Donald Trump hat einen «Friedensrat» lanciert, der ganz auf ihn zugeschnitten ist. Er soll zur Lösung diverser Konflikte, zunächst in und um Gaza, beitragen. Als Teilnehmer hat er zahlreiche Staatschefs aus aller Welt eingeladen, darunter auch Wladimir Putin. Er selber hat den Vorsitz auf Lebenszeit inne. Die Verweildauer der anderen Teilnehmer ist auf drei Jahre begrenzt, es sei denn, sie zahlen zu Beginn eine Milliarde Dollar ein. Am Donnerstag findet in Davos die erste Runde der Einschreibungen statt.
Von den Europäern hat bislang nur Ungarn seine Teilnahme angekündigt. Am Mittwoch erklärte auch Israel, das Angebot Trumps anzunehmen. Darüber hinaus haben bislang die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar, Bahrain, Ägypten und Marokko sowie Argentinien, Paraguay und Vietnam zugesagt. Offensichtlich will Trump mit seinem Friedensrat die Rolle der Vereinten Nationen schwächen. Wohlweislich halten sich Frankreich und Deutschland bis auf weiteres abseits.