US-Aussenminister Marco Rubio reiste nach seinem viel beachteten Auftritt an der Münchner Sicherheitskonferenz direkt weiter zum slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico. Das Bild zeigt die Begrüssung der beiden bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bratislawa. Anschliessend reiste Rubio weiter nach Budapest, wo er am Montag den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán treffen wird.
Bei seinem Kurzbesuch in Bratislava sagte US-Aussenminister Marco Rubio am Sonntag, unter Präsident Donald Trump würden die USA «nicht nur die Slowakei, sondern ganz Mitteleuropa zu einem zentralen Bestandteil unseres Engagements auf dem Kontinent und in der Welt machen». Dabei werde man sich nicht nur auf Höflichkeiten beschränken, sondern «konkrete Massnahmen ergreifen, die sowohl Ihrer als auch unserer Bevölkerung zugutekommen». Mit Ministerpräsident Robert Fico und Präsident Peter Pellegrini besprach Rubio Energie- und Verteidigungsthemen. Anschliessend reiste er weiter nach Ungarn, wo er am Montag Ministerpräsident Viktor Orbán treffen soll.
Sowohl Fico wie Orbán legen sich in der EU immer wieder quer bei der Unterstützung der Ukraine, bei Sanktionen gegen Russland sowie bei gemeinsamen Massnahmen gegen Trumps Zollpolitik und gegen seine Bemühungen, sich Grönland anzueignen. Die Regierungschefs der Slowakei und Ungarns sind daher die besonderen Günstlinge Trumps. Orbán geniesst in der MAGA-Bewegung als «Erfinder» der illiberalen Demokratie geradezu kultische Verehrung.
Orbán kann im Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Ungarn jede Unterstützung brauchen. Er liegt gegenüber dem Oppositionsführer Peter Magyar in den Umfragen im Rückstand.