Damals am 21. Mai

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Damals am 21. Mai

Von Journal21, 21.05.2019

Geburt von Albrecht Dürer - Geburt von Karl Jauslin - Geburt von Meinrad Lienert - Eröffnung der Rigibahn - Geburt von Markus Feldmann - Geburt von Urs Widmer - Mord an Rajiv Gandhi - 900 Tote auf dem Victoria-See - Tod von Niki de Saint Phalle - Ja zum Energiegesetz

Herausgegriffen

21. Mai 2019: Arnold Hottinger, einer der weltbesten Nahost-Experten stirbt in Zug im Alter von 92 Jahren. Hottinger, während 30 Jahren NZZ-Korrespondent, stiess 2010 zum neugegründeten Journal21.ch und verfasste für unsere Internetzeitung über 600 Artikel. Hottinger sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Er verfasste auch mehrere Bücher über die arabische und islamische Welt, die zu Standardwerken wurden. (Foto: Keystone)
21. Mai 2019: Arnold Hottinger, einer der weltbesten Nahost-Experten stirbt in Zug im Alter von 92 Jahren. Hottinger, während 30 Jahren NZZ-Korrespondent, stiess 2010 zum neugegründeten Journal21.ch und verfasste für unsere Internetzeitung über 600 Artikel. Hottinger sprach neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch sieben arabische Dialekte. Er verfasste auch mehrere Bücher über die arabische und islamische Welt, die zu Standardwerken wurden. (Foto: Keystone)

Es geschah an einem 21. Mai

1471: Geburt von Albrecht Dürer, deutscher Maler.

1471: Im Londoner Tower wird der abgesetzte englische König Henry VI hingerichtet.

1653: Bauernkrieg: Erstmals wird in der Alten Eidgenossenschaft die etablierte Herrschaft in Frage gestellt. Eine mehrere tausend Mann starke bäuerliche Rebellenarmee belagert Luzern und Bern, unterbindet die Lebensmittelzufuhr und fordert eine politische Aufwertung der Bauern. Da Zürich und die Waadt den Regierungen in Luzern und Bern beistehen, geben die Aufständischen nach.

1688: Geburt von Alexander Pope, englischer Schriftsteller und Dichter.

1840: Geburt von William Gordon Stables

Stables ist ein in Schottland geborener englischer Arzt, Reiseschriftsteller und weitgereister Abenteurer. Auf seine Initiative und nach seinen Plänen wird 1885 der erste Touristencar der Geschichte gebaut: „The Wanderer“. Auf die Idee, „The First Leisure Caravan“ zu bauen, kommt er, nachdem er einen Zigeunerwagen inspiziert hatte. Den Auftrag dazu gibt er der „Bristol Wagon Company“, die Salonwagen für die Eisenbahn baut. Der von zwei Pferden gezogene Wanderer wiegt etwa zwei Tonnen und ist teilweise mit Mahagoni-Holz ausgekleidet. Er verfügt über einen Kochherd, eine Speisekammer, ein Sofa, einen Tisch und ein Waschbecken. In einer Kiste unter dem Kutschersitz befindet sich eine Machete „and a good revolver“. Schon im ersten Jahr fährt The Wanderer nach Inverness in Schottland. William Gordon Stables beschreibt die 1’300 Meilen lange Reise in seinem Buch „The Cruise of the Land Yacht Wanderer“. Später wird Stables Vizepräsident des „Caravan Club“. Er liebt die Zigeuner und bezeichnete sich selbst als „modern Gipsy“. Das Bild zeigt ihn, vorne in der Mitte, auf einer Wolldecke sitzend, vor seinem „Touristenbus“. Stables stirbt am 10. Mai 1910. (Foto: The Caravan Club)
Stables ist ein in Schottland geborener englischer Arzt, Reiseschriftsteller und weitgereister Abenteurer. Auf seine Initiative und nach seinen Plänen wird 1885 der erste Touristencar der Geschichte gebaut: „The Wanderer“. Auf die Idee, „The First Leisure Caravan“ zu bauen, kommt er, nachdem er einen Zigeunerwagen inspiziert hatte. Den Auftrag dazu gibt er der „Bristol Wagon Company“, die Salonwagen für die Eisenbahn baut. Der von zwei Pferden gezogene Wanderer wiegt etwa zwei Tonnen und ist teilweise mit Mahagoni-Holz ausgekleidet. Er verfügt über einen Kochherd, eine Speisekammer, ein Sofa, einen Tisch und ein Waschbecken. In einer Kiste unter dem Kutschersitz befindet sich eine Machete „and a good revolver“. Schon im ersten Jahr fährt The Wanderer nach Inverness in Schottland. William Gordon Stables beschreibt die 1’300 Meilen lange Reise in seinem Buch „The Cruise of the Land Yacht Wanderer“. Später wird Stables Vizepräsident des „Caravan Club“. Er liebt die Zigeuner und bezeichnete sich selbst als „modern Gipsy“. Das Bild zeigt ihn, vorne in der Mitte, auf einer Wolldecke sitzend, vor seinem „Touristenbus“. Stables stirbt am 10. Mai 1910. (Foto: The Caravan Club)

