Der Krieg, der kein Krieg ist

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Der Krieg, der kein Krieg ist

Von Helmut Scheben, 16.07.2014

Kann man von einem Krieg sprechen, wenn eine Seite 170 Tote hat und die andere Seite einen Toten? Was im Gazastreifen passiert, ist die Bombardierung als Kollektivstrafe.

Welches sind die Fakten? Ein Rückblick. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni werden drei israelische Jugendliche entführt, als sie versuchen, per Autostop von einer Talmud-Schule nahe Hebron nachhause zukommen. Wie man später erfährt, erhielt die israelische Polizei in derselben Nacht einen telefonischen Notruf von einem der Entführten.

Die Kidnapper sind – laut israelischen Angaben – zwei Palästinenser. Falls dies zutrifft, hatten die Täter möglicherweise den Plan, mit der Entführung Häftlinge freizupressen, die in israelischen Gefängnissen sitzen. Denkbar ist, dass sie in Panik gerieten und die Entführten erschossen, als sie nach dem Telefonanruf mit dem Auftauchen der Polizei rechnen mussten.

Regierungschef Benjamin Netanyahu macht am Tag nach Bekanntwerden der Entführung ohne langes Federlesen die Hamas und die palästinensische Regierung unter Mahmud Abbas verantwortlich: „Das kommt davon, wenn man eine terroristische Organisation an der Regierung beteiligt.“ (New York Times, 13. Juni 2014) Er bezieht sich auf den angestrebten Zusammenschluss der im Gazastreifen regierenden Hamas mit der Regierung der Westbank.

Aus der rechten Ecke der Regierung Netanyahu tönt es ähnlich. Ayala Shaked, Fraktionsführerin der Partei Jüdisches Heim , sagt: „Mit einem Volk, dessen Helden Kindermörder sind, müssen wir entsprechend umgehen.“

Danny Danon, stellvertretender Verteidigungsminister, sagt: „Falls ein russischer Junge entführt worden wäre, hätte Putin ein Dorf nach dem andern platt gemacht.“

Noam Perl, Chef der Jugendbewegung der Siedler, sagt: „Eine ganze Nation und Tausende von Jahren Geschichte, verlangen Rache.“

„Wir heiligen das Leben, sie heiligen den Tod.“

Netanyahu sagte: „Sie sind nicht so wie wir. Wir heiligen das Leben, sie heiligen den Tod.“ Wer so redet, weiss, welches die Konsequenzen sein werden. Die extreme Rechte in Israel würde sich nicht zufrieden geben, ohne dass neuerlich Blut fliesst.

Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery beobachtet die Entwicklung in den folgenden Tagen und Wochen mit Entsetzen: „Eine Orgie rassistischer Aufwiegelung, die von Tag zu Tag schlimmer wurde. Zeitungen, Radiostationen und TV-Kanäle wetteifern miteinander mit dreisten Schmähreden, wiederholen die offizielle Linie bis zur Übelkeit…. jeden Tag rund um die Uhr.“

Tausende von Soldaten sind in der Folge damit beschäftigt, auf der Suche nach den drei Jugendlichen die Westbank zu durchkämmen. Sie durchstöbern Wohnungen, fallen in nächtlichen Razzien in Wohngebiete ein, nehmen Hunderte von Palästinensern fest, darunter 240 Hamas-Politiker und Parlamentarier aus dem Westjordanland. Die Armee tötet dabei fünf Palästinenser, verletzt Dutzende durch Schüsse. Die Medien nehmen kaum Notiz davon.

Die palästinensische Polizei arbeitet von der ersten Minute an mit den israelischen Behörden zusammen. Nur so können die mutmasslichen Täter, die bislang nicht gefasst wurden, schnell identifiziert werden. Die Hamas erklärt, sie habe nichts mit dem Verbrechen zu tun. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilt die Tat. Er wird in den israelischen Medien als Heuchler hingestellt.

Ein treffender Vergleich

Die drei Jugendlichen wurden in einem Gebiet der Westbank entführt, welches unter israelischer Kontrolle steht. Die israelische Polizei ist dort für die Sicherheit verantwortlich, nicht die Palästinenser. Adnan Dameiri, Chef der palästinensischen Polizei der Westbank stellt die Frage: „Wenn es in Tel Aviv einen Verkehrsunfall gibt, sind dann wir dafür verantwortlich?“ (New York Times, 13. Juni 2014)

Der Vergleich trifft die Problematik. Wenn eine kriminelle Handlung vorliegt, dann ist es Aufgabe von Polizei und Justiz, die Täter zu suchen und vor Gericht zu stellen. Wie ist es möglich, dass ohne jeglichen Beweis die palästinensische Regierung und die Hamas verantwortlich gemacht werden? Die Hamas müsste nicht bei Trost sein, wenn sie Hand böte zu einem grauenhaften Mord an Talmud-Schülern, dessen Folgen abzusehen waren. Er öffnete erneut die Pandora-Büchse von Hass und Gewalt.

