Es tobt ein Informationskrieg

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Es tobt ein Informationskrieg

Von Roman Berger, 16.03.2014

Im Konflikt um die Ukraine werden die Medien als Waffen eingesetzt. In Putins Russland ist das offensichtlich. Aber auch westliche Medien informieren selektiv und einseitig.

Moskaus Fernsehnachrichten über die Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim  sind eine Mischung von legitimen russischen Standpunkten, Halbwahrheiten und plumper Propaganda. Klare Worte dazu findet der bekannte russische Journalist Wladimir Posner, der am Staatsfernsehen Kanal 1 eine viel beachtete Talkshow moderiert: „Wer am russischen Fernsehen Nachrichten schaut, fühlt sich zurückversetzt in die heroischen Zeiten, als die sowjetische Armee die Krim und Sewastopol befreite.“ Und Posner fragt sich: „Wird hier die Öffentlichkeit auf etwas vorbereitet, das letztlich in Gewaltanwendung enden wird?“ Der  Journalist kritisiert aber auch die „selektive“ Berichterstattung in den amerikanischen und europäischen Medien. „Es findet eine Art neuer Kalter Krieg statt.“

Mutig reagierten zwei Moderatorinnen des von der russischen Regierung finanzierten englisch sprachigen TV-Senders „Russia Today“. Sie protestierten vor laufender Kamera gegen die Einseitigkeit der Berichterstattung.

„Russische Dichtung“ und Wahrheit

Ungewöhnlich reagierte auch das Aussenministerium in Washington. Es hat eine Liste der zehn grössten Unwahrheiten veröffentlicht, die der russische Präsident aus amerikanischer Sicht verbreitet. Die „Liste der Lügen“ ist ein Dokument des Misstrauens, das auch zeigt, wie gross die Furcht der USA vor einer Niederlage im Propaganda-Krieg ist. Seit Dostojewski, schreiben die Mitarbeiter des State Departement auf der Homepage des Aussenministeriums, habe die Welt nicht mehr eine solch „verblüffende russische Dichtung“ gesehen, wie Russland sie verwende, um sein „illegales Vorgehen“ in der Ukraine zu rechtfertigen. Unter dem Titel „President Putin`s Fiction“ werden zehn Aeusserungen Putins zitiert, in denen er den Einmarsch auf der Krim rechtfertigt – gefolgt von den Fakten, die er dabei aus Sicht der Amerikaner ignoriert oder verdreht.

Zum Beispiel: Putins Aussage, russische Truppen seien nur zum Schutz der russischen Militäranlagen auf der Krim und dortige Bürgerwehren hätten die Infrastruktur – und Militäreinrichtungen an sich gerissen, widerspricht Washington: „Russische Sicherheitsleute bilden den Kern des gut organisierten anti-ukrainischen Vorgehens, ohne Abzeichen, aber in russischen Fahrzeugen und mit Waffen, die nicht in die Hände von Zivilisten gelangen. Auf Nachfragen geben sie sich freimütig als Russen zu erkennen.“

Oder: Putin behauptet, das Vorgehen ist durch den ukrainisch-russischen Freundschaftsvertrag gedeckt. Die Position der USA: „Der Vertrag fordert von Russland, die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren. Der Vertrag wurde durch Russland gebrochen.“

Natürlich lügt Putin. Aber auch in Washingtons „Liste der Lügen“ werden Fakten zurecht gebogen oder ignoriert. So konstatiert beispielsweise die bekannte israelische Tageszeitung „Haaretz“, dass in der ukrainischen Übergangsregierung fünf Ministerposten, darunter das Justizministerium und das Amt des Vizepremiers, durch Rechtsextreme mit eindeutig nazistischer Ideologie besetzt worden seien. Dieses für „Haaretz“ besonders beunruhigende Faktum sei auf der „Lügen-Liste“ des US-Aussenministeriums übergangen worden. Die israelische Zeitung ist mit einem Korrespondenten in der Ukraine vertreten.

Kritik an Washingtons Doppelmoral

 Undiplomatisch Klartext spricht Leslie Gelb, ein langjähriger Mitarbeiter für Aussenpolitik bei der „New York Times“ und später hoher Beamter im State Departement: „In Washington werden täglich heilige Prinzipien des Völkerrechts beschworen, die von den USA selber missachtet worden sind…Kein Experte der internationalen Politik erwartet von den USA oder Russland, dass sie auch praktizieren, was sie predigen.“ Gelb fordert seine ehemaligen Kollegen auf, „ihre Lügen und ihr selbstzerstörerisches sich in Positur setzen einzustellen“. Mit seiner beissenden Kritik (www.dailybeast.com) hat Gelb, der während zehn Jahren Präsident des elitären „Council on Foreign Relations“ war, beträchtlich Staub aufgewirbelt.

