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Ereignisse - Geburtstage - Todestage

Damals am 26. Dezember

Geburt von Mao | Tod von Meinrad Lienert | «Lothar» fegt über die Schweiz | Das Ende der Sowjetunion | Gorbatschow tritt zurück | Tsunami in Südostasien fordert 260’000 Tote | Tod von Hans Saner | Tod von Desmond Tutu | Tod von Wolfgang Schäuble

Herausgegriffen

26. Dezember 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,1 im indischen Ozean löst einen Tsunami aus. 230‘000 Menschen sterben. Das Bild stammt aus der indonesischen Provinz Aceh auf der Insel Sumatra. Allein in Indonesien gibt es mehr als 165'000 Todesopfer. Fast zwei Millionen Menschen rund um den indischen Ozean werden obdachlos. Es ist das drittstärkste je registrierte Beben.
26. Dezember 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,1 im indischen Ozean löst einen Tsunami aus. 230‘000 Menschen sterben. Das Bild stammt aus der indonesischen Provinz Aceh auf der Insel Sumatra. Allein in Indonesien gibt es mehr als 165'000 Todesopfer. Fast zwei Millionen Menschen rund um den indischen Ozean werden obdachlos. Es ist das drittstärkste je registrierte Beben.

Es geschah an einem 26. Dezember

1194: Geburt von Friedrich II. von Staufen, Herrscher aus dem Geschlecht der Staufer, König von Sizilien (1198–1250), römisch-deutscher König (1211–1250) und Kaiser (1220–1250).

1606: Shakespeares «König Lear» wird am englischen Hof uraufgeführt.

1776: Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg besiegen die Truppen von George Washington die Engländer bei Trenton.

1874: Geburt von Ralph Norman Angell, britischer Schriftsteller, Publizist, Träger des Friedensnobelpreises 1933.

1890: Tod von Heinrich Schliemann, Entdecker von Troja.

1891: Geburt von Henry Miller

Henry Miller
Der provozierender amerikanische Schriftsteller und Maler wurde 1934 mit seinem ersten, da und dort als obszön geltenden Roman «Tropic Of Cancer» (Wendekreis des Krebses) berühmt. Weitere Werke: «The Air-Conditioned Nightmare/Der klimatisierte Albtraum» 1945, «Sexus» 1949, «Plexus» 1953, «Nexus» 1960). Er starb am 7. Juni 1980. Im Bild: Henry Miller, 1940. Fotografie von Carl Van Vechten

1893: Geburt von Mao Tse-tung

Mao
Der marxistische Revolutionstheoretiker und Politiker war Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas und Präsident der Volksrepublik China mit den Titeln «Überragender Führer und «Grosser Steuermann». Er regierte 30 Jahre lang diktatorisch. Es gelang ihm nicht, China wirtschaftlich zu sanieren. Andersdenkende wurden brutal verfolgt. Mit permanenten Säuberungsaktionen versuchte er,  sich immer wieder bildende bürgerliche Strukturen zu zerschlagen. Wissenschaftler schätzen, dass er für den Tod von bis zu über 70 Millionen Menschen verantwortlich ist. Das offizielle Porträt Maos entstand 1950. (PD)

1925: Geburt von Georg Buschner, deutscher Fussballspieler, Trainer der DDR-Fussballnationalmannschaft (1970–1981).

1931: In New York wird der Film «Mata Hari» mit Greta Garbo uraufgeführt.