1840: Neuseeland wird souverän unter der britischen Krone.

1842: Geburt von Karl Jauslin, Schweizer Historienmaler. Der in Muttenz (BL) wohnende Jauslin (links ein Selbstporträt) malt und zeichnet unter anderem die Schlacht bei Murten, die Schlacht am Morgarten, die Schlacht bei Sempach, die Schlacht bei Laupen, den Tod Zwinglis, die Basler Fasnacht, das Zürcher Sechseläuten etc. Seine Werke zeichnen sich durch detailgetreue Abbildungen der früher verwendeten Waffen und Kostüme aus. Jauslin zeichnet über 1000 Kostümskizzen. Selbst besitzt er mehrere historische Uniformen, Rüstungen und alte Waffen. Am populärsten sind seine „Bilder aus der Schweizer Geschichte“.

1843: Geburt in Tramelan (BE) von Charles Albert Gobat, Schweizer Politiker (FDP), Mitbegründer der Interparlamentarischen Union, Leiter des Zentralbüros der Union und des Internationalen Friedensbüros, einflussreicher europäischer „Sachwalter des Friedens“. Erfolglos kämpft er für eine Versöhnung des Deutschen Reichs mit Frankreich. 1902 erhält er zusammen mit Élie Ducommun den Friedensnobelpreis.

1843: Geburt von Louis Renault, französischer Jurist, führende Figur bei den Haager Friedenskonferenzen, Friedensnobelpreisträger 1907.

1844: Geburt von Henri Rousseau, französischer Maler.

1865: Geburt in Einsiedeln (SZ) von Meinrad Lienert, Begründer der Schweizer Mundartdichtung. In Lausanne, Heidelberg und München studiert er Rechtswissenschaften. 1899 leitet er in Zürich als Redaktor die Zeitung „Die Limmat“. Anschliessend arbeitet er als freier Schriftsteller, verfasst Theaterstücke, Romane und Lyrik im Schwyzer Dialekt. Ab 1919 ist er nochmals Redaktor, und zwar bei der „Zürcher Volkszeitung“. 1919 verleiht ihm die Universität Zürich die Ehrendoktorwürde. In Zürich ist eine Strasse nach ihm benannt und in Einsiedeln ein Platz.


1871: Beginn der Pariser „Blutwochen“, die 30’000 Tote fordern. Regierungstruppen greifen die Kommune an.