Ministerpräsident Netanyahu zeigt sich von der ersten Minute an überzeugt, Israel müsse die Hamas für die Tat zur Rechenschaft ziehen. Eine Haltung, die jeglicher Rationalität und Logik entbehrt. Es ist diese völlig verantwortungslose Haltung Netanyahus, die zur Eskalation der Gewalt führt.

Ein Lynchmob findet ein arabisches Opfer

Das heisst, es sind nicht die Raketen, die in der Folge aus dem Gaza-Gebiet auf Israel abgefeuert werden, die den gegenwärtigen Konflikt auslösen. Dieser Sachverhalt scheint den meisten Medien entgangen zu sein. Statt dessen bedient man sich ausgiebig der bekannten Formeln: Von einer „Gewaltspirale“ ist die Rede, von einem „Schlagabtausch“. Von „Kriegstreibern auf beiden Seiten“ und so weiter.

Israel müsse sich schützen vor den Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen, so der allgemeine Tenor der meinungsführenden Medien. Mit einem Mal werden die Palästinenser als Urheber der Probleme gesehen.

Es gibt zwar in Tel Aviv in diesen Tagen immer wieder Kundgebungen von Friedensaktivisten, doch sie finden kaum Beachtung in der allgemeinen Kriegshysterie. Die Zeichen stehen auf Rache.

Als die Leichen der drei gekidnappten Talmud-Schüler gefunden werden, erreicht die Volkswut einen neuen Höhepunkt. Soldaten setzen Zehntausende von Botschaften ins Internet mit dem Aufruf zur Rache. Die extreme Rechte mobilisiert gewaltbereite Gruppen, die sich an vielen Plätzen in Jerusalem sammeln, um Araber zu jagen.

Ein solcher Mob greift sich den 16-jährige Abu-Kheir, schlägt ihn, übergiesst ihn mit Benzin und zündet ihn an. Die verkohlte Leiche ist der Funke, der die Gewalt vollends zur Explosion bringt. Nun ist es die arabische Bevölkerung, die sich in gewalttätigen Demonstrationen erhebt.

Raketen aus dem Gazastreifen

Aus dem Gazastreifen fliegen Hunderte Raketen nach Israel. Die meisten dieser hausgemachten Kassam-Geschosse haben noch nie viel Schaden anrichten können. Sie sind auch ohne grosse Abschuss-Einrichtungen zu handhaben. Deshalb kann die Hamas-Regierung ihren Einsatz nur schwer kontrollieren, selbst wenn sie dies wollte. Die israelische Regierung gibt an, dass die radikalen Gruppen im Gaza-Streifen seit neustem auch Raketen grösserer Reichweite einsetzen. Netanyahu malt den Teufel an die Wand. Die Bedrohung Israels durch palästinensische Raketen wird schlagartig zum Thema Nummer eins in dem Konflikt. Doch das amerikanische Raketen-Abwehrsystem Iron Dome funktioniert äusserst effizient wie immer, und die Zahlen sprechen für sich.

Am 8. Juli startet die israelische Armee den Angriff auf den Gaza-Streifen. Bereits in der ersten Nacht werden 160 Ziele bombardiert, dabei kommen rund 50 Menschen ums Leben, 400 werden verletzt. Mittlerweile ist von fast 200 Toten und weit mehr als tausend Verletzten die Rede.

Schaulustige

Und wenn man man nicht umhin kommt, auf dieses Body Counting hinzuweisen, um den Konflikt in seinen Proportionen zu zeigen, so heisst das nicht, dass ein Menschenleben – und sei es auch nur ein einziges – gering geachtet werden soll. Dem gewaltsamen Tod, auch dem eines einzelnen Menschen in Israel, soll nicht Trauer und Achtung versagt werden.

Man muss sich jedoch fragen, was das für ein „Krieg“ sein soll, in dem israelische F-16-Kampfjets und Artillerie ein Armenhaus in der Wüste zusammenschiessen. Ein Krieg, in dem die eine Seite hundertmal soviel Tote zu verzeichnen hat wie die andere. Ein Krieg, in dem auf den Hügeln an der Nordgrenze des Gazastreifens israelische Schaulustige auf Campingstühlen sitzen und die Einschläge der Bomben feiern, wie die „Huffington Post“ in ihrer spanischen Ausgabe mit eindrücklichen Fotos zeigte.

