Wann gibt es endlich die rote Karte für Hooligans?

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Wann gibt es endlich die rote Karte für Hooligans?

Von Annina Oggier, 31.01.2019

Fussball steht weltweit für Spielfreude und Leidenschaft. In Zürich hingegen zunehmend für gewalttätige Ausschreitungen.

Journal21.ch will die Jungen vermehrt zu Wort kommen lassen. In der Rubrik „Jugend schreibt“ nehmen Schülerinnen und Schüler des Zürcher Realgymnasiums Rämibühl regelmässig Stellung zu aktuellen Themen.

Annina Oggier wurde im Jahre 2001 geboren und besucht das neusprachliche Profil des Realgmynasiums Rämibühl in Zürich. In ihrer Freizeit widmet sie sich am liebsten der Musik. Sie spielt Harfe und nimmt Gesangsstunden.

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Weltweit löst kein anderer Sport so leidenschaftliche Emotionen aus wie der Fussball. Das Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl sowohl mit den Spielern als auch mit den Menschen, welche die Leidenschaft für diesen Sport teilen, ist unbegreiflich. Fussball verbindet über Sprach-, Kultur- und Landesgrenzen hinweg.  

Doch er kann auch Rivalitäten schüren und feindliche Abgrenzungen von all jenen hervorrufen, die nicht für die gleichen Klubfarben eintreten. Vor allem in der Schweiz kommt es seit dem Wiederaufstieg des FCZ in die Super League immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Anzahl der registrierten Vorfälle bei der Stadtpolizei Zürich hat sich im Jahr 2018 im Vergleich zu den Vorjahren beinahe verdoppelt. Bei der wieder aufkeimenden Konkurrenz der beiden Stadtclubs geht es dabei längst nicht mehr nur um Fussballtore, sondern um die „Vorherrschaft“ in der Stadt. Bereits ein „falscher“ Schal oder eine „falsche“ Antwort können für gewaltbereite „Fans“ ein Vorwand für einen Angriff sein. Dabei verlagert sich die Fehde der beteiligten Hooligans vom Fussballfeld immer mehr in die Gebiete rund um die Stadien, was sie noch gefährlicher macht. Wer aber ist dafür verantwortlich und in der Lage, friedliche Fussballspiele zu garantieren, an welche auch Familien mit Kindern gehen können, ohne Angst vor Übergriffen haben zu müssen?

Auch wenn es grundsätzlich Aufgabe der Polizei ist, die Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten, und sie deshalb bei sogenannten „Risikospielen“ eine erhöhte Präsenz zeigt, kann sie nicht allein in die Pflicht genommen werden. Es ist nicht im Sinne der Steuerzahler, die Exzesse der Hooligans mit immer grösseren Polizeiaufgeboten mitfinanzieren zu müssen.

Vielmehr liegt es in der Verantwortung der beiden Clubs, sich diesem Problem ernsthaft anzunehmen und es konsequent von innen zu bekämpfen. Am Beispiel Englands, dem Mutterland des Fussballs, welches sich in den 90er Jahren mit der gleichen Problematik konfrontiert sah, lässt sich erkennen, dass es durchaus möglich ist, das Problem (zumindest grösstenteils) in den Griff zu bekommen, sofern die einzelnen Clubs mittels harter Strafen und gezielter Fanarbeit effektiv ein- und durchgreifen.

Solange in der Schweiz hingegen Clubpräsidenten und Clubverantwortliche bei vermeintlichen Fans und eigenen Spielern nicht konsequent nach dem Motto „zero Tolerance“ vorgehen, wird Hooliganismus auch weiterhin Spiel und Diskussion beherrschen. Denn obwohl sich die beiden Zürcher Clubs gelegentlich gegen die Gewalt ihrer „Fans“ aussprechen, scheint man das Thema doch nicht ganz ernst zu nehmen, wenn an der Feier des letzten Cupsieges des FCZ sogar eigene Spieler vermummt Pyros zünden; ein Verhalten, welches angeblich von Vereinsseite her verurteilt wird und auch deshalb verwerflich ist, weil die FZC-Spieler eine Vorbildfunktion innehaben – oder zumindest haben sollten.