1871: Die erste euopäische Zahnradbahn

Die Rigibahn, die von Vitznau auf die Rigi führt, wird eröffnet. Sie ist die erste europäische Bergbahn und die erste Zahnradbahn Europas, die den Betrieb aufgenommen hat. Ingenieure waren Niklaus Riggenbach, Ferdinand Adolf Naeff und Olivier Zschokke. Die Zahnradbahn, die heute Vitznau-Rigi-Bahn (VRB) heisst, führte zunächst nur bis Rigi-Staffelhöhe. 1873 wurde sie bis Rigi-Kulm verlängert. Die andere Rigibahn, die Arth-Rigi-Bahn, die von Arth-Goldau auf die Rigi führt, wurde am 4. Juni 1875 eingeweiht. (Foto: PD)
Die Rigibahn, die von Vitznau auf die Rigi führt, wird eröffnet. Sie ist die erste europäische Bergbahn und die erste Zahnradbahn Europas, die den Betrieb aufgenommen hat. Ingenieure waren Niklaus Riggenbach, Ferdinand Adolf Naeff und Olivier Zschokke. Die Zahnradbahn, die heute Vitznau-Rigi-Bahn (VRB) heisst, führte zunächst nur bis Rigi-Staffelhöhe. 1873 wurde sie bis Rigi-Kulm verlängert. Die andere Rigibahn, die Arth-Rigi-Bahn, die von Arth-Goldau auf die Rigi führt, wurde am 4. Juni 1875 eingeweiht. (Foto: PD)

1889: Geburt von Otto Baumberger, Zürcher Maler, Bühnenbildner und Plakatkünstler. Für die Landi 39 realisiert er das Wandgemälde „Die Entstehung der Eidgenossenschaft“. 

1895: Tod von Franz von Suppé, österreichischer Komponist (u. a. „Boccaccio“ 1879).

1897: Geburt von Markus Feldmann, Schweizer Bundesrat (BGB/SVP/BE) von 1951 bis 1958. Er gehört dem Justiz- und Polizeidepartement an und stirbt im Amt. Feldmann bekämpft den Nationalsozialismus auf Schärfste und befürwortet eindringlich die Einführung des Frauenstimmrechts auf eidgenössischer Ebene. Nach den Ereignissen in Ungarn 1956 zeigt er sich mit den Flüchtlingen solidarisch und spricht sich für eine liberale Neuordnung des Flüchtlingswesens aus.

1921: Geburt von Andrei Sacharow, russischer Physiker, Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe, Politiker, Regimekritiker und Träger des Friedensnobelpreises 1975.

1927: Charles Lindbergh beendet seinen Atlantik-Flug und landet auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris.

1938: Geburt von Urs Widmer

Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller und Übersetzer, wird in Basel geboren und lebt bis zu seinem Tod in Zürich. Werke u. a.: „Der Geliebte der Mutter“, „Das Buch des Vaters“, „Ein Leben als Zwerg“, „Valentin Lustigs Pilgerreise“, „Herr Adamson“, „Stille Post.“. Widmer wird mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Für sein letztes Werk, „Reise an den Rand des Universums“, eine Autobiografie, erhält er 2014 den Schweizer Literaturpreis. Das Bild entstand wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag. Urs Widmer stirbt am 2. April 2014 in Zürich. (Bild: Journal21)
Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller und Übersetzer, wird in Basel geboren und lebt bis zu seinem Tod in Zürich. Werke u. a.: „Der Geliebte der Mutter“, „Das Buch des Vaters“, „Ein Leben als Zwerg“, „Valentin Lustigs Pilgerreise“, „Herr Adamson“, „Stille Post.“. Widmer wird mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Für sein letztes Werk, „Reise an den Rand des Universums“, eine Autobiografie, erhält er 2014 den Schweizer Literaturpreis. Das Bild entstand wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag. Urs Widmer stirbt am 2. April 2014 in Zürich. (Bild: Journal21)

1939: Geburt von Heinz Holliger, Schweizer Komponist und Dirigent.