1933: Tod von Meinrad Lienert

Meinrat Lienert
Er gilt als Gründer der Schweizer Mundartdichtung. In Lausanne, Heidelberg und München studierte er Rechtswissenschaften. 1899 leitete er in Zürich als Redaktor die Zeitung «Die Limmat». Anschliessend arbeitete er als freier Schriftsteller, verfasste Theaterstücke, Romane und Lyrik im Schwyzer Dialekt. Ab 1919 war er nochmals Redaktor, und zwar bei der «Zürcher Volkszeitung». 1919 verlieh ihm die Universität Zürich die Ehrendoktorwürde. In Zürich ist eine Strasse nach ihm benannt und in Einsiedeln ein Brunnen. Er stirbt in Küsnacht (ZH). (Bild: Schweizerische Nationalbibliothek)

1941: Geburt von Daniel Schmid

Daniel Schmid
Der Schweizer Film-, Theater- und Opernregisseur gehörte zu den profiliertesten Schweizer Filmemachern. Der in Flims geborene Bündner arbeitete unter anderem mit Rainer Werner Fassbinder und Rosa von Praunheim zusammen. (Filme u. a.: «Schatten der Engel» 1976, «ll Bacio di Tosca» 1984, «Jenatsch» 1987, «Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz» 1999). Er starb am 5. August 2006. Im Bild: Schmid am 7. August 1999 in Locarno, wo er für sein Gesamtwerk den Ehrenleoparden erhielt. (Foto: Keystone/Karl Mathis)

1949: Geburt von José Manuel Ramos-Horta, osttimoresischer Politiker, Präsident von Osttimor (seit 2007), Träger des Friedensnobelpreises 1996 für seine Bemühungen um eine Beendigung des Osttimorkonflikts. 

1972: Tod von Harry Truman

Harry S. Truman
Der demokratische amerikanische Politiker war von 1945 bis 1953 der 33. US-Präsident. Zuvor war er Vizepräsident. Er folgte auf Franklin D. Roosevelt, der am 12. April 1945 an einer Hirnblutung starb. (PD)

1985: Tod von Dian Fossey

Dian Fossey
Die amerikanische Zoologin und Verhaltensforscherin erforschte das Leben der vom Aussterben bedrohten Berggorillas in Ostafrika. Am 27. Dezember 1985 wurde sie mit eingeschlagenem Schädel in ihrer Hütte im Karisoke Research Center aufgefunden. Bis heute konnte ihr Tod nicht aufgeklärt werden. Auf ihren Wunsch wurde sie auf dem Gorillafriedhof bestattet. Das Bild zeigt sie umgeben von Berggorillas, ca. Mitte 1980. (Foto: Keystone/Str)

1991: Gorbatschow tritt als sowjetischer Staatspräsident zurück. Damit hat die Sowjetunion formell aufgehört zu existieren.

1994: Tod von Karl Schiller, deutscher Wirtschaftswissenschaftler, SPD, Wirtschafts- und Finanzminister.

1999: «Lothar»

Das Orkantief fordert in der Schweiz 14 Tote. 15 Millionen Bäume werden umgerissen. Die Gesamtschäden belaufen sich auf 1,35 Milliarden Franken. Auf dem Säntis werden Werte von 230 Kilometern pro Stunde gemessen worden, auf La Dôle im Waadtländer Jura sind es 201 km/h. Lothar trifft hauptsächlich die Voralpen, das Mittelland und den Jura. Im Bild: Sturmschäden in Grafenort im Kanton Obwalden, aufgenommen am 29. Dezember 1999. (Foto: Keystone/Str)
Das Orkantief fordert in der Schweiz 14 Tote. 15 Millionen Bäume werden umgerissen. Die Gesamtschäden belaufen sich auf 1,35 Milliarden Franken. Auf dem Säntis werden Werte von 230 Kilometern pro Stunde gemessen worden, auf La Dôle im Waadtländer Jura sind es 201 km/h. Lothar trifft hauptsächlich die Voralpen, das Mittelland und den Jura. Im Bild: Sturmschäden in Grafenort im Kanton Obwalden, aufgenommen am 29. Dezember 1999. (Foto: Keystone/Str)

2004: Stichwahl in der Ukraine. Wiktor Juschtschenko wird zum Präsidenten gewählt.