Da die Ausschreitungen nicht nur den Opfern, sondern auch dem Image der Clubs und dadurch letztlich ihren eigenen Vereinskassen schaden, ist es noch unverständlicher, dass sie nicht entschiedener dagegen vorgehen. Wenn es Hooligans schaffen, Familien durch ein allgemeines Unsicherheitsgefühl von den Stadien fernzuhalten, verlieren die Clubs zusätzlich einen potentiellen Teil ihrer zukünftigen Fans. Was hält sie also davon ab, sich viel vehementer für gewaltfreie Spiele einzusetzen?

Nebst den Clubs müssen jedoch auch die „normalen“ Fans ihren Teil zur Lösung des Problems beitragen, die solche Taten keinesfalls ignorieren oder mit einem Schulterzucken abtun dürfen, wie es momentan viel zu oft der Fall ist. „Ich finde es schon nicht gut, aber es gehört halt dazu“, meinen zu viele. Diese Mentalität muss sich ändern, damit sich die Fans mit diesem Verhalten nicht unwillentlich schützend vor die Hooligans stellen und so verhindern, dass sich etwas ändert. Es liegt an jedem einzelnen Fan, sich von jeglicher Gewaltbereitschaft zu distanzieren.

Die Zahlen aus Zürich sind alarmierend: Es muss jetzt etwas unternommen werden. Der Fussballsport darf nicht länger ein gesetzloser Raum sein, in dem das Recht des Stärkeren regiert und man tun und lassen kann, was man will. Gewalt rund um Fussballspiele kann man in den Griff bekommen, wenn man vereint gegen sie auftritt und alle Parteien zusammenarbeiten: Die Clubs, indem sie solche Untaten endlich konsequent verfolgen und verurteilen; die Polizei, um im Notfall einzugreifen, und die Fans, indem auch sie solche Taten nicht weiter verharmlosen oder ignorieren.

Fussball steht für unbeschreibliche Leidenschaft und weltweite Faszination: Es ist an der Zeit, die Hooligans vom Platz zu verweisen, damit die positiven Emotionen wieder im Zentrum stehen, die den Fussball ausmachen.

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Verantwortlich für die Betreuung der jungen Journalistinnen und Journalisten von „Jugend schreibt“ ist der Deutsch- und Englischlehrer Remo Federer ([email protected]).

Weitere Informationen zum Zürcher Realgymnasium Rämibühl unter www.rgzh.ch  

Kommentare

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Profisport soll Infrastruktur, Betrieb und Sicherheitskosten selber finanzieren!

Ich sehe nicht ein, warum wir braven Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den überbezahlten Profisport via Unterstützung von Stadionbau und –betrieb und Übernahme von Sicherheitskosten subventionieren sollen, vor allem wenn wir sehen, dass sich die Hooligans immer wieder aufs Dach geben. Was soll daran von öffentlichem Interesse sein?

