Begegnung mit dem Ungeheuren

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Begegnung mit dem Ungeheuren

Von Franz Derendinger, 15.05.2020

Wir erleben Unglaubliches: Die wissenschaftlich-technische Zivilisation hat etwas nicht unter Kontrolle. In seiner Southern Reach-Trilogie hat Jeff VanderMeer dies thematisiert – vor sechs Jahren.

Der US-Amerikaner Jeff VanderMeer (*1968) ist ein mehrfach preisgekrönter Autor phantastischer Geschichten, die sich an der Grenze zwischen Fantasy, Horror und Science Fiction bewegen. 2014 hat er mit seiner Southern-Reach-Trilogie Furore gemacht. Den Rahmen für die einzelnen Erzählhandlungen bildet darin eine mysteriöse Zone, die sich an einer südlichen Küste – wahrscheinlich der USA – rund um einen Leuchtturm ausgebreitet hat.

Dreissig Jahre liegt das «Ereignis» zurück, als dessen Folge sich eine unsichtbare Grenze auf das Gebiet senkte. Nur an einer einzigen Stelle lässt sie sich durchdringen. Um Panik zu vermeiden, wird die Bevölkerung über diese Vorgänge im Unklaren gelassen. Aber die Regierung hat eine geheime Behörde – Southern Reach – gegründet, mit dem Auftrag, diese «Area X» zu erkunden. Auch Militär wird an der Grenze stationiert.

In der Folge schickt man immer wieder Expeditionen in die Zone, doch deren Ergebnisse bleiben dürftig; einige enden im völligen Desaster, die Mitglieder kehren gar nicht zurück oder aber krank und in einem gänzlich verwirrten Zustand. Nur eines zeichnet sich langsam ab: Jenseits der Grenze wirkt etwas, das ungekannte Kräfte der Natur entfesselt und definitiv über den wissenschaftlichen Verstand geht. Was immer in diese Zone gerät, wird auf eine unfassbare Weise transformiert.

Auslöschung

Der erste Band der Trilogie, «Auslöschung», beschreibt, was dem Team der zwölften Expedition widerfährt. Dieses setzt sich zusammen aus vier Frauen, die namenlos bleiben und nur nach ihrer Funktion bezeichnet werden: Es geht also um eine Psychologin, eine Anthropologin, eine Landvermesserin sowie eine Biologin. Erzählt wird aus der Perspektive der Letzteren, der Leser hat gewissermassen ihr Tagebuch in der Hand. Und diese Aufzeichnungen sind speziell, nämlich ausgesprochen um Abstand bemüht, um wissenschaftliche Nüchternheit, eben getreu der Aufgabe, objektiv festzuhalten, was jenseits der Grenze vorgeht.

Aber der Stil des Textes verrät zugleich auch einiges über den Charakter der Hauptfigur. Die ist offensichtlich emotional gehemmt, zeigt insofern sogar einen Zug ins Autistische, als sie mit der Natur besser zurechtkommt als mit Menschen. Auf das Wagnis hat sie sich eingelassen, um herauszufinden, was mit ihrem Mann geschehen ist. Er war Mitglied der elften Expedition, ist ganz unerwartet allein zurückgekehrt – ohne jede Erinnerung an den Rückweg – und kurz darauf an Krebs gestorben.

Die Schrift an der Wand

Unter der Leitung der Psychologin überqueren die Frauen die Grenze und machen sich auf zum Leuchtturm. Dabei begegnen ihnen zunächst merkwürdig mutierte Kreaturen, in deren Augen die Biologin etwas Menschliches zu erkennen glaubt. Schliesslich stossen sie auf einen rätselhaften Treppenschacht, der ins Erdinnere führt und auf ihren Karten nicht verzeichnet ist. Sie haben Mühe, dafür überhaupt einen Namen zu finden; die einen sehen darin einen Tunnel, die Biologin schlägt die eher paradoxe Bezeichnung «Turm» vor. 

Als die Frauen in den Bau eindringen und der Wendeltreppe nach unten folgen, machen sie eine höchst irritierende Entdeckung: An der Wand scheinen auf einmal Zeichen auf, die in der Schwärze des Ganges leuchten und eine Inschrift bilden, einen Text mit altbiblischem Duktus, dessen Sinn aber dunkel bleibt. Die Biologin nähert sich der Wand und stellt dabei fest, dass die Schrift von Kleinstlebewesen gebildet wird. Die stossen plötzlich Sporen aus und wegen des knappen Abstands atmet die Biologin etwas davon ein. Sie ist nun kontaminiert, doch dieser Umstand hilft ihr. Er verändert nämlich ihr Verhältnis zu den Erfahrungen, welche ihr die Zone zumutet.

