri Nannen am 21. Feburar 1985 vor einem Hamburger Gericht, wo er wegen der gefälschten und vom Stern abgedruckten Hitler-Tagebücher erscheinen musste. (Foto: Keystone/AP/Heribert Proepper)

1916: Geburt von Ahmed Ben Bella, erster Präsident des unabhängigen Algerien. Gestorben am 11. April 2012.

1918: Geburt von Anwar as-Sadat

Anwar as-Sadat
Der ägyptische Staatsmann war von 1970 bis 1981 Staatspräsident. 1979 schloss er einen Friedensvertrag mit Israel. Für seine Bemühungen im Friedensprozess mit Israel erhielt er zusammen mit Menachem Begin 1978 den Friedensnobelpreis. Er fiel 1981 einem Attentat von Gegnern seiner Politik zum Opfer. Das Bild zeigt ihn 1980. (Foto: PD)

1926: Hirohito wird japanischer Kaiser

Hirohito
Er regierte von 1926 bis zu seinem Tod 1989. Unter Hirohito gewann das japanische Militär zunehmend die Oberhand über die zivile Führung, was zur Ausweitung der Aggressionen gegen andere Länder führte. Diese Expansionspolitik mündete im Dezember 1941 in den Angriff auf die amerikanische Flotte in Pearl Harbor, wodurch Japan an der Seite der Achsenmächte in den Zweiten Weltkrieg eintrat. Nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki entschloss er sich gegen den Willen von Militär und Regierung dafür, seine Vollmachten einzusetzen und den Krieg durch die Kapitulation zu beenden. Seinen Ministern gegenüber begründete er dies wie folgt: «Ich kann nicht mit ansehen, dass mein unschuldiges Volk noch länger leidet! Die Zeit ist gekommen, das Untragbare zu ertragen!» Im Bild Hirohito und Prinzessin Nagako (1924)

1954: Geburt von Annie Lennox, schottische Sängerin und Songwriterin.

1956: Tod von Robert Walser, Schweizer Schriftsteller (siehe oben)

1977: Tod von Charlie Chaplin

Charlie Chaplin
Der in London geborene britische Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Komponist und Filmproduzent gilt als erster Weltstar des Kinos und einflussreichster Filmemacher der Geschichte. Das Bild zeigt ihn 1915 in seiner Rolle als Tramp. Er stirbt in Corsier-sur-Vevey. (Foto: PD)

1978: Vietnamesische Truppen marschieren in Kambodscha ein und wollen Pol Pot vertreiben.

1983: Tod von Joan Miró i Ferrà, katalanischer Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker des Surrealismus.

1989: Ceaușescu hingerichtet

Ceaușescu
In Rumänien werden Nicolae Ceaușescu und seine Frau Elena von einem Hinrichtungskommando erschossen. Im Bild: Die beiden wenige Minuten vor der Hinrichtung. (Foto: Keystone/EPA/Str)

1995: Tod von Dean Martin (Dino Paul Crocetti), amerikanischer Sänger, Entertainer

1997: Tod von Giorgio Strehler, italienischer Theaterregisseur.

2006: Tod von James Brown, amerikanischer Sänger und Songwriter, «Godfather of Soul».

2008: Tod von Eartha Kitt (Eartha Mae Keith), amerikanische Sängerin («C'est Si bon» 1953), Schauspielerin, Cabaret- sowie Broadway-Star.

2012: Nach der Massenvergewaltigung einer 23-Jährigen kommt es in Indien zu schweren Ausschreitungen im Laufe derer ein Polizist getötet wird.

2016: Ins Schwarze Meer gestürzt

Kurz nach dem Start in Sotschi stürzt eine Tupolev Tu-154 mit 92 Menschen ins Schwarze Meer. Überlebende gibt es keine. An Bord befanden sich 65 Musiker des „Alexandrow-Armeechors“. Sie hätten den in der syrischen Provinz Latakia stationierten russischen Soldaten ein Neujahrskonzert bieten wollen. Zu den Passagieren gehörte auch Dr. Yelizaveta Glinka, Leiterin eines Hilfswerks, genannt Doktor Liza. Die Maschine war vollgepackt mit medizinischem Material, das für Syrien bestimmt war.
Kurz nach dem Start in Sotschi stürzt eine Tupolev Tu-154 mit 92 Menschen ins Schwarze Meer. Überlebende gibt es keine. An Bord befanden sich 65 Musiker des «Alexandrow-Armeechors». Sie hätten den in der syrischen Provinz Latakia stationierten russischen Soldaten ein Neujahrskonzert bieten wollen. Zu den Passagieren gehörte auch Dr. Yelizaveta Glinka, Leiterin eines Hilfswerks, genannt Doktor Liza. Die Maschine war vollgepackt mit medizinischem Material, das für Syrien bestimmt war.

2016: Tod von George Michael, britischer Pop-Sänger. Berühmt wurde er mit dem 1981 gegründeten Duo «Wham!». Sein erfolgreichstes Studioalbum war «Faith» (1987). «Faith» war 88 Wochen in den amerikanischen, 85 Wochen in den britischen und 31 Wochen in den schweizerischen Charts und wurde insgesamt 25 Millionen Mal verkauft. Für «I Knew You Were Waiting (For Me)» und für «Faith» erhielt er je einen Grammy Award. Michael starb im Alter von 53 Jahren. Das Bild (Foto: Keystone/EPA/Peer Grimm) zeigt ihn am 16. Februar 2005 an der Berlinale.

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