Ausstrahlungsverweigerung

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Ausstrahlungsverweigerung

Von Nick Lüthi, 15.06.2017

Der deutsch-französische Kultursender Arte will einen Dokumentarfilm über die Kontinuität des Antisemitismus in Europa und dem Nahen Osten nicht ausstrahlen wegen handwerklicher Mängel.

Der Entscheid ruft breite Kritik hervor. Inzwischen hat bild.de den Film 24 Stunden lang gezeigt. Doch der Druck auf Arte hält an.

Lesen Sie dazu den Medienmonitor, zusammengestellt von Nick Lüthi

Kommentare

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Der Film wurde wohl zu Recht nicht ausgestrahlt, handelt es sich doch eher um einen Propagandafilm denn um eine erklärende Dokumentation.

Zum Glück darf man in der Schweiz eine andere Meinung haben, ohne dafür bestraft zu werden. Allenfalls wird man in den Kommentaren gemobbt.

Ich verweise auf den Artikel "Antisemitismus-Zensur" in der BAZONLINE.CH vom15. Juni.

Die Parteinahme von Frau Hendra Kremzow in Ehren. Aber die anerkannten Tatsachen sehen doch anders aus.

Auf youtube gibt es den Film jetzt auch: Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa | Arte Dokumentation

https://www.youtube.com/watch?v=mEQ5MNGz2I4

Die Länge ist mit 1:33:05 die gleiche die ich bei Bild.de geladen hatte.

Der Film ist offensichtlich eine israelische Auftragsarbeit und strotzt von vorne bis hinten durch Dysinformation. Selbst Döpfner und Diekmann sind economy nach Israel geflogen, diese Journalisten in der Business Class. Ein weiterer Effekt ist, dass die pseudo NGOs und die gelenkte Opposition, hinter der sich die Clinton Administration verbirgt wie zB bei Amnesty International seit Suzann Nosselt, uvm als vermeintlich echte pro-palästinensische und israelkritische Organisationen dargestellt werden. Die Wahrheit auch zu Balfour wird falsch dargelegt, alles tendenziös und apologetisch und für alle Friedensbewegungen gefährlich, da die gesteuerte Opposition als echte verkauft wird. Kriegsverbrechen verjähren jedoch nie und sind unentschuldbar.

Ich stand in Minute 13 in der Doku am 9.5.15 hinter Fuad Afane und meine wirklich systemgefährliche Rede von 7 Min ist nicht umdeutbar, faktisch unangreifbar, eine angemessene Ergänzung zur Springer Doku. Ich freue mich wenn die Redaktion freundlicherweise den Link zulässt, ich selbst bin der Redner: https://youtu.be/J-i01ONeifA.

Hendra Kremzow ist als proaktiver Agitator für die islamische Sache bekannt. Er ist ein militanter Gegner von Israel. Das ist an sich nichts Verwerfliches. Entsprechend muss jedoch sein Kommentar gewertet werden.

Erstaunlich ist, dass J21 seinen Link zugelassen hat.

Liebe Frau Heidi Ospelt, ein' Schwiegervater in spe' ist israelischer Bewohner Jerusalems, selbst die Vorsitzende der zionistischen Partei Israels kritisiert Benjamin Netanyahu.

Dass ich ein "militanter" Gegner Israels sei ist eine absurde und in jedem Fall unverbürgte Aussage, unhaltbar. Ja ich bin pro Religion!

Wieso erstaunlich? Bewegen wir uns nicht in einer Demokratie?
Gegner Israels? Das klingt ziemlich pauschal, da kann man auch noch den Antisemitismus unterbringen. Wer aber gegen Netanjahu und seine unverantwortliche um nicht zu sagen rassistische Politik ist, der ist noch lange kein Antisemit. Die israelische Regierung arbeitet aber mit diesem Klischee, und alle Denokraten hoffen, dass er damit nicht durchkommt.

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