Seit dem wahrscheinlich vom russischen Geheimdienst abgehörten Telefongespräch von US-Vizeaussenministerin Victoria Nuland („Fuck the EU“) mit dem amerikanischen Botschafter in Kiew, Geofrey Pyatt, weiss die Welt, dass die USA seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 mit der beachtlichen Summe von fünf Milliarden Dollars in diesem Land „Demokratieförderung“ und „Good governance“ unterstützt haben . Für Putin ist das eine Bestätigung: Die Demonstranten auf dem Maidan-Platz in Kiew wurden während Monaten bezahlt, die mit Molotowcocktails und Zielfernrohrgewehren ausgerüsteten Kampfbrigaden der Opposition wurden ausgebildet, um so die Gewaltspirale weiter anzutreiben.

Am russischen Fernsehen und Internet wird behauptet, Einheiten der US-Söldnerfirma „Academi“ (früher  Blackwater) seien in der mehrheitlich russisch sprechenden, von Unruhen heimgesuchten Ostukraine im Einsatz. Die aus den USA stammenden Söldner seien schon als Privatsoldaten im Irak, in Afghanistan und anderen Ländern eingesetzt gewesen.

Putin im Umfragehoch

Entscheidend für Putin ist nicht, wie er im westlichen Ausland sondern wie er in Russland wahrgenommen wird. Laut Umfragen des regierungsunabhängigen Forschungszentrums Lewada befürworten die meisten Russen Putins Vorgehen auf der Krim. Die Unterstützung für den Präsidenten ist mit 68 Prozent auf dem höchsten Stand seit seiner Rückkehr ins Amt vor zwei Jahren. Das lässt sich mit der Propaganda des russischen Staatsfernsehens erklären. Die wenigen unabhängigen Informationsquellen stehen unter Druck oder werden geschlossen.

Trotzdem verfügt fast jeder Russe weiterhin über seine eigenen persönlichen Informationsquellen in der Ukraine und auf der Krim.  Fünf Millionen Ukrainer arbeiten und leben heute in Russland.  Jede russische Familie hat Verwandte oder Freunde in der Ukraine, die täglich miteinander kommunizieren. Nicht zu unterschätzen ist auch die in jahrzehntelanger Erfahrung entwickelte Fähigkeit der Bevölkerung, zwischen den Zeilen lesen zu können. Die russische Öffentlichkeit ist immer noch im Stande, sich ihre eigene Meinung zu bilden.

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Von Journal21, aktualisiert - 21.07.2019

Kommentare

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ich bin auch Schockiert, ueber die deutschen Medien !
vor allem wenn man einigermassen informiert ist und mitdenkt (z.B. Brzezinski​ gelesen hat) weiss man, dass es hier um Geopolitische Machtinteressen geht.
http://kenfm.de/blog/2014/03/23/krim-willy-wimmer/
inzwischen schliesse ich Krieg in Europa nicht mehr aus. Unvorstellbar.

Frappant ist nicht nur, wie einseitig Medien berichten. Was mir stark auffällt, ist, dass die Kommentarspalten der grossen Medienportale ganz überwiegend von russischen Propagandaschreibern besetzt werden. Man kennt dies schon von Anhängern der SVP in heissen Abschnitten eines Abstimmungskampfes aber in diesem Ausmass und international ist mir das noch nie begegnet.

Woher wissen Sie, dass das "russische Propagandaschreiber" sind?

Wir sind nicht "russische Propagandaschreiber".
Wir haben einfach satt die Lügen, Halbwahrheiten, Schweigen der sog. Qaulitältsmedien (ARD, ZDF, ORF, SRF, Spiegel, FAZ, SZ, NZZ, TA...) und ... der Politiker. Und das bringen wir zum Ausdruck und unseren Kommentaren und Angaben anderen Quellen.
Die Kluft (u.a. Misstrauen) zwischen der politischen Eliten (und ihren Sprachohren) und uns, dem Fussvolk wird immer grösser. Wir sehen einfach sehr deutlich, dass die demokratische Ideale und Treue zur Wahrheit nur ein Lippenbekenntnis der Eliten ist.

Die Wahrheit gibt es in der Berichterstattung schon länger nicht mehr.
Wer bezahlt bestimmt was geschrieben und gesendet wird.
Der Beweis dafür ist momentan am Beispiel der Berichterstattung über die Ukraine/Krim klar erbracht - und zwar so krass, dass man Angst bekommen könnte, wäre da nicht die klare Ablehnung der absolut eineseitigen Berichterstattung/Kommentare der Presse/der Statements der Politiker, durch die Leserschaft, bzw. der TV-Zuschauer.
Offensichtlich ist wohl für jeden, dass die eine Seite der anderen genau das vorwirft, was sie selber tut. Diejenigen welche den Konflikt losgetreten haben und aktiv fördern, bezichtigen die anderen des illegalen Vorgehens wider dem Völkerrrecht, der Agression, der Unterdrückung und Gewalt. Dies obwohl offenbar geworden ist, was genau von der Seite aus von langer Hand vorbereitet und finanziert wurde. Keiner kann sagen, man hätte davon nichts gewusst!

http://www.nachdenkseiten.de/?p=21101

http://antikrieg.com/aktuell/2014_03_16_washington.htm

http://www.mid.ru/bdomp/brp_4.nsf/191dd15588b2321143256a7d002cfd40/db800...