Der Chef der israelischen F-16 Flotte sagt der New York Times am Telefon, man verfolge „das klare Ziel, so wenig wie möglich die Zivibevölkerung zu treffen.“ Andererseits wisse jeder, wie dicht Gaza besiedelt sei (New York Times, 14. Juli 2014). Dem ist nichts hinzuzufügen ausser den Fotos von palästinensischen Frauen, Männern und Kindern, die unter den Trümmern ihrer Häuser nach Leichen suchen.

Der Elefant und der Floh

In Hinsicht auf die militärischen und logistischen Möglichkeiten ist die Hamas ein Floh und das mit zahlreichen Atomsprengköpfen bewehrte Israel ein Elefant. Zwischen einem Floh und einem Elefanten gibt es keinen Schlagabtausch. Es gibt auch keinen Krieg.

Wenn Israel etwas von der Hamas zu befürchten hat, dann sind es Selbstmordanschläge, nicht aber Raketen. Der israelische Geheimdienst ist bestens informiert über jede Bewegung extremistischer Gruppen in einem Ghetto namens Gaza. Dort hausen 1.6 Millionen Menschen unter Bedingungen, welche der aus jüdischer Familie stammende Schriftsteller Ralph Giordano einmal „den untersten Kreis der Lebenshölle“ genannt hat.

Damit soll nicht gesagt sein, dass die Gewohnheit, Raketen gegen israelische Wohngebiete zu schiessen, als Lappalie anzusehen sei. Diese Angriffe sind ein Verbrechen, und sie sind ebenso wirkungslos wie dumm. Sie bieten der Regierung Netanyahu stets neue Argumente für die Bearbeitung des Bedrohungs-Szenarios.

Dalia Rabin-Pelossof, die Tochter des von einem fanatischen jüdischen Extremisten ermordeten israelischen Ministerpräsidenten, sagte mir vor vielen Jahren in einem Interview: „Es ist wahr, dass Israel in den besetzten Gebieten Unrecht tut, aber ich denke, die Araber hätten vielleicht längst alles bekommen, was sie wollen, wenn sie etwas kooperativer und weniger radikal gewesen wären in der Verfolgung ihrer Interessen.“

Der Satz enthält wahrscheinlich ein gutes Mass an Wahrheit, besondern wenn man ihn auf die Situation von 1947 bezieht, als die Vereinten Nationen eine Resolution annahmen, die vorsah, das umstrittene Territorium in einen israelischen und einen palästinensischen Staat aufzuteilen, was von arabischer Seite kategorisch zurückgewiesen wurde.

Flucht nach vorn in die Gewalt

Das Traurige an diesem heutigen erneuten „Gaza-Krieg“ ist die Bestätigung, dass es auch für Israel keinen andern Ausweg mehr zu geben scheint als die Gewalt. Der Friedenprozess ist ad acta gelegt, und die israelische Rechte macht im Verbund mit den radikalen Siedlern Druck auf Netanyahu. Er und seine Parteifreunde waren im übrigen nie bereit, auch nur einen Zoll der besetzten Westbank abzutreten.

Die Verträge von Oslo von 1993 sind Schall und Rauch. Das Nahost-Quartett (USA, Russland, UNO und EU) hat ein Jahrzehnt lang ein medienwirksames Bühnenstück aufgeführt, das den Titel Friedensgespräche trug. In diese Zeit gab es den Krieg im Südlibanon, die Gazakriege, einen ununterbrochenen Ausbau der jüdischen Siedlungen in besetztem Land und den Bau von Mauern und Grenzzäunen.

Der ungebremste Siedlungsbau und die faktische Unmöglichkeit, die Oslo-Verträge umzusetzen und den Palästinensern einen lebenfähigen Staat zu geben, das ist das eigentliche Problem. Und Netanyahu liess nie eine Gelegenheit aus, von diesem eigentlichen Problem abzulenken. Er redete Monate lang die Gefahr einer iranischen Atombombe herbei und drohte immer wieder mit einem Erstschlag gegen den Iran. Jetzt instrumentalisiert er den Mord an drei Religions-Schülern, um das Gespräch über Frieden zu beerdigen.

Wieder einmal kann man sich als Opfer arabischer Raketenangriffe darstellen und ablenken von dem ungelösten Problem des Apartheid-Systems, welches de facto das Leben von Israeli und Palästinensern bestimmt. Wieder einmal sind – irgendwie und ehe man sich es versah – die Palästinenser die Sündenböcke, denn es fliegen einmal mehr Raketen aus dem Süden Richtung Israel. So jedenfalls scheinen es unsere grossen Medien zu begreifen, welche die öffentliche Wahrnehmung gestalten.

Deutschland als Vermittler?