2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,1 im Indischen Ozean löst einen Tsunami aus. 230’000 Menschen sterben (siehe oben)

2006: Tod von Gerald Ford

Ford, Breschnew
Der republikanische Politiker war von 1974 bis 1977 der 38. Präsident der USA. Das Bild zeigt Ford mit dem sowjetischen Parteichef Leonid Breschnew am 24. November 1974 in Wladiwostock. (Foto: Keystone/AP/Str)

2007: Tod von Les Humphries

Les Humphries
Der englische Popmusiker gründete die Band Les Humphries Singers und verkaufte fast 50 Millionen Tonträger. Er komponierte die Titelmelodie von «Derrick». (Songs u. a. «Promised Land» 1971, «Mexico» 1972, «Mama Loo» 1973, «Kansas City» 1974). Er starb am 26. Dezember im Alter von 67 Jahren. (Foto: Keystone/EPA/Dieter Liffers)

2009: Tod von Yves Rocher, französischer Industrieller, Gründer des Kosmetikunternehmens «Yves Rocher».

2017: Tod von Hans Saner

Der Schweizer Philosoph war von 1962 bis 1969 persönlicher Assistent und Freund von Karl Jaspers. Neben Philosophie hatte Saner Psychologie und Germanistik studiert. Rechtsgerichtete Professoren verhinderten Ende der Siebzigerjahre seine Berufung an die Universität Bern. Saner betrieb keine akademische Philosophie und äusserste sich immer wieder zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Unter anderem untersützte er die schliesslich gescheiterte Volksinitiaitive für ein bediungsloses Grundeink…
Der Schweizer Philosoph war von 1962 bis 1969 persönlicher Assistent und Freund von Karl Jaspers. Neben Philosophie hatte Saner Psychologie und Germanistik studiert. Rechtsgerichtete Professoren verhinderten Ende der Siebzigerjahre seine Berufung an die Universität Bern. Saner betrieb keine akademische Philosophie und äusserste sich immer wieder zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Unter anderem unterstützte er die schliesslich gescheiterte Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Er verfasste über ein Dutzend Bücher, die in elf Sprachen übersetzt wurden. Saner galt als «der Philosoph, den man verstand». Bundespräsident Moritz Leuenberger sagte zu seinem 70. Geburtstag: «Saner holt uns ab, zeigt uns Zusammenhänge, die wir nicht kannten, öffnet uns Türen zu neuen Wegen, die wir dann gehen und wo wir unsererseits neue Entdeckungen machen können.» Saner selbst sagte: «Jeder kann philosophieren. Der Unterschied zu ausgebildeten Philosophen ist nur, dass diese meistens überheblicher sind.» Saner wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Die Universität St. Gallen verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Er starb gut drei Wochen nach seinem 83. Geburtstag. (Foto: Keystone/Gaetan Bally)

2021: Tod von Desmond Tutu

Desmond Tutu
Tutu, ein unermüdlicher Kämpfer für Menschenrechte und Ikone des Anti-Apartheid-Kampfes, stirbt im Alter von 90 Jahren in Kapstadt. Er war anglikanischer Geistlicher und von 1986 bis 1996 Erzbischof von Kapstadt und Primas der Church of the Province of South Africa. 1984 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im Bild: Tutu 2009 am WEF in Davos (Foto: Keystone/Alessandro Della Bella)

2023: Tod von Wolfang Schäuble

Wolfang Schäuble
Der deutsche CDU-Politiker, ein «Animal politique», war von 1984 bis 1989 Bundesminister für besondere Aufgaben und unter Helmut Kohl Chef des Bundeskanzleramtes. Von 1989 bis 1991 war er Bundesminister des Inneren und von 1991 bis 2000 Fraktionsvorsitzender von CDU/CSU im Bundestag. 2005 wurde er unter Angela Merkel erneut Innenminister. Von 2017 bis 2021 war er Präsident des 19. Deutschen Bundestags. Im Jahre 1990 war Schäuble massgeblich an der Aushandlung des Einigungsvertrags beteiligt. Seit einem Attentat auf ihn im Jahre 1990 war er querschnittgelähmt. Er stirbt im Alter von 81 Jahren.

MORGEN: DAMALS AM 27. DEZEMBER
GESTERN: DAMALS AM 25. DEZEMBER

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