Am Schluss wird sie in den Schacht zurückkehren, nunmehr als letzte Überlebende des Teams. Sie wird im Leuchtturm die Tagebücher früherer Expeditionen gefunden haben, darunter auch das ihres Mannes. Wirkliche Aufhellung bringen diese Aufzeichnungen nicht, aber die Biologin kann immerhin den Schluss ziehen, dass ihr Mann noch lebt – auf irgendeine Weise, irgendwo in der Area X. Denn ganz offensichtlich bedeutet der Tod hier nicht dasselbe wie ausserhalb.

«Ich werde die Saat der Toten gebären»

Schon beim ersten Vordringen in den Schacht ist der Biologin aufgefallen, dass die Schrift nicht einfach an der Wand steht, sondern laufend fortgeschrieben wird. Es gibt also einen aktuellen Urheber, und dem will sie jetzt gegenübertreten. – Sie wird etwas Ungeheuerlichem begegnen. Bereits auf dem Weg in die Tiefe realisiert sie, dass ihr «Turm» nicht einfach ein Gebäude ist, vielmehr pocht und pulsiert da etwas, wie der Herzschlag im Innern eines Organismus. 

Und dann taucht er vor ihr auf, der Schreiber, ein Wesen, das sich schon von der physischen Gestalt her nicht fassen lässt, weil seine Erscheinung in unvermittelte Facetten zerfällt und sich unausgesetzt wandelt. Zudem geht eine Kraft von ihm aus, welche die Biologin paralysiert und in ihr die widersprüchlichsten Empfindungen aufrührt: Schmerz, Erstickungsängste, völlige Hilflosigkeit – aber über der Furcht, aufgelöst, ausgelöscht zu werden, auch ein triumphales Gefühl der Befreiung.

Die Biologin kehrt gewandelt an die Oberfläche zurück, sie hat Grenzen durchstossen und damit nun ein weit klareres Bewusstsein von der Beschränktheit, unter der sie bisher gelebt hat. Im Übrigen auch für die Schranken des wissenschaftlich-technischen Zugriffs auf die Welt. Sie wird in der Area X bleiben, die Spur ihres Mannes aufnehmen, allerdings nicht in der Hoffnung, ihn wiederzusehen. Sie möchte bloss nachempfinden, was er durchgemacht hat. 

Verfilmung

Der Brite Alex Garland hat diesen ersten Teil der Trilogie für Paramount verfilmt, mit Natalie Portman und Jennifer Jason Leigh in den Hauptrollen. Im Frühjahr 2018 kam der Film in den USA, Kanada und China in die Kinos. Doch da Testscreenings negativ ausfielen und die Produzenten das Werk für zu intellektuell hielten, verkauften sie die Rechte an Netflix.

Garland hält sich an den äusseren Rahmen, den die Romanvorlage gesetzt hat, doch er richtet den Fokus anders aus: Im Zentrum steht die Beziehung zwischen der Biologin, Lena, und ihrem Mann Kane. Diese Beziehung wird in Rückblenden ausgeleuchtet, während Lena sich bereits in der Zone befindet. Und es stand in der Tat nicht gut um die beiden, weil es ihnen nie gelungen war, sich füreinander zu öffnen. 

Ein Seitensprung Lenas hat Kane dazu bewogen, sich für ein Himmelfahrtskommando in die Zone zu bewerben. Nachdem er krank und ohne Erinnerung zurückgekehrt ist, meldet sich Lena für die anschliessende Expedition. Vordergründig will sie den Kräften entgegentreten, die ihren Mann zerstört haben; doch dabei setzt sie sich Erschütterungen aus, die ihre Charakterkruste knacken und sie selbst weicher, empfänglicher machen. Nach ihrer Rückkehr wird Kane gesund, die Probleme scheinen überwunden. Doch das braucht nicht zwingend ein Happy End zu sein; beide sind nicht mehr die, die sie waren, so bleibt unklar, wie es weitergeht.

Garlands Film durchkreuzt eindeutig Konventionen und Klischees eines bestimmten Genres. Genau das dürfte ihm die Verbannung aus den Kinos eingetragen haben. Aber er bleibt dem Geist der Vorlage treu. Dabei schafft er es, ohne plakative Schauereffekte eine unheimliche Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Sie lebt von der ständigen Präsenz eines Unfasslichen, das unvermittelt jederzeit über die Protagonistinnen hereinbrechen kann. Und nicht zuletzt sind es die verstörend schönen Bilder einer mutierten Natur, welche die Projektion auf grosse Leinwände verdient hätten.

