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Köln

Mit Lichtkunst gegen sexuelle Übergriffe

1. Januar 2017
Journal21
Ein nie dagewesenes Polizeiaufgebot sorgt vor dem Dom und dem Hauptbahnhof für Ordnung und Sicherheit.

Der renommierte deutsche Lichtkünstler Philipp Geist projizierte auf den Platz vor dem Dom Tausende Schlagwörter. Sie waren von den Kölnern eingereicht worden und drückten das Bedürfnis nach Frieden und Sicherheit aus.

In der Silvesternacht vor einem Jahr war es vor dem Kölner Dom und dem Hauptbahnhof zu schweren sexuellen Übergriffen gekommen. Fast 700 Frauen reichten anschliessend Klage wegen sexueller Gewalt ein.

2‘100 Polizisten und Ordnungshüter waren jetzt aufgeboten worden, damit es nicht erneut zu Übergriffen und Ausschreitungen kommt. Die Domplatte wurde abgesperrt und in eine Schutzzone verwandelt. Wer sie betreten wollte, wurde untersucht. Betrunkenen wurde der Zugang verwehrt.

Gegen 21.30 Uhr versuchten mehrere hundert Nordafrikaner geschlossen ins Kölner Stadtzentrum vorzudringen. Die Polizei kesselte sie ein und nahm ihre Personalien auf. Nennenswerte Vorfälle gab es dieses Jahr nicht. Verhaftet wurde niemand. (Foto: Keystone/EPA/Ronald Wittek)

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