Der Politikwissenschafter Zeev Sternhell, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, sagte kürzlich in einem Interview: „Das grösste Versagen meiner Generation war die Unfähigkeit, die Katastropohe, die wir kommen sahen, zu verhindern. Die Kolonisierung des Westjordanlandes ist nicht mehr rückgängig zu machen. Die Siedler sind so zahlreich und so mächtig, dass der Versuch, gegen sie vorzugehen, in einen Bürgerkrieg führen würde. Es ist einfacher, Krieg gegen die Araber als gegen die Siedler zu führen.“ (Der Spiegel 28, 2014)

Als Vermittler wurde nun der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in die Region geschickt. Er gab an, dass er sich Sorgen mache wegen der Sicherheit Israels. Die deutsche Werftindustrie in Kiel liefert Israel seit 1999 U-Boote der Klasse Dolphin-II. Im letzten Frühjahr wurde das vierte Boot ausgeliefert. Die U-Boote werden laut Waffenexperten als Träger israelischer Nuklearsprengköpfe verwendet. Das Auftragvolumen liegt bei 2,3 Milliarden Euro.

Kommentare

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Weiss man eigentlich, wer die drei jungen Israelis "entführt" hat? Von den vielen Lügen, die bei Konflikten präsentiert werden, muss ich meiner Phantasie oft Einhalt gebieten. Es gibt Szenarien die sind schrecklich, doch auch sie entspringen einer Logik die zum Ziel führt.

Hier rückt einer endlich die wahren Proportionen und Kräfteverhältnisse in dieser unendlichen Geschichte zurecht. Danke, Helmut!

Der Gazastreifen ist seit der Räumung 2005, was ja, wie die PA immer wieder betont, die wichtigste Voraussetzung zur Gründung des Staates Palästina ist, "Judenfrei". Man darf sich mit Recht fragen, welche Anstrengungen in diesem nun "befreiten" Gebiet, mit all den hunderten Millionen die da die UNO und all die unzähligen Hilfswerke hineingepumpt haben, unternommen wurden, die einem beispielhaften, künftigen friedlichen Nebeneinander dienlich gewesen wäre.
Dieses ständige, auf höchsten Niveau angesiedelte Gejammer z. B. vom grössten Gefängnis der Welt und der Besetzung, dient einzig und alleine der Vertuschung der Tatsache, dass keinerlei dem "Frieden dienende" Anstrengungen unternommen wurden. Denn wären solche erfolgt, so hätte kein Grund bestanden, diese Gebiet abzuriegeln. Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass in "vor Arafatzeiten" hunderttausende Menschen aus Gaza in Israel Arbeit und Auskommen für ihre Familien fanden, und ein friedliches Nebeneinander den Alltag prägte. Dem damals abgehalfterten Herrn mit der Keffia ist es bei seiner Rückkehr einzig gründlich gelungen sich auf Kosten seiner Untertanen die Taschen vollzustopfen, und die Gegenseite zu beschuldigen, dass sie nicht seinen Forderungen nachgekommen sind.
So hat das Konkurrenzunternehmen Hamas die Zeit dazu genutzt, und das unter den Augen des Unohilfswerks, statt an der Oberfläche, im Untergrund kräftige Aufbauarbeit zu leisten. Heute werden wir mit der Tatsache konfrontiert, dass wohl Raketen auf eine Zivilbevölkerung, die dank dem Irondom, erträgliche Verluste hinnehmen müssen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, gäbe es dieses Abwehrsystem nicht, denn diese Geschosse sind nicht wie man uns weis machen will, primitive "Ofenrohre". All den Spezialisten wäre zu wünschen, dass ihnen nur eine kurze Zeit diese Dinge um die Ohren fliegen, und sie sich dann ihr Urteil bilden zu lassen.
Kurz, wer im Glashaus sitzt, und glaubt Steine werfen zu müssen, um und sich dann lauthals zu beschweren, dass dieses mit seinem ganzen Inhalt zu Bruch geht, verdient kein Mitleid.
Die ganze Spezialisten Gutachten und Meinungen sind doch nicht das Papier wert. Der gesunde Menschenverstand sagt leider "wie man den Wald ruft, so tönt es zurück"
Was ich nicht verstehe ist, wie sich eine Bevölkerung so manipulieren und diesen Jahre dauernden Zustand sich hat gefallen lassen, und ihre Peiniger nicht schon lange in die Wüste geschickt hat. Sie, und nicht ihre untergetauchten Führer, müssen nun die Suppe auslöffeln, und das macht wütend.

@ H.C. Müller: “Wie man den Wald ruft, so tönt es zurück.” Da haben Sie recht. Mittlerweile hat Israel in Gaza über 500 Menschen getötet, die meisten davon unschuldige Kinder und Frauen, die wie Sie sagen, kein Mitleid verdienen. Raten Sie mal was die Folgen sein werden?

