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Die Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe hat auch in Iran grosse Hoffnungen geweckt. Zu Tausenden versammelten sich wie hier in Teheran auf dem Enghelab-Platz am 8. April Menschen, um ihrer Hoffnung auf dauerhaften Frieden Ausdruck zu geben. Zuerst aber überwog die Erleichterung, dass der angedrohte Schlag gegen Kraftwerke und Infrastruktur wie Brücken ausgeblieben ist.
Iran sieht den Waffenstillstand als Sieg über die USA an, zumal die Strasse von Hormus zu einem Faustpfand geworden ist. Die nächsten Tage müssen zeigen, ob aus den vielen Unklarheiten der in verschiedenen Fassungen vorliegenden Vereinbarung tragfähige Grundlagen für einen dauerhaften Frieden geschaffen werden können.