Bei den Landtagswahlen im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt erreicht die vom Landesverfassungsschutz als «gesichert rechtsextremistisch» eingestufte AfD 43,8 Prozent der Stimmen. Das ist ein Zuwachs von 23,0 Prozent. Für die angestrebte absolute Mehrheit reicht es der AfD aber nicht.
Die bisher regierende CDU von Ministerpräsident Sven Schulze verliert dramatisch mehr als die Hälfte ihrer Wählerschaft. Sie kommt auf 17,2 Prozent der Stimmen (minus 19,9).
Für die SPD stimmten 9,3 Prozent der Wählerinnen und Wähler (plus 0,9 Prozent).
Auf die Grünen entfallen 8,9 Prozent (plus 3,0 Prozent).
Auf die Linke entfallen 8,6 Prozent (minus 2,4).
Das Bündnis Sahra Wagenknecht BSW zieht mit 5,3 Prozent der Stimmen zum ersten Mal in den Landtag ein.
Die FDP verliert 3,8 Prozent und kommt jetzt auf 2,6 Prozent. Damit scheitert sie klar an der Fünf-Prozent-Hürde.