Damals am 8. April

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Damals am 8. April

Von Journal21, 08.04.2020

Die Krim wird russisch - Geburt von Jacques Brel - Geburt von Kofi Annan - Explosion in Sprengstofffabrik Dottikon – Tod von Pablo Picasso – Johannes Paul II. beigesetzt - Tod von Maggie Thatcher

Herausgegriffen

8. April 1969: In der Schweizerischen Sprengstofffabrik Dottikon (SSF), der „Pulveri“, im Kanton Aargau ereignet sich am Osterdienstag um 7.17 Uhr eine Explosion. 18 Menschen sterben. Die Detonation ist im Umkreis von bis zu 20 Kilometern zu hören. 400 Personen befinden sich zur Zeit der Explosion in der Fabrik. 1300 Gebäude in Dottikon, Dintikon, Hägglingen, Villmergen und Wohlen werden beschädigt. Der Schaden auf dem Firmengelände beläuft sich auf 8,5 Mio. Franken. Als Ursache des Unglücks wird eine Fehlmanipulation mit flüssigem Trotyl vermutet. Im Bild ein Feuerwehrmann nach der Explosion. (Foto: Keystone/Str)
8. April 1969: In der Schweizerischen Sprengstofffabrik Dottikon (SSF), der „Pulveri“, im Kanton Aargau ereignet sich am Osterdienstag um 7.17 Uhr eine Explosion. 18 Menschen sterben. Die Detonation ist im Umkreis von bis zu 20 Kilometern zu hören. 400 Personen befinden sich zur Zeit der Explosion in der Fabrik. 1300 Gebäude in Dottikon, Dintikon, Hägglingen, Villmergen und Wohlen werden beschädigt. Der Schaden auf dem Firmengelände beläuft sich auf 8,5 Mio. Franken. Als Ursache des Unglücks wird eine Fehlmanipulation mit flüssigem Trotyl vermutet. Im Bild ein Feuerwehrmann nach der Explosion. (Foto: Keystone/Str)

Es geschah an einem 8. April

217: Der römische Kaiser Caracalla wird ermordet.

1492: Tod von Lorenzo di Medici, Herrscher über Florenz.

1783: Die Krim wird russisch. Die russische Zarin Katharina die Grosse annektiert die Halbinsel.

1835: Tod von Wilhelm von Humboldt, deutscher Staatsmann, Diplomat, Gelehrter und Mitbegründer der Universität Berlin, älterer Bruder von Alexander von Humboldt.  

1848: Tod von Gaetano Donizetti, italienischer Komponist (u. a. „L’elisir d’amore – Der Liebestrank“ 1832, „Lucia di Lammermoor“ 1835, „Anna Bolena“ 1830, „Don Pasquale“ 1843).

1868: Geburt von Simon Gfeller, Emmentaler Mundartschriftsteller. Über 30 Jahre lang ist er Lehrer an der Schule auf der Egg in Lützelflüh. 1910 erscheint sein erstes Buch „Heimisbach“ in Mundart, der erste Roman, der im Emmentaler Dialekt veröffentlicht wird.

1892: Geburt von Gladys Louise Smith, kanadische Schauspielerin, Mitgründerin des Filmstudios „United Artists“ (1919).

1911: Geburt von Emil Cioran, rumänischer Philosoph, Schriftsteller, Aphoristiker. 

1918: Geburt von Betty Ford, amerikanische Tänzerin, Model, Ehefrau von Präsident Gerald Ford.

1928: Geburt von Leah Rabin, israelische Politikerin, Ehefrau des 1995 ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin, Friedensbotschafterin. Sie stirbt am 12. November 2000.

1929: Geburt von Jacques Brel, belgischer Chansonnier

Im Bild Brel (links), Léo Ferré (Mitte) und Georges Brassens. Eine Auswahl von Brels Chansons: „Quand on n’a que l’amour“ 1957, „La valse à mille temps“ 1959, „Marieke“ 1961, „Bruxelles“ 1962, „Amsterdam“ 1964, „Le gaz“ 1967, „J'arrive“ 1968, „Comment tuer l’amant de sa femme quand on a été comme moi élevé dans la tradition“ 1968, „L’éclusier“ 1968, „Vesoul“ 1968, „Ne me quitte pas“ 1972. Brel stirbt am 9. Oktober 1978 und ist auf der Südsee-Insel Hiva Oa unweit des Grabes von Paul Gauguin beigesetzt.
Im Bild Brel (links), Léo Ferré (Mitte) und Georges Brassens. Eine Auswahl von Brels Chansons: „Quand on n’a que l’amour“ 1957, „La valse à mille temps“ 1959, „Marieke“ 1961, „Bruxelles“ 1962, „Amsterdam“ 1964, „Le gaz“ 1967, „J'arrive“ 1968, „Comment tuer l’amant de sa femme quand on a été comme moi élevé dans la tradition“ 1968, „L’éclusier“ 1968, „Vesoul“ 1968, „Ne me quitte pas“ 1972. Brel stirbt am 9. Oktober 1978 und ist auf der Südsee-Insel Hiva Oa unweit des Grabes von Paul Gauguin beigesetzt.