*korrigierte version*

Ein paar kleinere Probleme werden beim genauen Lesen des Artikels ersichtlich:
- Die Hooligangewalt in England als gelöst anzusehen ist ein wenig vermessen. Die Clubs haben zwar starke Gegenmassnahmen um die Stadien eingeführt, jedoch hat das bloss zu einer Verlagerung der Gewalt auf weniger besuchte Orte geführt, in denen die Clubs leider machtlos sind.
- Pyros mit Hooligangewalt gleichzusetzen, ist auch ein wenig gewagt. Pyros sind illegal, tun aber, wenn richtig verwendet, keinem weh (ausser der Umwelt). Dabei pauschal jeden Ultra, der Pyros zündet, als Hooligan zu verurteilen ist etwas zu weit gegriffen. Auch die Spieler, welche die Pyros auf dem Balkon des Volkshauses gezündet haben, als Verursacher einer Gewaltspirale zu betiteln, ist rein spekulativ.
- Die Clubs in Zürich haben vielfach versucht etwas zu tun, das Hooligan-Konkordat wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen. Das Resultat: Die Fangewalt um die Stadien selber hat rapide abgenommen, die generelle Gewalt hat sich bloss verlagert, auf die Strassen oder auf irgendwelche verlassenen Felder, die nicht überwacht werden können.
- Häufig sind die gewaltbereiten „Fans“, welche für negative Schlagzeilen sorgen nicht einmal fussballinteressiert, sondern einfach irgendwelche Gangs, die eine Plattform für ihre Aggressionen suchen. Diese bietet der Fussball als Massenspektakel nun mal.
- Den Satz „Die Zahlen sind alarmierend.“ in einem Artikel zu verwenden, in dem keine einzige Zahl oder Statistik vertreten ist, grenzt an Provokation.
Schlussendlich begrüsse ich es, dass in das Wespennest des Hooliganismus gestochen wird, doch ist dieser Artikel zu wenig fundiert und präsentiert leider keinerlei Lösungsansätze.

Herr Erbse, ich kann ihnen voll und ganz zustimmen!

"Häufig sind die gewaltbereiten „Fans“, welche für negative Schlagzeilen sorgen nicht einmal fussballinteressiert, sondern einfach irgendwelche Gangs, die eine Plattform für ihre Aggressionen suchen. DIESE BIETET DER FUSSBALL ALS MASSENSPEKTAKEL NUN MAL."
... Und nach so einer unkritischen, jegliche Eigenverantwortung ausblendenen Aussage haben Sie den Nerv, der Verfasserin des Artikels vorzuwerfen, nicht differenziert genug zu sein?? Bietet denn jedes Massenspektaktel so eine Plattform???
Sie schreiben, dass Sie den Artikel als "Provokation" auffassen: Ihr eigener Beitrag ist dabei fast schon "Satire"!
Frau Oggier fordert von den Fans eine klare Abgrenzung zu den Hooligans - und Sie erklären, dass es halt nicht nur Hooligans, sondern auch Ultras gebe: Was sind denn Ultras, wenn nicht die von Oggier beschriebenen gefährlichen Sympathisanten?
Und dann mockieren Sie sich noch über fehlende Lösungssansätze? Leute wie Sie sind doch der Grund, weshalb Frau Oggier diesen Artikel überhaupt berechtigterweise geschrieben hat! Oggiers Forderungen sind glasklar: Keine Sympathie, keine Steuergelder, keine Doppelmorals bei den Clubs und Fans, Auslotung der Gesetze. Mehr braucht es nicht, um Hooligans und Ultras in den Griff zu bekommen.

Herr Menzi, Sie scheinen wohl keine Ahnung von Fankultur und Fangewalt zu haben. Ultras sind nicht gefährliche Sympathisanten, sondern treue Fans, die ihr Team nicht nur mit ihrer Anwesenheit sondern auch Fangesängen, Fahnen und Choreografien unterstützen. Dazu zählen in der Schweiz um Beispiele zu nennen die Südkurve des FCZ, die Muttenzerkurve in Basel oder die Ostkurve Bern. Sie sind ihren Farben auch im alltäglichen Leben ausserhalb des Stadions treu. Die Hooligans hingegen sind gewaltbereite und gewaltsuchende Gruppen, die ausserhalb des Stadions als „Schläger ihres Vereins“ auftreten. Sie nutzen den Fussball als Plattform, um ihre Aggressionen anonym und als Teil einer Massenbewegung auszuleben. Dies wirft ein schlechtes Licht auf die restlichen Ultras einerseits, auf die normalen Fans andererseits. So entsteht das Bild, dass alle Südkurvenfans als Beispiel gewaltbereit seien, auch wenn nur etwa 100 hundert gewaltsuchend und etwa 100 weitere gewaltbereit sind.

