Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, ist in 38 Punkten angeklagt. An diesem Mittwoch soll er sich vor dem Osloer Amtsgericht erklären. Zum Auftakt der Verhandlung gestern hat Marius Borg Høiby norwegischen Medien zufolge in 24 Punkten seine Schuld eingestanden. Das sind aber nicht die schwersten Anklagepunkte. Die bestehen in der Vergewaltigung und dem schweren sexuellen Missbrauch mehrerer Frauen. Diese Vorwürfe aber bestreitet er.
Für schuldig bekannte sich der Neunundzwanzigjährige teilweise im Falle der schweren Körperverletzung, weiterhin gestand er eine Drohung ein, den Vorwurf des rücksichtslosen Verhaltens, der Sachbeschädigung, drei Fälle von Verstössen gegen das Kontaktverbot, Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Fahren ohne Führerschein sowie einen schweren Drogenverstoss. Auf die Frage nach seinem Beruf oder seiner Position antwortete er mit «nichts».
Bildaufnahmen nicht gestattet: Eine Gerichtsskizze zeigt Marius Borg Høiby am ersten Prozesstag.