1944: Gründung der PdA

Im Bild PdA-Plakate 1963 an der Zürcher Weinbergstrasse (Foto: Keystone/Photopress-Archiv/Grunder). Nachdem die kommunistischen Parteien während des Zweiten Weltkriegs verboten worden waren, erfolgte am 21. Mai 1944 in Basel die Neugründung unter dem Namen „Partei der Arbeit“. Bei den Nationalratswahlen 1947 kam sie gesamtschweizerisch auf 5,1 Prozent der Stimmen und gewann 7 Sitze. (In Genf erhielt sie 29,1 Prozent, in Basel 19,7 Prozent, in der Waadt 16,3 Prozent und in Zürich 6,1 Prozent.) Der Kalte Krieg, die sowjetischen Aggressionen und vor allem der Einmarsch in Ungarn setzten der PdA schwer zu. Bei den Eidgenössischen Wahlen 2011 flog die PdA erstmals seit dem Krieg ganz aus dem Nationalrat. Bei den Wahlen 2015 gewann sie wieder einen Sitz.
Im Bild PdA-Plakate 1963 an der Zürcher Weinbergstrasse (Foto: Keystone/Photopress-Archiv/Grunder). Nachdem die kommunistischen Parteien während des Zweiten Weltkriegs verboten worden waren, erfolgte am 21. Mai 1944 in Basel die Neugründung unter dem Namen „Partei der Arbeit“. Bei den Nationalratswahlen 1947 kam sie gesamtschweizerisch auf 5,1 Prozent der Stimmen und gewann 7 Sitze. (In Genf erhielt sie 29,1 Prozent, in Basel 19,7 Prozent, in der Waadt 16,3 Prozent und in Zürich 6,1 Prozent.) Der Kalte Krieg, die sowjetischen Aggressionen und vor allem der Einmarsch in Ungarn setzten der PdA schwer zu. Bei den Eidgenössischen Wahlen 2011 flog die PdA erstmals seit dem Krieg ganz aus dem Nationalrat. Bei den Wahlen 2015 gewann sie wieder einen Sitz.

1949: Suizid in Cannes von Klaus Mann, deutscher Schriftsteller, später amerikanischer Staatsbürger, Sohn von Thomas Mann, wichtiger Vertreter der deutschen Exilliteratur. Marcel Reich-Ranicki schreibt: „Er war homosexuell. Er war süchtig. Er war der Sohn Thomas Manns. Also war er dreifach geschlagen.“

1972: Ein Verwirrter schlägt mit einem Hammer auf Michelangelos „Pietà“ im Petersdom und beschädigt sie.

1975: Beginn des Stammheim-Prozesses gegen die Baader-Meinhof-Gruppe.

1979: Elton John tritt als erster westlicher Popstar in der Sowjetunion auf, in Leningrad.

1981: François Mitterrand, der erste sozialistische Präsident der 5. Republik, tritt sein Amt an.

1991: Indiens Premierminister Rajiv Gandhi kommt an einer Wahlveranstaltung bei einem Selbstmordattentat ums Leben. Neben Gandhi und der Selbstmordattentäterin finden sechzehn weitere Menschen den Tod. Bereits Rajivs Mutter, Indira Gandhi, kam bei einem Attentat ums Leben.

1991: Willy Stoph, ehemaliger Regierungschef und Staatsratsvorsitzender der DDR, wird festgenommen. Er war von 1964 bis 1973 Vorsitzender des Ministerrates der DDR, von 1973 bis 1976 Staatsoberhaupt und anschliessend bis Herbst 1989 erneut Ministerpräsident. Er stirbt am 13. April 1999.

1996: Die tansanische Fähre „Bukoba“ kentert

Die Fähre war auf dem Viktoriasee, dem drittgrössten See der Welt, von Bukoba nach Mwanza unterwegs. Nach offiziellen Angaben kamen 894 Menschen ums Leben, doch vielleicht waren es viel mehr. 114 konnten gerettet werden. Das Bild vom 23. Mai 1996 zeigt die Suche nach weiteren Opfern. Da keine Passagierlisten geführt wurden, kann die genaue Zahl der Ertrunkenen nicht ermittelt werden. Zugelassen waren auf der „MV Bukoba“ 430 Passagiere. Die Fähre war bereits aus dem Verkehr gezogen worden. Da ihre Nachfolgerin ausfiel, fuhr sie zu einer letzten Fahrt. Unter den Toten befand sich der al-Kaida-Terrorist Abu Ubaidah al-Banshiri, der zweite Mann hinter Osama Bin Laden, was zu Verschwörungstheorien Anlass gab. (Foto: Keystone/AP)
Die Fähre war auf dem Viktoriasee, dem drittgrössten See der Welt, von Bukoba nach Mwanza unterwegs. Nach offiziellen Angaben kamen 894 Menschen ums Leben, doch vielleicht waren es viel mehr. 114 konnten gerettet werden. Das Bild vom 23. Mai 1996 zeigt die Suche nach weiteren Opfern. Da keine Passagierlisten geführt wurden, kann die genaue Zahl der Ertrunkenen nicht ermittelt werden. Zugelassen waren auf der „MV Bukoba“ 430 Passagiere. Die Fähre war bereits aus dem Verkehr gezogen worden. Da ihre Nachfolgerin ausfiel, fuhr sie zu einer letzten Fahrt. Unter den Toten befand sich der al-Kaida-Terrorist Abu Ubaidah al-Banshiri, der zweite Mann hinter Osama Bin Laden, was zu Verschwörungstheorien Anlass gab. (Foto: Keystone/AP)