Autorität

Der Titel des zweiten Teils lautet «Autorität». Hier wechselt die Perspektive von Grund auf, denn jetzt befinden wir uns im Innern der Southern-Reach-Behörde. Hauptfigur ist ein Agent, dessen Karriere einen Knick erlitten hat und der nun – sozusagen als letzte Chance – die kommissarische Leitung übernehmen soll. Dies ist nötig geworden, weil die Direktorin, die Psychologin aus Teil eins, in der Area X verschollen ist.

Der Protagonist hätte sogar einen Namen, doch der Erzähler verwendet fast durchwegs sein Kryptonym: Control. Und dieser Tarnname ist in verschiedener Hinsicht Programm: Zum einen soll der Agent die bürokratisch überwucherte, offensichtlich ineffiziente Institution auf Vordermann bringen und wird dabei seinerseits von den Auftraggebern überwacht. Aber darüber hinaus verfolgt ihn eine innere Form der Bespitzelung, ein Auge im Kopf, das all seine Aktivitäten äusserst strikt beurteilt. 

Control ist nämlich familiär belastet; schon sein Grossvater war Agent, die Mutter hat es in dieser Profession ganz weit nach oben gebracht – konnte ihm deshalb auch die aktuelle Aufgabe zuschanzen. Eine lange Kette von Prägungen hält ihn in ihrem Bann, und an Control nagen zunehmend Zweifel, ob er diesem Familienerbe gerecht werden kann.

Jenseits von Gehorsam und Pflicht

Erschwerend wirkt sich die Situation aus, die er in der Behörde vorfindet: Da gibt es Spannungen zwischen Spitzenfunktionären, auch ihm selbst schlägt offene Aversion entgegen. Noch enervierender ist allerdings die restlos chaotische Form, in der die gesammelten Informationen zur Area X vorliegen. Offensichtlich hat die Direktorin keinen Wert darauf gelegt, da eine halbwegs schlüssige Ordnung hineinzubringen. Control kann sich keinen Reim machen, Desorganisation, wohin er blickt. Die greift schliesslich auch auf seinen Geist über und beginnt, sein autoritäres Charaktergefüge aufzulösen.

Eine zusätzlich desintegrierende Wirkung geht von der Biologin aus, deren Befragung Control leitet. Auf rätselhafte Weise ist sie nämlich aus der Zone zurückgekehrt, wurde von der Polizei aufgegriffen und an Southern Reach überstellt. Substantielle Ergebnisse stellen sich bei den Gesprächen nicht ein, dafür verliert Control mehr und mehr den erforderlichen emotionalen Abstand. Langsam realisiert er, dass diese Frau gar nicht die Biologin ist, sondern ein identisches Double, das die Area X ausgespuckt hat.

Und dann ist sie auf einmal weg, einfach ausgebüxt. Dafür kehrt die Psychologin/Direktorin in einem spektakulären Auftritt zurück, gefolgt von einem Aufruhr der Natur, der die massive Ausdehnung der Zone anzeigt. Jetzt wird es auch für Control Zeit, sich auszuklinken. Er flieht vor der anrückenden Grenze nach Norden und bricht dabei sämtliche Brücken hinter sich ab. So wirft er auch das Handy weg, das ihn mit der Mutter verbindet. 

Die Welt ist endgültig aus den Fugen geraten, Unfassliches breitet sich aus, da machen Pläne keinen Sinn mehr. Control zieht die Konsequenzen; er lässt los und lebt für einmal ganz im Augenblick. Für seine Fahrt allerdings hat er sich ein Ziel gesetzt: ein unberührtes nördliches Naturreservat, wo er die Biologin bzw. deren Klon vermutet.

Akzeptanz

Die beiden ersten Teile der Trilogie steuern auf eine analoge Klimax zu: Auf die Hauptfiguren wartet die Konfrontation mit einer Überwältigung, welche ihre Charakterstrukturen zerbricht und dadurch ungekannte Potentiale freisetzt. Der Abschluss – «Akzeptanz» – versucht auszumalen, wie man in dieses Jenseits der Identität gelangt und was dort möglich ist. Der Akzent verschiebt sich also von der Auflösung hin zu einer Neukonstitution, zur Positivierung des befreienden Fremden. Und darin ist schon eine gewisse Enttäuschung angelegt – wie eigentlich immer, wenn ein offenes Freiheitsversprechen realitätstauglich eingezäunt wird.

Die Perspektive ist in «Akzeptanz» gesplittet, denn die Erzählung folgt parallel dem Weg von insgesamt fünf Figuren. Sie zeigt einmal, wie es für Control und die Biologin – in ihren beiden Varianten – weitergeht; sie leuchtet aber auch Vorgeschichten aus, nämlich die der Psychologin und diejenige des Leuchtturmwärters, der nur ganz am Rande in Teil eins vorkam, aber letztlich in das initiale «Ereignis» vor dreissig Jahren involviert war. Es werden nun auch Spekulationen in Bezug auf das Wesen sowie die Entstehung der Area X angestellt. Und da rutscht VanderMeer schon etwas ab ins Feld der genrespezifischen Plattitüden.