„Es ist wahr, dass Israel in den besetzten Gebieten Unrecht tut, aber ich denke, die Araber hätten vielleicht längst alles bekommen, was sie wollen, wenn sie etwas kooperativer und weniger radikal gewesen wären in der Verfolgung ihrer Interessen.“
Falsch. Die Geschichte seit den 1970 Jahren zeigt deutlich, dass Israel nie an einer 2-Staatenlösung interessiert war und alles dafür tat, den "threat of peace" wie Professor Chomsky es nennt, zu vermeiden - nicht nur unter Netanyahu.

Die ca. 15'000 Raketen, die in 10 Jahren von Gaza auf Israel geschossen wurden, haben 25 Menschen getötet, was eine Trefferquote 0.17% darstellt. Ca. 1'000 Israelis sterben pro Jahr an den Folgen von Umweltverschmutzung in Israel.

Wir können diese alte israelische Leier nicht mehr hören. Was Israel im Gazastreifen anrichtet, sind Kriegsverbrechen. Warum müssen Kinder sterben? Zünden sie etwa die Hamasraketen?

Von mancher Seite hiess doch der Rat zur Lösung des Konfliktes zwischen Jordan und Mittelmeer: "Die Besetzung muss ein Ende haben". Israels Regierung unter Ministerpräsident Sharon folgte bekanntlich diesem Ruf und hob im Jahre 2005 bedingungslos die Besetzung des Gazastreifens auf . Israel zog sich zudem aus 25 früher errichteten Siedlungen zurück.

Offenbar hat der Verfasser den Masstab verloren und das Geschichtsbuch verlegt:
Denn dieses wesentliche Basis-Ereignis bleibt in seiner Analyse völlig unerwähnt und unberücksichtigt. Dass die Folge des Abzuges, zum immensen Nachteil der verbliebenen Bewohner, keine Kooperation war findet man lediglich als kleines Zitat
der Tochter Rabins. Zum systematisch gebastelten Zerrbild passt der Satz recht gut: "Aus dem Gaza-Streifen fliegen hunderte Raketen nach Israel", obschon die Statistiken von einem Regen von rund 13 000 Raketen auf zivile Ziele in Israel wissen.

Leider wird dem Leser auch vorenthalten, dass schon 1922 der Völkerbund Grossbritannien das Palästinamandat übergab, um „die jüdische Einwanderung und Ansiedlung im Land“ zu fördern. Dazu gehörte auch der Gaza-Streifen. Er erklärt auch nicht, dass damit 2000 Jahre grausamer Verfolgung und Diskrimination der Juden ein Ende haben sollten. Sehr wichtige Fakten fehlen, wie z.B. dass 1922 lediglich 752‘ 048 Juden, Moslems, Christen und Drusen in Palästina inkl. Gaza gezählt wurden und dort wesentlich mehr Platz als für die heutige Einwohnerzahl vorhanden ist.

Leider, aber wurden in dieser "Expertise"die tiefen Wunden ausgeblendet, die durch eine unglaubliche, schon in den arabischen Schulbüchern beginnenden, Hetzpropaganda und die zahlreichen Kriegshandlungen entstanden. Wie schwer ist es die Wogen zu glätten in Anbetracht der Toten und für immer Geschädigten von

- 1948 Ueberfall von 5 arab.Nachbarstaaten
- 1956 Sinai-Feldzug
- 1967 Sechstage-Krieg
- 68/70 Suezkanal-Abnützungskrieg
- 1973 Jom Kippur-Krieg
- 1982 Libanon-Feldzug
- 1987 1. Intifada
- 1991 Irakische Raketenangriffe
-2000--- Zweite Intifada -
Dass aber der Kommentator sich immer noch nicht von der Jahrtausende alten Gewohnheit trennen konnte, mit erfinderischem Bestreben die Juden zum Sündenbock heraus zu grübeln ist bedauerlich und sehr enttäuschend.

Ich danke Ihnen, Herr Guth, dass Sie Ihr Wissen um die Kriege,
Feldzüge, Abnützungskriege, Raketenangriffe und Intifadas, mit uns nicht so Hochgebildeten teilen. Es ist beschämend, dass die wenigen Quadratmeter Land (die Sie, und das auserwählte Volk, dem Sie anzugehören die Ehre haben) den Palästinensern abgekauft (und nicht wie von Antisemiten behauptet, gestohlen haben), noch heute Gegenstand von unsinnigen Verhandlungen sind. Niemand würdigt die Tatsache, dass gerade heute die Kampfpiloten der IDF die fliegerischen Fähigkeiten dazu Nutzen,
keine zivilen Opfer zu verursachen. Artillerie und Panzer schiessen
nur auf leere Häuser mit vermuteten Terroristennestern. Damit ist erwiesen, dass all die toten Pali-Kinder aus dem Syrienkrieg stammen. Es gibt Judenhasser, die die Raketen der Palis (Kosewort für Palästinenser) als fliegende Ofenrohre bezeichnen.
Dabei handelt es sich um hochtechnische ballistische Wunderwerke, die auch mit taktischen Nuklearsprengköpfen bestückt werden könnten. Natürlich hat Ihr Volk mehr und grössere Nuklearsprengköpfe. Wenn es wollte, könnte es damit die ganze Welt in Schutt und Asche legen; noch dazu mit U-Booten aus deutscher Fertigung: Ein Purzelbaum der Weltgeschichte.
Ja, Herr Guth, Ihrem Volk geschieht Unrecht und Sie Herr Guth,
sind der Auerwählte, der dies erkannt hat und der kämpfen wird,
bis Grossisrael Tatsache ist. Einer muss es ja tun...

