Schlachtplan Zufall

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Schlachtplan Zufall

Von Ronnie Grob, Medienwoche - 20.10.2014

Als Anteilseigner der Basler Zeitung ist Christoph Blocher seit Mitte 2014 offiziell ein Zeitungsverleger.

Auch wenn sein Einstieg in die Medien von vielen Rückschlägen begleitet und mehr zufällig erfolgt als sorgfältig geplant war, bahnt sich der Wille, Schweizer Medien zu beherrschen und zu beeinflussen, einen Weg. Als roter Faden zieht sich die konsequente Vermeidung von Transparenz durch die bisherigen Aktivitäten; eine fragwürdige Vorgehensweise in einer Branche, deren Produkt die Schaffung von Transparenz ist. Teil 1 unserer Serie zu den «Blocher-Medien» und ihren Exponenten.

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Kommentare

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Blocher ist doch zum reinen Ablenkunksmanöver seiner Gegner verkommen, welches übrigens immer weniger funktioniert, weil die Leute es nicht mehr hören können und mit dem ewigen Fingerzeigen auf den bösen Blocher keine Probleme gelöst werden. Oder???
Soviel dazu. Nun aber zum Gesundheitszustand der Presse im allgemeinen:
Die himmeltraurige Rolle welche die Presse in Sachen Ukraine/EU/Russland/USA gespielt hat und es trotz vehementer Gegenwehr der Medienkonsumenten immer noch tut ist das aktuelle Beispiel.
Es wird gelogen, manipuliert, verdreht das sich die Balken biegen und zwar von links bis und mit rechts. Sie tuen es alle und mittlerweile geben es sogar einige zu. Das heisst, wen man versucht Blochers kleine Medienmacht in den Vordergrund zu schieben wirkt das irgendwie herzig, denn was da in allen Lagern der "unbestechlichen Medienhäuser" schon lange (WK2, Vietnam, EU-Krisen, Ukraine, Putin-Hetze, CH-Manipulationen vor Abstimmungen etc...., Beispiele könnten Seiten füllen!) im Auftrag von wem auch immer, inzeniert wird, ist mittlerweile fürs konsumierende Publikum dank IT so auffällig, dass in ganz Europa immer mehr Leute die Mainstream-Abos kündigen. Leserschwund wird lautstark beklagt.
Hört einfach alle damit auf andere manipulieren zu wollen und hört auf zu hetzen - dass vor allem!!!

.. sehr treffend geschrieben.

Bravo. Beweise für die Vergehen der Medien liefert ex Journalist der Frankfurter Allgemeine Zeitung Udo Ulfkotte in seinem Bestseller: Gekaufte Journalisten.
Das Lustige ist, er nennt Namen und keiner der Betroffenen wehrt sich, das Buch wird ignoriert. Also stimmt alles.

Leider weiss ich nicht mehr, wo ich mir diese Zahlen hier mal rauskopiert habe, aber vor Schreck musste ich es einfach tun:
All the major Telegraphic Agencies, 1500 major newspaper, 1100 magazines, 1500 TV-Stations and 9000 radiostations, belong to 6 Giant-Corporations: 4 of them Defense-Industries and 2 Energy-Industries. So you really expect the truth in the official medias?

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