Packende Unterhaltung – höchst aktuell

Überhaupt wäre es leicht, von literaturwissenschaftlicher Warte aus an der Trilogie herumzumäkeln: Es gibt Inkonsequenzen in den Erzählperspektiven, zuweilen Längen in der Beschreibung des Unbeschreiblichen und zudem sprachliche Schwächen, die wohl nicht allein der Übersetzung anzulasten sind. Doch trotzdem lohnt sich die Lektüre, denn inhaltlich gelingt es VanderMeer, eine tief ambivalente Erfahrung zu fassen, eben jene Mischung von Schrecken und Glück, die der Kontrollverlust zuweilen aufwirbelt. Vor allem die beiden ersten Teile der Trilogie erzeugen einen unheimlichen Sog, der einen nicht so schnell wieder loslässt.

Kommt hinzu, dass das Thema verteufelt aktuell ist. Gerade erleben wir ja kollektiv eine Bedrohung, welche wissenschaftlich-technische Allmacht in Frage stellt und uns in die Passivität zurückwirft. Selbstverständliches ist ausgesetzt, sicher Geglaubtes ins Rutschen geraten; das löst natürlich Ängste aus. Aber wäre es wirklich so schlimm, wenn nach dem Alptraum nicht alles genau so weiterliefe wie zuvor?

Sicher, dem Virus geht die dekorative Schaurigkeit ab, mit der Fiktion aufwarten kann; seine Auswirkungen sind primär einmal lästig. Aber im Grunde stellt uns die Pandemie genau vor die Herausforderung, um die es auch in der Southern-Reach-Trilogie geht: Da ist etwas nie Dagewesenes, das uns durchschüttelt, eine Singularität, welche den Courant normal entgleisen lässt, aber genau dadurch auch Horizonte öffnet. Sofern wir uns der Transformation nicht verschliessen, könnten die Chancen überwiegen.

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Kommentare

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Leuchtturm?
Treffpunkt Leuchtturm Al Faro, seitlich auf der Landzunge bei Portofino! Vorher waren wir tauchen in San Fruttuoso. Unterhalb des Turms küsste die Brandung rhythmisch den Felsen und da oben lag ein Buch, von der Witterung recht hergenommen, scheinbar einfach liegen gelassen. Rückseite Bild der Wissenschaft; 26.04 1998 New York Times, Bill Clinton alarmiert! Einberufung von Geheimdienstexperten stand auf der Rückseite und noch was von Tatsachentriller. Sowas muss man doch gelesen haben, tönt wirklich interessant und die Story? „Cobra“ von Richard Preston, ein Virus ward geboren! Hab´s mitgenommen und gelesen, ist nichts für schwache Nerven. Ehrlich gesagt, ich rate eher ab es heutzutage zu lesen, über 20 Jahre ist es her, alles entwickelt sich, also wenden wir uns doch lieber dieser neuen erschreckenden Quasinormalität zu. …cathari

Wunderbare Geschichte und sehr gut analysiert vom Autor. Sie sind genau auf der richtigen Spur Herr Derendinger aber diese Version der Zukunft ist nicht gefragt. Deswegen sollten die Menschen erkennen, das die Changen eben langfristig doch überwiegen. Aber um dieses zu erreichen, sollte man nicht wieder in die alten Schuhe reinschlüpfen. Eher sollten wir uns mit einem kleinen Bewusstseinsschritt nach vorne bewegen. Dann würden wir erkennen dass wir die Welt nur verbessern können, indem jeder Einzelne von uns sich selber verbessert. Wir leben in einer scheinbaren Sicherheit die uns eingentlich am richtigen Leben hindert, denn die Sicherheit ist, wie aktuell spürbar, ein themporärer Zustand in dem wir Chillen und Brot und Spiele toll finden. Schon immer war dieser Zustand aber nicht von Dauer, denn noch jede sogenannte Hochkultur ist wieder untergegangen. Da sollte man sich als (moderner aufgeklärter) Bürger doch schon man vielleicht fragen warum das so ist.

Sehr schön, Jeff VanderMeer erinnert uns an Johannes auf Patmos, wo er vor rund 2000 Jahren die Apokalypse für den Kanon der Biblia sacra schrieb. Nil novum sub sole. Nur, VanderMeer ist uns sympathischer, die Apokalypse ignorieren selbst die christlichen Fundamentalisten. sein Leserkreis wird etwa so gross sein wie die heutige Leserschaft der biblischen Apokalypse. Trotzdem, danke für diese Sicht auf die letzten Dinge. Sie trösten oder verängstigen uns, nicht wahr?.

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