Background aus dem Netz: "Roger Guth Lebt in Israel
Roger Guth war Vizepräsident des Schweizerischen Zionistenverbandes, Präsident der 1897 gegründeten Zionistischen Vereinigung Basel und ehemaliges Mitglied der Kommission für Abwehr und Aufklärung des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes."
Heute wäre das die Funktion von Audiatur.

Möchten Sie mit Herrn Guth diskutieren? Es geht auch direkter: mailto: [email protected]

Sie haben Recht Herr Scheben:

Dies ist kein Krieg. Dies ist die Bombardierung als Kollektivstrafe.

Das hat mit Krieg nichts zu tun. Das ist
ein Abschlachten.

"Helmut Scheben, Deutscher"
Na ja, Herr/Frau Büchi, da sind mir die kurzen (und zumeist ebenfalls unzutreffenden) Kommentare der bezahlten Kommentar-Schreiber
des Mossad doch lieber, als Ihr Rundumschlag gegen Herrn Scheben.

Erstaunlich, wie hier Israel durch Irrtümer und Auslassungen zum Täter gestempelt wird, einmal mehr….Egal ob Ignoranz oder zielgerichtet: Helmut Scheben, Deutscher, reiht sich hier unter diejenigen, deren Berichte geeignet sind, Antisemitismus und Hass gegen Israel zu schüren.

Es dürfte bekannt sein, dass die Hamas sich mit ihren Abschusseinrichtungen gerne in Wohnquartieren etc. festsetzt und so bewusst mit einem menschlichen Schutzschild operiert. Ein Zahlenvergleich der Opfer beider Seiten müsste daher ein Argument gegen die Hamas, dem Aggressor, sein. Zudem, wer prüft diese Zahlen? Laut BBC hat die Hamas Syriens Präsident um Film- und Fotomaterial ersucht, um mit effektvollen Bildern westliche Journalisten zu beeinflussen. Waren übrigens in den Medien der freien Welt während WK2 Proteste gegen die massiven Bombardements deutscher Städte (ohne Vorwarnung) zu lesen? Wohl kaum!

Mehr als erstaunlich ist, dass H. Scheben die palästinensische Täterschaft betr. den Mord an den 3 Israelis anzweifelt…- ein Wunder, dass er nicht gleich Israel verdächtigt! Dafür spricht er Israel nicht das Recht zu, mit allen Mitteln die Täter zu suchen. Uebrigens: Die Mörder des palästinensischen Jungen sind gefasst, was ist mit den Mördern der Israelis? Weiss die Leserschaft, dass Mörder und Attentäter für ihre Verbrechen gegen Juden fürstlich belohnt werden, dazu noch mit Geldern der EU? Wie kann man sich – wie Scheben es tut – 100% hinter die palästinensischen Sicherheitskräfte stellen und kommentarlos die Hamas-Aussage wiedergeben, gemäss der diese nichts mit dem Mord zu tun habe? Und dann folgt, dass Abbas die Tat verurteilt habe….(wohlklingend für die Ohren westlicher Journalisten) Hat der Autor des Artikels vergessen, wie sehr Abbas jene freigelassenen Mörder als Helden der Nation feiert und z.B. die Entführung von Gilat Shalit eine gute Sache nannte? Verfolgt man die Hetze der PA gegen Juden und die antisemitischen Programme des Fernsehens der PA – wie kann man nur Fragen, es fehlten jegliche Beweise für eine palästinensische Täterschaft! 2012 hatte der Mufti von Jerusalem Muslime aufgefordert Juden zu töten – was H. Scheben offenbar entgangen ist.
Gegenüber Netanyahu hingegen weht im Artikel ein unerbittlicher, feindseliger Ton, auch gegenüber der Wut in der israelischen Bevölkerung ob dem Mord an den Dreien. Ob dem überall durchschimmernden Hass gegenüber der israelischen Regierung – oder gilt dieser allgemein Israel? – bringt H. Scheben wichtige Fakten durcheinander oder lässt sie ganz aus.

