Nishi-Shinjuku ist ein von 50-stöckigen Wolkenkratzern geprägter Stadtteil von Tokio, der sich immer mehr zu einer Kunstoase entwickelt. Zu seinen Sehenswürdigkeiten und Treffpunkten gehört das Pop-Art-Werk «Love» des amerikanischen Künstlers Robert Indiana, der eigentlich Robert Clark hiess (1928–2018).
Das Monument ist zu einem Treffpunkt von Verliebten geworden. Wer die riesigen Buchstaben berüht, so besagt es die Legende, wird ewig zusammenbleiben.
Das «Love»-Motiv von Indiana gibt es in vielen Versionen und wurde erstmals als grafisches Design 1964 geschaffen. Skulpturen stehen in mehreren Städten, wobei jene in Tokio, die 1993 aufgestellt wurde, die berühmteste ist. Auch auf eine amerikanische Briefmarke und auf eine Weihnachtskarte des Museum of Modern Art in New York hat es «Love» geschafft.