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Ukraine

«Holodomor»

Kiew
(Foto: Keystone/EPA/Oleg Petrasyuk)

In der Ukraine finden Gedenkfeiern für die Grosse Hungersnot («Holodomor») der Jahre 1932/1933 statt. Vor der Statue «Mädchen mit Getreideähren» in Kiew werden Kerzen angezündet. Bei der von den sowjetischen Machthabern verursachten Hungersnot kamen zwischen drei und sieben Millionen Menschen ums Leben. Grund war die in der Sowjet-Ukraine verfügte Industrialisierung, die auf Kosten der Bauern ging.

Seit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 bemüht sich Kiew um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord – bisher vergebens.

Die verordnete Zwangskollektivierung führte zunächst zu einer Verringerung der Anbaufläche und einer Schrumpfung des Viehbestandes. Die Anbaufläche für Getreide ging um 14 Prozent zurück, der Ernteertrag sank gar um 20 Prozent. Das Getreide wurde grösstenteils zur Devisenbeschaffung auf dem Weltmarkt verkauft. Die Einnahmen wurden zur Industrialisierung der sowjetischen Wirtschaft und zu Rüstungszwecken genutzt.

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