«Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH!» Mit wenig präsidentialen, vulgären Worten fordert Trump die Iraner auf, die Strasse von Hormuz freizugeben. Anderseits droht er mit der Zerstörung aller Kraftwerke und Brücken.
(«Öffnet diese verdammte Meerenge (von Hormuz), ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben …»)
Der Präsident hatte den Iranern schon mehrere Ultimaten gestellt und diese immer wieder verschoben. Jetzt gab er Iran bis Dienstagabend Zeit, die Meerenge von Hormuz für den Schiffsverkehr zu öffnen.
Arabische Kommentatoren erklärten, Trumps rüde Worte auf seiner «Truth Social»-Plattform deuteten darauf hin, dass der Präsident mehr und mehr die Nerven verliere, weil sich der Krieg keineswegs so entwickle, wie er angekündigt hatte.
Auch in den USA wächst die Kritik am Krieg zunehmend. Trump versucht die amerikanische Bevölkerung zu vertrösten und spricht ständig von einem «baldigen Ende» des Krieges. Doch laut einer neuen CNN-Umfrage nehmen ihm das immer weniger ab.
Und die Bilder, die die iranischen Revolutionsgarden am Sonntag veröffentlichten und Wrackteile eines abgeschossenen amerikanischen Kampfflugzeuges zeigen, haben in den USA Befürchtungen und Erinnerungen an den Irak- und Vietnamkrieg ausgelöst.