Damals am 24. August

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Damals am 24. August

Von Journal21, 24.08.2019

Der Vesuv explodiert - Juden-Pogrom in Köln - Bartholomäus-Nacht in Paris - Geburt von Arafat - Frankreich zündet Wasserstoffbombe - Demos gegen Stuttgart 21 - Erdbeben in Italien

Herausgegriffen

24. August 79 n. Chr.: Der Vesuv explodiert. Asche, Lava und Steine begraben Pompeji und seine Umgebung unter sich. Wahrscheinlich sterben Zehntausende. Viele ersticken in den Gasen, Schwefeldämpfen und Rauchwolken. Anderthalb Jahrtausende liegt Pompeji unter einer bis zu sechs Meter hohen Decke aus vulkanischer Asche und Lapilli. Dadurch blieben die Leichen erhalten. Im 18. Jahrhundert wird die Stadt wieder entdeckt. Ausgrabungsleiter G. Fiorelli füllt die aufgefundenen Körper mit Gips. Sie sind heute Zeugnis der Katastrophe. Neben Pompeji werden auch Herculaneum, Stabiae und Optontis verschüttet. Plinius der Jüngere gibt den 24. August 79 als Datum der Eruption an. Laut jüngsten Forschungen ist der Vulkan möglicherweise zwei Monate später ausgebrochen.
24. August 79 n. Chr.: Der Vesuv explodiert. Asche, Lava und Steine begraben Pompeji und seine Umgebung unter sich. Wahrscheinlich sterben Zehntausende. Viele ersticken in den Gasen, Schwefeldämpfen und Rauchwolken. Anderthalb Jahrtausende liegt Pompeji unter einer bis zu sechs Meter hohen Decke aus vulkanischer Asche und Lapilli. Dadurch blieben die Leichen erhalten. Im 18. Jahrhundert wird die Stadt wieder entdeckt. Ausgrabungsleiter G. Fiorelli füllt die aufgefundenen Körper mit Gips. Sie sind heute Zeugnis der Katastrophe. Neben Pompeji werden auch Herculaneum, Stabiae und Optontis verschüttet. Plinius der Jüngere gibt den 24. August 79 als Datum der Eruption an. Laut jüngsten Forschungen ist der Vulkan möglicherweise zwei Monate später ausgebrochen.

Es geschah an einem 24. August

79 n. Chr.: Der Vesuv bricht aus und verschüttet die Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae.

1215: Papst Innozenz III. lehnt die Magna Charta ab, die vom englischen König Johann Ohneland (John Lackland) ausgehandelt worden war. Die Magna Charta gibt dem Adel politische Freiheiten und schränkt die Macht der Kirche ein.

1341: Juden-Pogrom im Köln: Tausende sterben. Den Juden wird die Schuld an der Pest zugeschrieben. 

1572: In der Bartholomäus-Nacht werden in Paris bis zu 10’000 Hugenotten umgebracht.

1867: Die 125 Kilometer lange Brennerbahn zwischen Innsbruck und Bozen wird für den Personenverkehr geöffnet. Sie überquert den Alpenkamm auf einer Höhe von 1370 Metern und bringt dem Südtirol einen wirtschaftlichen Aufschwung.

1899: Geburt von Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller.

1916: Geburt von Léo Ferré, französischer Chansonnier.

1919: Tod von Friedrich Naumann, evangelischer Theologe, liberaler Politiker im Kaiserreich. Nach ihm ist die FDP-nahe „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ benannt.

1921: Im britischen Hull zerbricht das Luftschiff R38 bei einem Testflug. 44 Menschen sterben.

1929: Geburt von Jassir Arafat, palästinensischer Kämpfer, Politiker, PLO-Chef, vom 12. Februar 1996 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, Friedensnobelpreisträger zusammen mit Shimon Peres und Jitzchak Rabin. Er stirbt am 11. November 2004.

1947: Geburt von Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller (Werke u. a. „Der Alchimist“ 1988, „Der fünfte Berg“ 1996, „Veronika beschliesst zu sterben“ 1998, „Elf Minuten“ 2003, „Der Zahir“ 2005).

