SRF für Konsumenten oder für Bürger?

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SRF für Konsumenten oder für Bürger?

Von Medienwoche, Heinrich Anker - 14.02.2021

Bei SRF ist ein grosser Umbau im Gang. Klassisches Radio und Fernsehen werden zugunsten digitaler Angebote zurückgefahren. Viele Mitarbeitende sind verunsichert.

Schweizer Radio und Fernsehen SRF verfolgt seine «Digital first»-Strategie mit technokratischem Enthusiasmus, ohne sich mit den Folgen für Gesellschaft, Kultur und Politik unseres Landes zu befassen. Das ist ein Problem. Heinrich Anker, bis 2007 Programmentwickler bei Radio DRS, hält die Richtung, in der SRF sich bewegt, für verfehlt. Er fürchtet negative Konsequenzen für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

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Dass jemand öffentlich zugibt, dass sie oder er die Angebote vom Schweizer Radio und Fernsehen gut findet, kommt äusserst selten vor. Meist wird das Angebot undifferenziert zerrissen und die Sendungen aus Deutschen Landen gelobt.
Wehe aber, wenn SRF etwas ändern will: dann stellt man fest, dass offenbar die halbe Schweiz die 'alten' Sendungen über alle Massen liebt und eine Änderung keinesfalls in Betracht gezogen werden darf.
Suspekt ist mir zudem, wenn in die Jahre gekommene Manager oder Mitarbeitende (ich bin gleich alt wie der Autor), kein gutes Haar an ihrem ehemaligen Arbeitgeber lassen können. Und seit dem Austritt bereits wieder 13 lange Jahre vergangen sind.
Meine Frau und ich schauen wenig Fernsehen, eigentlich ausschliesslich 'Konserven' via Internet. Mit diesem Musik- und Kulturangebot von SRF sind wir zufrieden, insbesondere wenn man die 'Grösse' der Schweiz berücksichtigt und die verschiedenen Landessprachen.

keine bange - beim radio höre ich bloss noch rendez-vous am mittag und das echo der zeit - das fernsehprogamm meide ich, weil ich mir dumm vorkomme, wenn man mir x-mal die gleiche werbung abspielt - ich empfehle die verschiedenen programme des mitteldeutschen rundfunks -

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