1998: Der indonesische Präsident Suharto tritt zurück. Er putschte sich am 30. September 1965 an die Macht, die er 32 Jahre lang nicht mehr abgab.

2000: Mit 98 Jahren stirbt Barbara Cartland, britische Schriftstellerin mit über einer Milliarde verkauften Büchern.

2000: Tod von Erich Mielke, DDR-Staatssicherheits-Minister. Er war einer der Hauptverantwortlichen für den Ausbau des Unterdrückungssystems in der DDR. Nach dem Fall der Mauer wurde er wegen Machtmissbrauchs verhaftet und wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt.

2002: Tod von Niki de Saint Phalle

Die französisch-schweizerische Malerin, Bildhauerin und Ehefrau von Jean Tinguerly wurde vor allem durch ihre „Nana“-Figuren bekannt. Eine davon hängt in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs. Im Bild Niki de Saint Phalle mit Tinguely am 21. März 1980 in der Galerie Bischofberger in Zürich. Der Tisch, an dem die beiden sitzen, ist von Niki de Saint Phalle entworfen worden. (Foto: Keystone/Str)
Die französisch-schweizerische Malerin, Bildhauerin und Ehefrau von Jean Tinguerly wurde vor allem durch ihre „Nana“-Figuren bekannt. Eine davon hängt in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs. Im Bild Niki de Saint Phalle mit Tinguely am 21. März 1980 in der Galerie Bischofberger in Zürich. Der Tisch, an dem die beiden sitzen, ist von Niki de Saint Phalle entworfen worden. (Foto: Keystone/Str)

2006: Montenegro entscheidet sich in einer Volksabstimmung bei einer Wahlbeteiligung von 86,39 Prozent knapp für die Unabhängigkeit von Serbien. 55,49 Prozent stimmten für die Unabhängigkeit, nötig gewesen waren mindestens 55,0 Prozent.

2016: Tod eines Taliban-Führers

Der afghanische Taliban-Führer Mullah Achtar Mansur kommt bei einem amerikanischen Drohnenangriff im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet ums Leben. Mansur war am 29. Juli 2015 zum Nachfolger des verstorbenen legendären Taliban-Führers Mullah Omar gewählt worden. (Foto: Keystone/AP/Rahmat Gul/ Archiv)
Der afghanische Taliban-Führer Mullah Achtar Mansur kommt bei einem amerikanischen Drohnenangriff im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet ums Leben. Mansur war am 29. Juli 2015 zum Nachfolger des verstorbenen legendären Taliban-Führers Mullah Omar gewählt worden. (Foto: Keystone/AP/Rahmat Gul/ Archiv)

2017: Ja zum Energiegesetz

Jubel bei den Abstimmungssiegern in ihrem Hauptquartier in Bern. Die Schweizer Stimmberechtigten sagen mit 58,2 Prozent Ja zum Energiegesetz. Das Ergebnis besiegelt den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie. Neben den grossen Parteien (ausser der SVP) hatten sich auch der Bundesrat und die Umweltverbände für das neue Gesetz stark gemacht. (Foto: Peter Klaunzer)
Jubel bei den Abstimmungssiegern in ihrem Hauptquartier in Bern. Die Schweizer Stimmberechtigten sagen mit 58,2 Prozent Ja zum Energiegesetz. Das Ergebnis besiegelt den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie. Neben den grossen Parteien (ausser der SVP) hatten sich auch der Bundesrat und die Umweltverbände für das neue Gesetz stark gemacht. (Foto: Peter Klaunzer)

2019. Tod des Journal21-Nahostexperten Arnold Hottinger.

Kommentare

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