Damals am 12. Dezember

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Damals am 12. Dezember

Von Journal21, 12.12.2018

Geburt von Flaubert - Geburt von Edvard Munch - Geburt des Schweizerkreuzes - Geburt von Frank Sinatra - Erstes AKW in der Schweiz - Rücktritt von Bundesrätin Elisabeth Kopp - Christoph Blocher abgewählt - Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf - Klimavertrag von Paris

Herausgegriffen

12. Dezember 2007: SVP-Bundesrat Christoph Blocher wird abgewählt. Bei der Gesamterneuerungswahl der Landesregierung wählt die Vereinigte Bundesversammlung anstelle von Blocher die Bündnerin Eveline Widmer-Schlumpf. Als Sprengkandidatin wurde sie von den Mitte-links-Parteien portiert und unterstützt. (Foto: Keystone/Lukas Lehmann)
12. Dezember 2007: SVP-Bundesrat Christoph Blocher wird abgewählt. Bei der Gesamterneuerungswahl der Landesregierung wählt die Vereinigte Bundesversammlung anstelle von Blocher die Bündnerin Eveline Widmer-Schlumpf. Als Sprengkandidatin wurde sie von den Mitte-links-Parteien portiert und unterstützt. (Foto: Keystone/Lukas Lehmann)

Es geschah an einem 12. Dezember

1777: Geburt von Alexander I. (Alexander Pawlowitsch Romanow), russischer Zar (1801–1825). Er kämpft erfolgreich gegen die nach Moskau vorrückenden Truppen Napoleons.

1777: Tod von Albrecht von Haller, Berner Universalgelehrter, Aufklärer.

 

1821: Geburt von Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller.

1863: Geburt von Edvard Munch, norwegischer Maler.

1868: Die erste Verkehrsampel der Welt: Sie wird in London auf dem Parliament Square aufgestellt und wird mit Gaslicht betrieben. Kurz nach Inbetriebnahme explodierte sie. 1912 wurden dann erste elektrisch betriebene Lichtsignalanlage aufgestellt. In der Schweiz sollte es bis knapp in die 1950er Jahre dauern, bis die Ampel flächendeckend eingeführt wurde.

1889: Geburt der Schweizerfahne: Die Bundesversammlung legt im Bundesbeschluss vom 12. Dezember die heutige Form des Kreuzes im Schweizer Wappen fest: „Das Wappen der Eidgenossenschaft ist im roten Felde ein aufrechtes, frei stehendes weisses Kreuz, dessen unter sich gleiche Arme je einen Sechstel länger als breit sind.“ Das Verhältnis von Breite und Länge der Kreuzarme beträgt also 6:7, von Breite und Gesamtlänge des Kreuzbalkens 6:20. Das Grössenverhältnis des Kreuzes zum Quadrat ist nicht definiert.

1889: In Venedig stirbt Robert Browning, englischer Dichter und Dramatiker.

1913: In Florenz taucht Leonardo da Vincis Mona Lisa auf. Das Bild wurde zwei Jahre zuvor im Louvre gestohlen.

1915: Geburt von Frank Sinatra (Francis Albert Sinatra), amerikanischer Sänger, Schauspieler, Entertainer, Oscar-Preisträger.

1938: Geburt von Connie Francis (Concetta Rosa Maria Franconero), amerikanische Sängerin (u. a. „Paradiso“, „Schöner fremder Mann“).

1946: Geburt von Emerson Fittipaldi, brasilianischer Rennfahrer, zweifacher Weltmeister in der Formel 1 (1972, 1974).

1963: Kenia wird von Grossbritannien unabhängig.

1963: Tod von Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (FDP) von 1949 bis 1959.

1969: Beznau 1, das erste Atomkraftwerk der Schweiz, geht ans Netz.

1969: Das Zürcher Geschworenengericht verurteilt drei Palästinenser zu zwölf Jahren Zuchthaus. Sie hatten im Februar ein Attentat auf eine El Al-Maschine in Kloten durchgeführt. Die drei wurden im September 1970 freigepresst. Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) hatten eine Swissair-Maschine nach Zerka entführt, gesprengt und die Freilassung gefordert.

1985: Tod von Ian Stewart, Pianist Gründungsmitglied der „Rolling Stones“.

1988: Rücktritt von Elisabeth Kopp

Die erste Bundesrätin der Schweiz betont, sie treffe „weder rechtlich noch moralisch irgendeine Schuld“. Die Verdächtigungen und Unterstellungen seien aber zunehmend unerträglicher geworden. Vorausgegangen war eine Kampagne wegen Geldwäscherei-Gerüchten (die nie bestätigt wurden) gegen ihren Ehemann und ein unglückliches Telefongespräch der Bundesrätin mit ihm. Bundesrat Flavio Cotti stellte fest, dass „der Rücktritt nicht wegen der Sache, sondern wegen des Klimas erfolgt ist“. Elisabeth Kopp wird später von aller Schuld freigesprochen. (Foto: Keystone)
Die erste Bundesrätin der Schweiz betont, sie treffe „weder rechtlich noch moralisch irgendeine Schuld“. Die Verdächtigungen und Unterstellungen seien aber zunehmend unerträglicher geworden. Vorausgegangen war eine Kampagne wegen Geldwäscherei-Gerüchten (die nie bestätigt wurden) gegen ihren Ehemann und ein unglückliches Telefongespräch der Bundesrätin mit ihm. Bundesrat Flavio Cotti stellte fest, dass „der Rücktritt nicht wegen der Sache, sondern wegen des Klimas erfolgt ist“. Elisabeth Kopp wird später von aller Schuld freigesprochen. (Foto: Keystone)

2007: Christoph Blocher wird abgewählt. Bei der Gesamterneuerungswahl der Landesregierung wählt die Vereinigte Bundesversammlung anstelle von Blocher die Bündnerin Eveline Widmer-Schlumpf. Als Sprengkandidatin wurde sie von den Mitte-links-Parteien portiert und unterstützt.

2011: Das Medienhaus Tamedia verkauft das grösste Schweizer Privatradio „Radio 24“ an die Aargauer AZ Medien AG von Verleger Peter Wanner. Die Zürichsee Medien AG übernimmt den Berner Sender „Capital FM“.

2012: Das deutsch-schweizerische Steuerabkommen ist endgültig gescheitert.

2013: Der Onkel des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un ist als „Verräter“ hingerichtet worden. 

2015: In Paris verabschiedet die Uno-Klimakonferenz den ersten globalen Klimavertrag. Er verpflichtet alle 196  Teilnehmerstaaten zu einer Reduktion der Treibhausemissionen. Ziel ist die Begrenzung der Erderwärmung auf „deutlich unter“ zwei Grad, wenn möglich auf anderthalb Grad.

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