Seit 2005 – dem Jahr der freiwilligen Räumung des Gazastreifens durch Israel – flogen über 10,000 Raketen nach Israel, für Scheben offenbar nicht viel mehr als ein Feuerwerk. Warum verbringt er nicht einige Monate in Sderot im Liegestuhl, immer darauf vertrauend, dass das Aufsuchen eines Schutzraums völlig unnötig ist? Er weiss offenbar nichts von den traumatisierten Menschen in Sderot, die letztlich nie wissen, wo die Raketen einschlagen.

Scheben lässt keine Gelegenheit aus, mit Pfeilen gegen Israel vom eigentlichen Problem abzulenken, dem unverrückbaren Ziel der Palästinenser, Israel auszulöschen. Denn nirgendwo ist die Rede von den nie geänderten Satzungen der PLO und der Hamas, die seit Jahren zur Vernichtung Israels aufrufen. Abbas Aussage fehlt, dass Israel für ihn „besetztes Palästina“ sei usw. Die Ministerin Al Masri hat vor 2 Jahren erklärt, die PA müsse sich vereinen, um Israel vernichten zu können. - Das ist die Situation, in der sich Israel befindet: To be or not to be!. Für die Palästinenser gibt es nur einen Frieden ohne die Existenz Israels und diese Haltung gegenüber den Juden gilt seit bald 100 Jahren. Deshalb hatten die Araber 1947 den UNO-Teilungsplan abgelehnt. Deshalb der Angriffskrieg am 15.5.48 zur Auslöschung Israels, womit die Araber die Flüchtlingsbewegungen auslösten. Uebrigens verliessen damals viele Muslime ihre Häuser, weil von arabischen Stellen dazu aufgefordert. Bei dieser Gelegenheit seien auch die damaligen über 800,000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern erwähnt.

H. Scheben vergisst zu erklären, dass das Westjordanland eigentlich Judäa/Samaria darstellt, Teil des Mandatsgebiet für die Heimstätte für das jüdische Volk, der widerrechtlich 1948-67 von Jordanien besetzt gehalten wurde. Jordanien hatte die Juden umgebracht oder vertrieben…. Deshalb – und basierend auf dem Völkerbundmandat von 1922 – darf Israel dort siedeln. In Oslo waren die Siedlungen kein Thema. Die Rechts Israels von 1922 sind übrigens geschützt durch Art. 80 der UNO-Charta.

Herr Büchi jongliert wieder einmal mit den Quellen:

Das Völkerbund-Mandat sagte ganz klar, dass beim Recht, eine jüdische Heimstätte IN (NICHT AUS) Palästina zu schaffen, die anderen Ethnien nicht benachteiligt werden dürfen (" nothing shall be done which may prejudice the civil and religious rights of existing non-Jewish communities in Palestine") : Zitat im Kontext:

ARTICLE 95. ( TREATY SEVRES )

The High Contracting Parties agree to entrust, by application of the provisions of Article 22, the administration of Palestine, within such boundaries as may be determined by the Principal Allied Powers, to a Mandatory to be selected by the said Powers. The Mandatory will be responsible for putting into effect the declaration originally made on November 2, 1917, by the British Government, and adopted by the other Allied Powers, in favour of the establishment in Palestine of a national home for the Jewish people, it being clearly understood that nothing shall be done which may prejudice the civil and religious rights of existing non-Jewish communities in Palestine, or the rights and political status enjoyed by Jews in any other country.

Zur Nakba:
Benny Morris hat in epischer Breite geschildert, dass es eine Vertreibung der Palestinenser durch die (entstehende) IDF und Massacker in dutzenden von Dörfern gab. Indbesondere im NICHT für die Juden vorgesehenen Teil Palästinas. Und dass es nicht EINE arabische Radiostation gab, die zur Flucht aufforderte. Benny Morris dürfen Sie als Zionist vertrauen: er ist (heute) ein Extremist, der nur bedauert, dass damals nicht ALLE Palästinenser vertrieben wurden.

Aber wir haben ja Krieg und da ist die Wahrheit das erste Opfer.

Herr Meyer…. Die britische Palästina-Kommission schreibt in ihrem Report vom Juli 1937 (Seite 38), dass zur Zeit der Balfour-Deklaration das ganze historische Palästina als jüdische Heimstätte verstanden wurde. Interessant auch das Völkerbundmandat von 1922, das festhält: Whereas recognition has thereby been given to the historical connection of the Jewish people with Palestine and to the grounds for reconstituting their national home in that country“. Die Karte des Mandatsgebiets (siehe Google) ist eigentlich klar genug. Daraus geht auch hervor, dass England 1922 eigenmächtig 77% des Gebiets abgetrennt hatte, um damit „Transjordanien“ zu schaffen. Es blieb den Juden der Streifen zwischen Jordan und Mittelmeer.