Ein weiterer Artikel, in dem der Unterschied zwischen Ultras und Hooligans nicht klar wird. Hooligans sind gewaltbereite Fans, die man bei jedem Klub findet und die zum Teil nichts mit Fussball am Hut haben. Ultras hingegen sind Fans, die sich mit ihrem Klub identifizieren und ihn immer unterstützen, auch mit Pyros. Wird diese Unterscheidung nicht gemacht kann es schnell passieren, dass die ganze Südkürve plötzlich als gewaltbereite Typen dargestellt werden, auch wenn nur eine sehr geringe Zahl wirklich gewaltbereit ist.

Herr Frei, sind Sie ein abgebrühter Negativling? Es ist doch toll, wenn eine junge Frau wie Annina Oggier sich in die Bresche wirft und diesen üblen Hooligans die rote Karte zeigt. Ja, einiges, das sie sagt, hat man schon gehört, deswegen ist es aber nicht falsch. Was Sie, Herr Frei sagen, hat man übrigens schon hundertmal gehört. Sie scheinen kapituliert zu haben, im Gegensatz zu Annina Oggier. Annina, weiter so!!!

Autsch! Ich finde es schade, wenn das Journal21 nun Platz bietet für reaktionär angehauchte, altbackene, pauschalisierende "Forderungen". Ob jugendliche Schreibe oder nicht: Dieser Text ist ein Abklatsch des ewig gleichen Schreis nach Repression, der seit über 10 Jahren durchs Land hallt und der z.B. den den Karriereweg unserer neuen Justizministerin geebnet hat. Frau Oggier kopiert, was schon lange behauptet wird, nur stimmt es trotzdem nicht.
- Die Kantone haben x-fach an der Repressionsschraube gedreht, ohne Effekt. (siehe Hooligan-Konkordat)
- In England ist das Gewalt-Problem mitnichten gelöst, sondern in untere Ligen verschoben
- Frau Oggier fordert "gewaltfreie Spiele" und will "Gewalt rund um Fussbalspiele" verbieten - die Zahlen, auf die sich beruht, haben aber nichts mit Fussballspielen zu tun, sondern mit einer Zürich eigenen Gang-Dynamik, die unabhängig von Fussballspielen ist
- Pyros sind illegal - sie mit Gewalt gleichzusetzen, ist schlicht falsch. Ist Kiffen auch Gewalt?
Für eine ernsthafte und differenzierte Behandlung des Themas wäre es wünschenswert, Texte von Pascal Claude, Daniel Ryser oder Raffaela Roth zu lesen.

Tja, Herr Gregor Frei, dieser jungen Frau Oggier haben Sie aber gezeigt, wo der Bartli den Pausentee holt. Wie ein wütender Gorilla sind Sie über die "jugendliche Schreibe" hergefallen. Da hat sich doch tatsächlich eine junge Frau in Ihr Hoheitsgebiet "Der Umgang mit Hooligans" gewagt. Und die verlangt "gewaltfreie Spiele" und will "Gewalt rund um Fussballspiele" sogar verbieten. Offenbar mit denselben Mittel wie die von Ihnen ungeliebte Frau Karin Keller-Sutter. (Unserer Justizministerin haben Sie so im vorbeigehen ja auch noch ans Schienbein gepinkelt). Hier schimmert bei Ihnen noch die längst vergangen geglaubte Stahlhelmfraktion um Helmut Hubacher durch. So nebenbei: Auf die Texte von den von Ihnen zitierten Hooligan-Experten kann man getrost verzichten, deren Nähe zur WOZ lässt nichts Gutes vermuten. Mit "Pyros, Gewalt und Kiffen" trippeln Sie die ganze Verteidigung schwindlig - und schiessen dann doch ein Eigentor.

