Damals am 24. September

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Damals am 24. September

Von Journal21, 24.09.2018

Geburt von Charles-Ferdinand Ramuz - Die „Blechtrommel“ - Der Jura wird 23. Kanton - Hochwasser in Brig - Tod von Françoise Sagan - Bundesrat Merz trifft Ghadhafi - Oswald Grübel tritt ab - Merkel zum Vierten

Herausgegriffen

24. September 1978: Die Stimmberechtigten der Schweiz sagen mit 71 Prozent Ja zur Bildung des Kantons Jura. Darauf wird am 1. Januar 1979 der nördliche Teil des Juras vom Kanton Bern getrennt – nach 165-jähriger Zugehörigkeit.
24. September 1978: Die Stimmberechtigten der Schweiz sagen mit 71 Prozent Ja zur Bildung des Kantons Jura. Darauf wird am 1. Januar 1979 der nördliche Teil des Juras vom Kanton Bern getrennt – nach 165-jähriger Zugehörigkeit.

Es geschah an einem 24. September

1541: Tod von Paracelsus, Arzt.

1572: Tod von Túpac Amaru, letzter Herrscher (1570–1572) des Inka-Reiches. Er wird – mit 27 Jahren – in Cusco, Peru, von den spanischen Eroberern hingerichtet.


 

1583: Geburt von Wallenstein, deutscher kaiserlicher Feldherr.

1725: Geburt von Arthur Guinness, irischer Bierbrauer, Gründer der Biermarke „Guinness“.

1869: Erstmals: Schwarzer Freitag an der Wallstreet. Die Kurse brechen ein.

1878: Geburt in Lausanne von Charles-Ferdinand Ramuz, Waadtländer Schriftsteller, Schweizer Nationaldichter französischer Sprache (u. a. „Das Dorf in den Bergen“ 1903, „Die Geschichte vom Soldaten“ 1920, „Bergsturz auf Derborence“ 1935). 1936 erhält er den Grossen Schillerpreis der Schweizer Schillerstiftung. Ramuz gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Schweizer Literatur. Er ist auf der 200-Franken-Note abgebildet. Er stirbt in Pully bei Lausanne am 23. Mai 1947.

1896: Geburt von Francis Scott Key Fitzgerald, amerikanischer Schriftsteller („The Curious Case of Benjamin Button“ 1921, „The Great Gatsby“ 1925).

1920: In Lausanne stirbt Peter Carl Fabergé, russischer Juwelier und Goldschmied („Fabergé-Eier“).

1930: Geburt von John Young, neunter Mensch auf dem Mond (1972).

1936: Geburt von James Maury Henson, amerikanischer Regisseur, Produzent, Puppenspieler, Erfinder der „Muppets“.

1939: Tod von Carl Laemmle, deutsch-amerikanischer Filmpionier, Gründer der „Universal Studios“, Mitbegründer Hollywoods.

1941: Geburt von Linda McCartney, Musikerin, Ehefrau von Paul McCartney, amerikanische Fotografin, Tierschutz-Aktivistin, Autorin vegetarischer Kochbücher. Sie stirbt am 17. April 1998.

1945: Tod von Hans Geiger, deutscher Physiker und Miterfinder des „Geigerzählers“.

1946: Geburt von Uschi Obermeier, deutsches Model.

1959: Günter Grass veröffentlicht „Die Blechtrommel“.

1960: Stapellauf der USS Enterprise, des ersten atomgetriebenen Flugzeugträgers.

1978: Die Schweiz hat einen neuen, den 23. Kanton. Die Stimmberechtigten heissen mit grossem Mehr die Bildung des Kantons Jura gut. Alle Kantone und Halbkantone stimmen der Schaffung des neuen Kantons zu.

1993: Prinz Norodom Sihanuk wird König von Kambodscha. Er stirbt am 15. Oktober 2012.