Ja, es war eine Einstaaten-Lösung beabsichtigt, wobei die politischen Rechte gemäss Balfour nur den Juden zugestanden wurden (was heute nicht mehr der Fall ist). Es hätte Platz für alle gehabt. Rund 70% von Palästina waren staatliches Land. Der Bericht von 1920/21 der englischen Zivilverwaltung Palästinas hält fest, dass das Land „undeveloped and under-populated“ war. Der spätere Freund Hitlers und Himmlers Amin Al-Husseini organisierte schon in den 20er Jahren den Kampf gegen die Juden, weil einst islamisch beherrschtes Gebiet nicht in die Hand von Ungläubigen kommen dürfe. An der Absicht, Israel auszulöschen, hat sich bis heute nichts geändert (man lese die Chartas der PLO und der Hamas). Sie vergessen, dass die Araber den UNO-Teilungsplan (ein Vorschlag) abgelehnt hatten und dieser damit null und nichtig wurde. Es entstand also kein nicht für die Juden vorgesehener Teil.

Es gab Massaker (nicht dutzende) von beiden Seiten. Es fanden Vertreibungen statt, aber in vielen Fällen verliessen die Araber ihre Dörfer freiwillig oder auf Befehl von arabischer Seite. Von solchen Fällen schreibt auch Benny Morris. Zum Fall Haifa liegen mir Kopien englischer Polizeiberichte vor, die ihren Vorgesetzten melden, dass die Evakuation andaure, trotz des Appells der Juden an die Araber, zu bleiben. Die arabischen Führer seien bei ihrem Entscheid geblieben, die gesamte arabische Bevölkerung zu evakuieren (über 50,000). Gemäss dem Institute for Palestine Studies in Beirut verliessen 68% der Muslime ihre Häuser, ohne die Israelis gesehen zu haben. Glubb, Kommandant der arab. Legion Jordaniens, sagte „Dörfer wurden oft verlassen, sogar bevor sie durch die Entwicklung des Krieges bedroht waren“ (London Daily Mail 12.8.48). Mahmud Abbas (Abu Mazen) schrieb im März 1976 in „Falastin al-Thawra“: „Die Arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen, liessen sie aber stattdessen im Stich, zwangen Sie auszuwandern und ihr Heimatland zu verlassen…“. (…um hier nur einige von vielen Quellen zu nennen)

Es geht der Hamas nicht darum, militärisch irgendwas zu bewirken. Man schiesst Raketen gegen Israel, weil man die israelischen Gegenschläge für die innenpolitische Einigkeit braucht, nicht nur in Gaza, auch in den Nachbarländern. An einer Deeskalation des Konfliktes ist unter den Gegnern Israels niemand interessiert. Solange man Israel mit Raketenbeschuss zu Gegenangriffen provozieren kann, hält die Zivilbevölkerung zu ihren radikalen Führern und die UN-Hilfszahlung für das palästinensische Volk reissen nicht ab. Man braucht den Konflikt, weil er tragende Säule für einen ganzen Bereich der palästinensischen Gesellschaft ist.

Für die "innenpolitische Einigkeit" braucht es keine "Gegenschläge" der Israeli, da reicht der ganz normale Alltag der Palästinenser unter der israelischen Besatzungsmacht. ? Lesen Sie doch mal bas Buch "Breaking the silence".ES berichten Soldaten der Israeli über ihre Verbrechen an der palästinensischen Bevölkerung.
Das grösste Freiluftgefängnis der Welt - Gaza Stadt - wird von den Israeli wirtschaftlich bewusst zugrunde gerichtet.
Israel wird für seine Verbrechen am palästinensischen Volk in ferner Zukunft einen hohen Preis bezahlen - und sei es auch "nur" der Verlust jeglicher Menschlichkeit.
P.S. Gratulation an Herrn Scheben für einen objektiven Bericht.

Die Israeli werden vielleicht (ist nicht sicher) erst ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie den 3-millionsten Palästinenser zerbombt haben. Sie fühlen sich im Recht zu töten, da auch sie getötet wurden (2.Weltkrieg). Die Psychiatrie nennt es Umkehrung. Das Opfer wird zum Täter.

Ganz einfach: Sie sprechen Israel das Recht ab, sich gegen eine permanente Aggression zu verteidigen, eine Aggression, die auf den Satzungen der PLO und der Hamas basiert, die seit Jahren zur Vernichtung Israels aufrufen. Warum dieses Thema permanent verschwiegen wird, da müsste man vielleicht einen Psychiater fragen.

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