1961: Der DDR-Bürger Günter Liftin stirbt als erster Mensch bei einem Fluchtversuch.

1968: Frankreich zündet die erste Wasserstoffbombe.

1985: Fritz Künzli heiratet Monika Kälin

Keiner schoss so viele Tore wie er. In 313 Spielen erzielte er 201 Treffer. Zwei Mal war er mit dem FC Zürich Schweizer Meister, vier Mal Cup-Sieger. Und vier Mal war er in seiner Karriere Torschützenkönig. Er spielte vor allem beim FC Zürich, später beim FC Winterthur, dann bei Lausanne-Sports, San Diego Soccers/Houston Hurricane und wieder bei Lausanne. In 44 Einsätzen in der Nationalmannschaft schoss der Glarner 15 Tore für die Schweiz. Am 24. August 1985 heiratete er in Schwyz die Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Monika Kälin. 10’000 Schaulustige jubeln dem Hochzeitspaar zu. (Foto: Keystone)
Keiner schoss so viele Tore wie er. In 313 Spielen erzielte er 201 Treffer. Zwei Mal war er mit dem FC Zürich Schweizer Meister, vier Mal Cup-Sieger. Und vier Mal war er in seiner Karriere Torschützenkönig. Er spielte vor allem beim FC Zürich, später beim FC Winterthur, dann bei Lausanne-Sports, San Diego Soccers/Houston Hurricane und wieder bei Lausanne. In 44 Einsätzen in der Nationalmannschaft schoss der Glarner 15 Tore für die Schweiz. Am 24. August 1985 heiratete er in Schwyz die Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Monika Kälin. 10’000 Schaulustige jubeln dem Hochzeitspaar zu. (Foto: Keystone)

1991: Die Ukraine wird unabhängig.

2004: Tod von Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-amerikanische Medizinerin, Begründerin der Sterbeforschung (u. a. „Interviews mit Sterbenden“ 2001).

2009: Tod von Toni Sailer, österreichischer Skirennfahrer.

2010: Eine Gruppe Schweizer Privatpersonen lanciert eine Initiative zur Einführung der Todesstrafe. Das Vorhaben wird scheitern.

2010: In Stuttgart beginnen Demonstration gegen den Bau des Bahnhofs Stuttgart 21.

2011: Nach der Einigung für eine Abgeltungssteuer mit Deutschland folgt jetzt die Abmachung mit Grossbritannien. Der Steuersatz liegt leicht höher als bei Deutschland.

2011: Steve Jobs, Mitgründer von Apple, tritt vom Posten des Apple-CEOs zurück. Er stirbt am 5. Oktober 2011 an Krebs.

2016: Im Alter von 97 Jahren stirbt Walter Scheel, von 1974 bis 1979 vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er in der sozialliberalen Koalition von Willy Brandt dessen Vizekanzler und Aussenminister. An der Seite Brandts setzte der FDP-Politiker Scheel die umstrittenen Ostverträge durch und vollzog eine Neuausrichtung der Ostpolitik.
 

2016: Erdbeben in Italien

In Mittelitalien beginnt eine Erdbebenserie. Die Erdstösse erreichen Stärken von 6,0 und mehr. Schwere Schäden gibt es in den Gemeinden Accumoli, Norcia, Amatrice (Bild) und Arquata del Tronto. 298 Menschen sterben. Am 30. Oktober bebt in Norcia (Provinz Perugia) die Erde so stark wie seit 36 Jahren nicht mehr. Der Erdstoss richtet schwere Schäden an, fordert jedoch keine Toten oder Verletzten.
In Mittelitalien beginnt eine Erdbebenserie. Die Erdstösse erreichen Stärken von 6,0 und mehr. Schwere Schäden gibt es in den Gemeinden Accumoli, Norcia, Amatrice (Bild) und Arquata del Tronto. 298 Menschen sterben. Am 30. Oktober bebt in Norcia (Provinz Perugia) die Erde so stark wie seit 36 Jahren nicht mehr. Der Erdstoss richtet schwere Schäden an, fordert jedoch keine Toten oder Verletzten.

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