Damals am 14. Mai

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Damals am 14. Mai

Von Journal21, 14.05.2019

Der vierjährige Ludwig XIV. wird König - Israel unabhängig - Geburt von Simonetta Sommaruga - Strauss-Kahn festgenommen - US-Botschaft in Jerusalem

Herausgegriffen

14. Mai 1948: Israel wird unabhängig. David Ben-Gurion verliest die Unabhängigkeitserklärung. Kurz darauf wird der neue Staat von einer Allianz arabischer Staaten angegriffen.
14. Mai 1948: Israel wird unabhängig. David Ben-Gurion verliest die Unabhängigkeitserklärung. Kurz darauf wird der neue Staat von einer Allianz arabischer Staaten angegriffen.

Es geschah an einem 14. Mai

964: Papst Johannes XII. wird erschlagen, offenbar vom Mann seiner Geliebten.

1771: Die bisher spanischen Falklandinseln werden britisch.

1643: In Frankreich wird der vierjährige Louis XIV (Ludwig XIV.) König.

1727: Geburt von Thomas Gainsborough, englischer Maler, Mitbegründer der englischen Landschaftsmalerei, Porträtmaler. 

1771: Geburt von Robert Owen, britischer Unternehmer, Begründer des Genossenschaftswesens.

1836: Geburt von Wilhelm Steinitz, österreichisch-amerikanischer Schachspieler aus Böhmen, erster offiziell anerkannter Schachweltmeister (1886–1894). 

1860: Tod von Ludwig Bechstein, Märchensammler („Aschenbrödel“, „Das Märchen vom Schlaraffenland“, „Der kleine Däumling“).

1867: Geburt von Kurt Eisner, deutscher sozialistischer Politiker, Journalist. Er organisiert 1918 die Novemberrevolution in Bayern, proklamiert den „Freistaat Bayern" und ist erster bayerischer Ministerpräsident (1918–1919). Er wird am 21. Februar 1919 im Bayerischen Aussenministerium mit zwei Schüssen getötet. Der Attentäter, Graf Arco, ein beurlaubter Offizier, wurde wegen seiner jüdischen Herkunft geächtet und wollte mit seiner Tat, seine „nationale Gesinnung“ demonstrieren. Nach dem Mord wird der Attentäter von zwei Leibwächtern Eisners mit mehreren Schüssen lebensgefährlich verletzt. Er überlebt dank einer Notoperation, die der Chirurg Ferdinand Sauberbruch durchführt.

1912: Tod von August Strindberg, schwedischer Schriftsteller (u. a. „Der Vater“ 1887, „Fräulein Julie“ 1888, „Nach Damaskus“ 1898–1901, „Der Totentanz“ 1900), Kritiker des Feminismus.

1919: Tod von Henry John Heinz, deutsch-amerikanischer Geschäftsmann, erster Vertreiber des Ketchups. 

1940: Die Niederlande kapitulieren vor Deutschland.

1948: Israel erklärt sich für unabhängig. Arabische Staaten erklären Israel den Krieg.

1955: Der Warschau-Pakt wird gegründet.

1960: Geburt von Simonetta Sommaruga, Bundesrätin, (SP/BE), von 2010 bis 2018 ist sie Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements. 2015 ist sie Bundespräsidentin. Seit Januar 2019 leitet sie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

1962: In Athen heiratet der spätere spanische König Juan Carlos die griechische Prinzessin Sofia. 

1966: In Ringwil im Kanton Zürich schlagen religiöse Fanatiker ein „vom Teufel besessenes“ 17-jähriges Mädchen zu Tode. Am Exorzismus sind sechs Personen beteiligt. Haupttäter sind zwei Deutsche, die „Heiligen Eltern“. Sie werden 1969 zu je zehn Jahren Zuchthaus und 15 Jahren Landesverweis verurteilt. „Vor Gott fühle ich mich nicht schuldig“, erklärte der Haupttäter vor Gericht.

1969: Geburt von Cate Blanchett, australische Schauspielerin, mehrfache Oscar-Preisträgerin (u. a. „Elizabeth“ 1998, „Aviator“ 2004, „Blue Jasmine“ 2013). 

1971: Geburt von Sofia Coppola, amerikanische Drehbuchautorin und Regisseurin (u. a. „Lost in Translation“ 2003), Schauspielerin.   

1984: Geburt von Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook.                                                                  

1987: Tod von Rita Hayworth (Margarita Carmen Cansino), amerikanische Schauspielerin, Tänzerin, Sex-Symbol, Ehefrau unter anderem von Orson Welles. Das Magazin „Life“ nannte sie die „Liebesgöttin von Amerika“. Sie war der Inbegriff der Femme fatale. Schon 1934 wurde sie für den Film entdeckt, und zwar als Tanzpartnerin ihres Vaters. Im Laufe ihres Lebens wirkte Rita Hayworth an 60 Spielfilmen mit, wobei ihre grössten Erfolge in die 1940er Jahre fielen. Bis heute am bekanntesten ist der Film „Gilda“ von 1946. In Filmmusicals trat sie als Tänzerin zusammen mit Fred Astaire und Gene Kelly auf. 1981 wurde bei ihr die damals noch wenig bekannte Alzheimer-Krankheit diagnostiziert, was diese Erkrankung erstmals ins öffentliche Bewusstsein rückte. Das Bild stammt von 1940. (Foto: Keystone/Anonymous)

1991: Maos vierte und letzte Ehefrau, Jiang Qing, begeht Suizid. Sie war die treibende Kraft hinter der chinesischen Kulturrevolution. Nach Maos Tod 1976 wurde sie als Mitglied der „Viererbande“ verhaftet und zum Tod verurteilt. Später wurde das Urteil in lebenslänglich umgewandelt. Nach ihrer Entlassung aus gesundheitlichen Gründen brachte sie sich um. 

1996: Die Brauerei Feldschlösschen übernimmt Hürlimann.

1998: Tod von Frank Sinatra, amerikanischer Sänger, Schauspieler, Entertainer (u. a., „New York, New York“ 1949, „Strangers in the Night“ 1966, „My way“ 1968).

2011: Am New Yorker John F. Kennedy International Airport wird Dominique Strauss-Kahn, der Direktor des Internationalen Währungsfonds, festgenommen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und Freiheitsberaubung einer Angestellten des Hotels Sofitel vor.

2015: Tod von Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen. Der gebürtige Palästinenser und Schweizer Staatsbürger vertrat neun Jahre lang die Stimme der Muslime in der Schweiz.

2018: Im Alter von 87 Jahren stirbt der amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe (u. a. „Fegefeuer der Eitelkeiten“). Er lebte in New York, wo er ab 1962 für den New York Herald Tribune arbeitete. Zusammen mit Truman Capote galt der in Richmond in Virginia geborene Erfolgsautor als Gründer des New Journalism, einer Kombination von nichtfiktionalen Texten mit literarischen Elementen.

2018: Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem

Zur Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schickt der amerikanische Präsident seine Tochter Ivanka, die im Weissen Haus offiziell als Beraterin fungiert. Mit der Botschaftsverlegung hat Amerika Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Benjamin Netanjahu nennt die Amerikaner die besten Freunde des israelischen Staates. (Foto: Keystone/EPA/Abis Sultan)
Zur Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schickt der amerikanische Präsident seine Tochter Ivanka, die im Weissen Haus offiziell als Beraterin fungiert. Mit der Botschaftsverlegung hat Amerika Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Benjamin Netanjahu nennt die Amerikaner die besten Freunde des israelischen Staates. (Foto: Keystone/EPA/Abis Sultan)

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