Direkt zum Inhalt
  • Politik
  • Kultur
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft
  • Medien
  • Über uns
close
Ukraine

«Holodomor»

Kiew
(Foto: Keystone/EPA/Oleg Petrasyuk)

In der Ukraine finden Gedenkfeiern für die Grosse Hungersnot («Holodomor») der Jahre 1932/1933 statt. Vor der Statue «Mädchen mit Getreideähren» in Kiew werden Kerzen angezündet. Bei der von den sowjetischen Machthabern verursachten Hungersnot kamen zwischen drei und sieben Millionen Menschen ums Leben. Grund war die in der Sowjet-Ukraine verfügte Industrialisierung, die auf Kosten der Bauern ging.

Seit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 bemüht sich Kiew um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord – bisher vergebens.

Die verordnete Zwangskollektivierung führte zunächst zu einer Verringerung der Anbaufläche und einer Schrumpfung des Viehbestandes. Die Anbaufläche für Getreide ging um 14 Prozent zurück, der Ernteertrag sank gar um 20 Prozent. Das Getreide wurde grösstenteils zur Devisenbeschaffung auf dem Weltmarkt verkauft. Die Einnahmen wurden zur Industrialisierung der sowjetischen Wirtschaft und zu Rüstungszwecken genutzt.

Letzte Artikel

Euronationalismus?

Gret Haller 22. Juni 2026

Der Mann, der verhandeln muss

Reinhard Schulze 21. Juni 2026

Das Paradies und die Peri

Iso Camartin 21. Juni 2026

Schätze der Sammlungen in Aarau, Zug, Luzern

Niklaus Oberholzer 21. Juni 2026

Der Milizgedanke fährt bergwärts

Carl Bossard 21. Juni 2026

Brüskes Ende einer Turtelei

Heiner Hug 19. Juni 2026

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter!

Zurück zur Startseite
Journal 21 Logo

Journal 21
Journalistischer Mehrwert

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Newsletter
To top

© Journal21, 2021. Alle Rechte vorbehalten. Erstellt mit PRIMER - powered by Drupal.