Herr Frei, Sie bezeichnen die Forderung von Annina Oggier, dass man endlich kombiniert gegen die Gewaltexzesse vorgehen soll, als „reaktionär“ und „altbacken“. Vor diesem Hintergrund wäre es interessant herauszufinden, wie Sie denn sich eine "progressive“ und “moderne“ Jugend vorstellen: Sind das Aufdecken von Doppelmoral, das Einstehen für Fairness und die Forderung nach Rechtsstaatlichkeit Anliegen, die der Jugend Ihrer Meinung nach verwehrt sein sollten, weil Sie “nicht neu“ sind? Und ist Ihre Einschätzung der Jungen nicht von geradezu anmassender Pauschalisierung, obwohl sie diese der “jugendlichen Schreibe“ zum Vorwurf machen?
Es gibt Schlimmeres als eine Jugend, die sich auf humanistische Ideale beruft – sei es im Fussball, in der Klimakrise oder in der Gleichstellung von Mann und Frau. In diesem Sinne: Klassiches Eigentor nach “foul play“.

Liebe Frau Oggier. Mit etwa 25 Jahren hören die meisten Hooligans von selber auf. Dann habe sich die jugendlich-pupertäre Spitze des Überschusses im Testosteronspiegel normalisiert und das unterentwickelte, unreife Frontalhirn, das für adäquates soziales Verhalten, Regeln und Normen und das Einschätzen der Konsequenzen der eigenen Handlungen zuständig sei, voll entwickelt. Dann könnten die Männer die optimale Kontrolle über die Aggressionszentren ausüben. (Dr. med. Thomas Knecht). Zum Glück leben die jungen Männer diese sehr schwierige Zeit der Entwicklung, dann wenn sie auch den Frauen am meisten imponieren und zeigen wollen, was für starke Gene sie haben und sich mit allen Mittlen durchzusetzen lernen wollen, in den kontrollierbaren Räumen der Fussballarenen und auf dem Weg dorthin und nach Hause aus und nicht in politisch rechts-radikalen Ausschreitungen. Andererseits wäre es natürlich toll, die jungen Männer dieser Welt könnten diese unbändige Kraft zusammen für soziale Revolutionen und Gerechtigkeit und Anti-Kriegsdemos und gegen globalisierte finanz-faschistische Ausbeutung aller Ressourcen, gegen Rassismus, Faschismus, Satanismus und Menschen- Waffen- und Drogenhandel einsetzen. Sie würden die Welt aus den Angeln heben! Aber deshalb gibt es die FIFA, diesen Fussball-Idiotismus auf allen Kanälen und schickt man sie in geschlossene Stadien, wo ihre stärkesten und rebellischten Energien kontrolliert sinnlos verpuffen.

Sehr geehrte Frau Oggier, danke für Ihre klaren Worte, welche ich 100% teile. Die Clubs und deren Vereinsvorstände sind in die Verantwortung zu nehmen. Gewalt und Vandalismus muss klare Konsequenzen haben, z.B. Spielverbot des entsprechenden Fussballclubs für ein Jahr, oder so. Ebenso sollten die verwüsteten SBB Bahnwagen jeweils beiden Vereinen in Rechnung gestellt werden. Sonst bezahlt es der ÖV-Benutzer über den Billetpreis. Die Politik ist jetzt gefordert, entsprechende Bestimmungen zu erlassen.

Herr Schwab, ich kann Sie trösten, die Politik muss nicht neue Bestimmungen erlassen. Unser altbewährtes Strafgesetzbuch genügt. Nur muss man den Mut haben, dieses auch anzuwenden.
Woher kommt der Hang zur Straflosigkeit? Toleranz jungen Rüppeln (undeutsch: Huuligens) gegenüber? Wie vielerorts praktiziert, siehe Reithalle Bern.

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