Stark befolgter Frauenstreik

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Stark befolgter Frauenstreik

Von Journal21, 14.06.2019

Hunderttausende Frauen gingen am Freitag im ganzen Land auf die Strasse, wesentlich mehr als erwartet. Die Organisatorinnen sprechen von einem Grosserfolg. Hier einige Bilder.

Mitarbeiterinnen einer KiTa in Winterthur. (Foto: Keystone/Melanie Duchene)
Mitarbeiterinnen einer KiTa in Winterthur. (Foto: Keystone/Melanie Duchene)

Demonstration auf dem Berner Bundesplatz (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)
Demonstration auf dem Berner Bundesplatz (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)

Eine Demonstrantin in Bern (Foto: Keystone/Alessandro della Valle)
Eine Demonstrantin in Bern (Foto: Keystone/Alessandro della Valle)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga in Lausanne (Foto: Keystone/Jean-Christophe Bott)
Bundesrätin Simonetta Sommaruga in Lausanne (Foto: Keystone/Jean-Christophe Bott)

Nationalrätin Margret Kiener Nellen (SP/BE) auf dem Bundesplatz (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)
Nationalrätin Margret Kiener Nellen (SP/BE) auf dem Bundesplatz (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)

Nationalrätinnen im Nationalratssaal. Das Parlament unterbricht wegen des Frauenstreiks seine Arbeit symbolisch für eine Viertelstunde (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)
Nationalrätinnen im Nationalratssaal. Das Parlament unterbricht wegen des Frauenstreiks seine Arbeit symbolisch für eine Viertelstunde (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)

Lehrerinnen bei einem Protestmarsch in Zürich-Hottingen (Foto: Keystone/Walter Bieri)
Lehrerinnen bei einem Protestmarsch in Zürich-Hottingen (Foto: Keystone/Walter Bieri)

"Fertig nett": Kundgebung in Luzern (Foto: Keystone/Alexandra Wey)
"Fertig nett": Kundgebung in Luzern (Foto: Keystone/Alexandra Wey)

Pflegerinnen des Zürcher Universitätsspital bei einer Protestkundgebung (Foto: Keystone/Walter Bieri)
Pflegerinnen des Zürcher Universitätsspital bei einer Protestkundgebung (Foto: Keystone/Walter Bieri)

Lausanne (Foto: Keystone/Jean-Christophe Bott)
Lausanne (Foto: Keystone/Jean-Christophe Bott)

Lausanne (Foto: Keystone/EPA/Jean-Christophe Bott)
Lausanne (Foto: Keystone/EPA/Jean-Christophe Bott)

Zürich (Foto: Keystone/Walter Bieri)
Zürich (Foto: Keystone/Walter Bieri)

Kommentare

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Frauenstreik: Weg von der Lohn- hin zur Einstellungsdiskriminierung?

Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen, nur noch Teilzeit arbeiten wollen oder Kinder kriegen hoch sind. Mögliche Schwangerschaft, Reduktion des Arbeitspensums oder Kündigung aus Rücksicht auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe für die Lohndiskriminierung der Frauen. Dazu kommen die Kosten der Einarbeitung und Finanzierung der Stellvertretung oder des Ersatzes nach einer Kündigung oder bei Teilzeitarbeit. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar aus Sicht des Arbeitgebers; wie bei Bankkrediten und Versicherungsprämien, bei denen schlechte Schuldner mehr bezahlen.

Gäbe es zum Frauenstreik nicht mehr zu bieten als ein paar Bilder??

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