1993: Hochwasserkatastrophe in Brig im Wallis

Nach heftigen Niederschlägen tritt die Saltina bei der grossen Brücke über die Ufer. Angeschwemmte Steine, Geröll und Bäume blockieren den Abfluss. Die Stadt wird mit Schlamm und Geröll überschwemmt. Zwei Frauen sterben. Die Bahnhofstrasse wird in einen Wildbach verwandelt. Am Tag danach türmen sich auf dem Stadtplatz und der Bahnhofstrasse bis zu zwei Meter hohe Geröllmassen und Schwemmholz. (Foto: Keystone/René Ritler)
Nach heftigen Niederschlägen tritt die Saltina bei der grossen Brücke über die Ufer. Angeschwemmte Steine, Geröll und Bäume blockieren den Abfluss. Die Stadt wird mit Schlamm und Geröll überschwemmt. Zwei Frauen sterben. Die Bahnhofstrasse wird in einen Wildbach verwandelt. Am Tag danach türmen sich auf dem Stadtplatz und der Bahnhofstrasse bis zu zwei Meter hohe Geröllmassen und Schwemmholz. (Foto: Keystone/René Ritler)

1994: In Solothurn stirbt Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller (u. a. „Die ersten Unruhen“ 1972, „Die Verwilderung“ 1977, „Wie wird Beton zu Gras“ 1979, „Das Staunen der Schlafwandler am Ende der Nacht“ 1983, „Zeit des Fasans“ 1988).

2002: Angela Merkel wird Fraktionschefin von CDU und CSU.

2004: Tod von Françoise Sagan (Françoise Quoirez), französische Schriftstellerin, Bestsellerautorin. Ihr Pseudonym „Sagan“ bezieht sich auf eine Romanfigur von Marcel Proust. Den Bestseller „Bonjour tristesse“ schrieb die Sorbonne-Studentin mit 18 Jahren und veröffentlichte ihn 1954. Das damals freizügige Buch, das in 22 Sprachen veröffentlicht wurde und eine Auflage von vier Millionen Exemplaren erreichte, löste einen Skandal aus (Werke u. a. auch: „Aimez-vous Brahms“ 1959, „Les Merveilleux Nuages“ 1961, „Un orage immobile“ 1989,  „Le Miroir égaré“ 1996). Sie stirbt mit 69 Jahren an einer Lungenembolie.

2009: Bundesrat Hans-Rudolf Merz trifft am Rande der Uno-Vollversammlung mit dem libyschen Machthaber Muammar Ghadhafi zusammen.

2010: Tod von Oswalt Kolle, deutscher Journalist, Autor und Filmemacher, Sexualaufklärer (u. a. „Das Wunder der Liebe“ 1968).

2011: Oswald Grübel, CEO der UBS, der grössten Schweizer Bank, tritt zurück und übernimmt die Verantwortung für den Verlust von 2,3 Milliarden Franken.

2015: Massenpanik am Hadsch: In der Nähe des Ortes Mina vor der Toeren von Mekka in Saudi-Arabien bricht bei der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch eine Massenpanik aus. Mehr als 700 Menschen sterben, 800 weitere werden verletzt.

2017: Die Schweizerinnenn und Schweizer sagen mit 52,7 Prozent Nein zur Rentenreform.

2017: Angela Merkel zum Vierten

Die CDU/CSU von Kanzlerin Merkel verliert bei den Bundestagswahlen 8,6 Prozent, bleibt aber mit 32,9 Prozent klar stärkste Partei. Die SPD erzielt mit 20,5 Prozent das schlechteste Ergebnis seit dem Krieg. Die AfD zieht mit knapp 13 Prozent als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Die FDP, die vier Jahre zuvor die 5-Prozent-Hürde nicht schaffte, feierte ein Comeback und kam auf über 10 Prozent. (Foto: Keystone/AP)
Die CDU/CSU von Kanzlerin Merkel verliert bei den Bundestagswahlen 8,6 Prozent, bleibt aber mit 32,9 Prozent klar stärkste Partei. Die SPD erzielt mit 20,5 Prozent das schlechteste Ergebnis seit dem Krieg. Die AfD zieht mit knapp 13 Prozent als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Die FDP, die vier Jahre zuvor die 5-Prozent-Hürde nicht schaffte, feierte ein Comeback und kam auf über 10 Prozent. (Foto: Keystone/AP)

2017: Schweizerinnen und Schweizer sagen hauchdünn, mit 50,05 Prozent Nein zur Rentenreform. 

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