Der amerikanische Papst Leo XIV hat seine zwölftägige Südamerika-Reise begonnen. Erste Station ist Uruguay. Anschliessend wird er Argentinien und Peru besuchen. Leo besitzt wegen seiner langjährigen Tätigkeit in Peru auch die peruanische Staatsbürgerschaft. Zu Ehren Leos hat der peruanische Künstler Rafael Gutierrez eine 14 Meter hohe Statue des Papstes geschaffen, die jetzt mit einem Kran in der peruanischen Hafenstadt Callao aufgestellt wird.
Leos Südamerika-Reise hat auch politische Bedeutung. Laut Angaben aus dem Vatikan wird er die wachsende Armut und die Folgen radikaler Sparpolitik ansprechen. Vor allem mit dem ultraliberalen argentinischen Präsidenten Javier Milei könnte es zu einem Konflikt kommen.
In Peru bringt der Papst die Umweltzerstörung im Amazonasgebiet und den Schutz der indigenen Bevölkerung zur Sprache. Thema sind auch die gesellschaftlich Ausgegrenzten.