1931: Geburt von Markus Lusser, Präsident der Nationalbank (1988–1996).

1931: Tod von Erik Axel Karlfeldt, schwedischer Nobelpreisträger für Literatur (verliehen 1931).

1938: Geburt von Kofi Annan, ghanaischer Uno-Generalsekretär (1997–2006), Friedensnobelpreisträger des Jahres 2001. Er stirbt am 18. August 2018 in Bern.

1941: Geburt von Vivienne Westwood, britische Modedesignerin und Professorin.

1941: Tod von Marcel Prévost, französischer Schriftsteller, Mitglied der Académie française (u. a. „Les demi-vièrges“ 1894, „Jardin secret“ 1897, „Les Vierges fortes“ 1900", „Frédérique“ 1900", „Léa“ 1900", „L’Heureux ménage“ 1901, „La Princesse d’Erminge“ 1904, „La plus faible“ 1904).

1966: Geburt von Robin Wright, amerikanische Schauspielerin (u. a. „Forrest Gump“ 1995, „Moll Flanders“ 1996).

1969: In der Schweizerischen Sprengstofffabrik Dottikon (SSF), der „Pulveri“, im Kanton Aargau ereignet sich am Osterdienstag um 07.17 Uhr eine Explosion. 18 Menschen sterben.

1973: Tod von Pablo Picasso, spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer des Kubismus.

2005: Papst Johannes Paul II. wird beigesetzt. Dreieinhalb Millionen Menschen strömen nach Rom.

2012: Israel belegt Günter Grass mit einem Einreiseverbot wegen seines umstrittenen Gedichts, in dem er Israel vorwirft, den Weltfrieden zu gefährden.

2013: Tod von Maggie (Margaret) Thatcher

Die „Eiserne Lady“ war von 1975 bis 1990 Vorsitzende der Konservativen Partei und von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Sie war die erste Frau in diesem Amt. Sie starb in London im Alter von 87 Jahren. Das Bild zeigt sie im Alter von 26 Jahren.
Die „Eiserne Lady“ war von 1975 bis 1990 Vorsitzende der Konservativen Partei und von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Sie war die erste Frau in diesem Amt. Sie starb in London im Alter von 87 Jahren. Das Bild zeigt sie im Alter von 26 Jahren.

2014: Tod von Karl-Heinz Deschner, Christentum-Kritiker („Kriminalgeschichte des Christentums“, „Abermals krähte der Hahn“).

2015: Marine Le Pen, die Vorsitzende der rechtspopulistischen Front National (FN) revoltiert gegen ihren Vater, den 86-jährigen Jean-Marie Le Pen. Dieser hatte erneut die Gaskammern der Nazis als ein „Detail der Geschichte“ bezeichnet und das Vichy-Regime beschönigt. Marine Le Pen fordert ihren Vater auf, sich aus der Politik zurückzuziehen. 

2018: Sieg von Orbán

Der rechtspopulistische ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei gewinnen mit 49,28 Prozent der Stimmen die Parlamentswahlen. Damit tritt Orbán zum vierten Mal das Amt des Regierungschefs an. Im Bild: Orbán mit seiner Vizepremierministerin Zsolt Semjén.  Zweitstärkste Partei wird die rechtsextreme Jobbik mit 19,06 Prozent. Die Sozialisten erleiden mit minus 13,66 Prozent ein Debakel und kommen noch auf 11,91 Prozent. In seiner Siegesrede erklärt Orbán. „Wir haben den Auftrag erhalten, Ungarn zu verteidigen.“  (Foto: Keystone/AP/MTI/Szilard Koszticsak)
Der rechtspopulistische ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei gewinnen mit 49,28 Prozent der Stimmen die Parlamentswahlen. Damit tritt Orbán zum vierten Mal das Amt des Regierungschefs an. Im Bild: Orbán mit seiner Vizepremierministerin Zsolt Semjén. Zweitstärkste Partei wird die rechtsextreme Jobbik mit 19,06 Prozent. Die Sozialisten erleiden mit minus 13,66 Prozent ein Debakel und kommen noch auf 11,91 Prozent. In seiner Siegesrede erklärt Orbán. „Wir haben den Auftrag erhalten, Ungarn zu verteidigen.“ (Foto: Keystone/AP/MTI/Szilard Koszticsak)

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