Direkt zum Inhalt
  • Politik
  • Kultur
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft
  • Medien
  • Über uns
close
Italien

Kastanien an Allerheiligen:

31. Oktober 2010
Journal21
Ein fast vergessener italienischer Brauch. Kastanien-Essen mit den Toten.

In Italien ging die Kastanienernte Ende Oktober zu Ende. Noch einmal werden am letzten Oktober-Wochenende die Wälder regelrecht geplündert. Alte Italiener erzählen von ganzen Familien, die früher an Allerheiligen die Friedhöfe besuchten, sich vor die Gräber setzten - und geröstete Kastanien assen. Man sprach mit den Toten, als ob sie noch da wären. In abgelegenen Tälern soll dieser Brauch noch heute lebendig sein.

Die Esskastanien oder Maroni (in der Schweiz - eigentlich falsch - Marroni genannt) galten früher als das Brot der Armen. Partisanen erzählen, sie hätten in den Wäldern nur dank der Maronen überlebt. Die Bilder zeigen Kastanien vom Monte Amiata in der südlichen Toskana. Spricht man mit Italienern über den Unterschied zwischen Kastanien und Maroni, so erhält man 300 verschiedene Antworten.

Letzte Artikel

Die KI, die in Gaza Zehntausende Menschen tötet

Ignaz Staub 20. September 2026

Was Trump und Merz können, kann auch Meloni

Heiner Hug 19. September 2026

Ein Baukünstler im Südtirol

Fabrizio Brentini 19. September 2026

Fischbrötchen und Wal-Krampf

Oliver Schulz 18. September 2026

Kanada bald näher an der EU als die Schweiz?

Martin Gollmer 18. September 2026

Friedensordnung oder «Recht des Stärkeren»?

Tobias Kästli 18. September 2026

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter!

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter!

Zurück zur Startseite
Journal 21 Logo

Journal 21
Journalistischer Mehrwert

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Newsletter
To top

© Journal21, 2021. Alle Rechte vorbehalten. Erstellt mit PRIMER - powered by Drupal.