Die Lügen sollen zur Wahrheit werden, zu der Legitimation für einen Krieg. Kriege die von Politikern herbeigelogen werden, im Auftrag der Wirtschaft, herbeigeschrieben von der Presse.
Aber an die Front müssen die Soldaten und dort sterben müssen sie auch!
Warum? Wegen der geopolitischen, monetären Interessen der Eliten, nicht weil Putin böse ist, oder anderer zusammengelogener Argumente sondern ausschliesslich wegen der Zielsetzungen von ausgesprochen kranker Psychen die sich für berechtigt halten zur Verfolgung ihrer persönlichen Interessen Kriege zu inszenieren die Millionen Menschenopfer fordern und Grund und Boden vernichten!

Brauchen wir das wirklich noch ein weiteres mal? Mittlerweile steht bald die ganze Welt in Flammen, überall explodiert die Gewalt - und lachhafterweise auch noch im Namen der Menschenrechte ......!

Warum wird darüber nicht flächendeckend berichtet?
Da muss von irgendwoher die Berichterstattung verboten worden sein, was ein weiteres mal bestätigt, dass die Presse heutzutage auf keinen Fall mehr frei berichten darf:

http://german.ruvr.ru/news/2014_03_15/Unabhangigkeitsreferendum-findet-a...

Was werdet ihr tun wenn dieses Referendum, im Laufe dieser Woche, in Venedig/Venezien durch die Bürger angenommen wird und sie sich per sofort aus der EU und Italien verabschieden wollen?
Weiter darüber schweigen geht wohl nicht.
Wird man dann noch lauter schreien, behaupten das Referendum sei illegal, wird man die Flugwaffen schicken und Panzer um Nachahmer abzuschrecken?
Es gibt im Interesse der Menschheit nur noch den absolut ehrlichen Weg die Dinge beim Namen zu nennen - laut! Und damit aufzuhören sich kaufen und instrumentalisieren zu lassen von etwas, von dem man durch Erfahrung weiss, dass es schon immer nur Verderben über unsere Welt gebracht hat.

Diejenigen die andere in den Krieg schicken wollen, sollen selber gehen! Man soll sie in ein grosses Stadion bringen. Sie sollen sich ohne Waffen gegenüberstehen und gegeneinander kämpfen, solange bis ein Sieger (der Überlebende) feststeht.
Der soll anschliessend all' seiner Ehren und Würden beraubt für den Rest seiner Tage unter Kontrolle sein Dasein fristen.
Also lasst künftig die Kriegstreiber gegeneinander antreten, mit blossen Fäusten! Ich wette bei dieser Art der Konfliktlösung würde urplötzlich der reine Frieden ausbrechen auf dieser Welt - ganz sicher!

Na, na: den Beitrag von Roman Berger würde ich doch in die Kategorie “exzellent“ einreihen - eine originelle, „ausgewogene“ (und vermutlich „wahre“) Sicht der Dinge.

M.a.W.: „Journalistischer Mehrwert“ - ohne Ironie.

Lieber Herr Berger,
Schon als Tages Anzeiger-Korrespondenz sind Sie bekannt als ein Russland- und besonders als Putinhasser. Noch vor 10 Jahren hat Ihre VSA-Propagenda noch funktioniert. Jetzt gibt es das Internet...

http://derunbequeme.blogspot.ch/

(...) Die überwiegend von den Russen bewohnte Halbinsel, die erst 1954 durch einen willkürlichen verwaltungstechnischen Akt des Ukrainers Chruschtschow der Ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen wurde und die auch 1991 niemand gefragt hat, wo sie bleiben will, hat dagegen rebelliert. Die Krim-Bewohner sind es leid, dass über ihre Köpfe hinweg über ihr Schicksal entschieden wird. Sie wollen nicht, dass ein faschistischer Staat ihre Sprache und Kultur verbietet und Europa wie so oft die Augen zudrückt. (...)

Obwohl die Situation vom moralischen Standpunkt her ziemlich eindeutig ist, sorgt das Krim-Referendum im offiziellen Europa für grenzenlose Empörung. Vergessen ist das Kosovo, das aus Serbien herausgetrennt wurde, obwohl es zuvor, anders als jetzt die Krim, Tausend Jahre zu seinem Mutterland gehörte. Vergessen ist die Kiewer Junta mit ihren Scharfschützen und faschistischen Fackelzügen. Vergessen sind die anstehenden Referenden in Schottland und Katalonien. Nein, die Krimrussen sind aus der Sicht Europas Menschen zweiter Klasse, sie dürfen nicht frei entscheiden. Mit aller Mühe wird das Referendum diskreditiert und zugleich eine dumpfe Angst vor einem "russischen Invasoren" wiederbelebt. (...)

Der eigentliche Grund ist, dass der verlogene politische Westen spürt, dass sein System langsam auseinander bricht. Weltweit bilden sich neue Machtzentren heraus, während eine monopolare, vom Westen dominierte Welt schon wieder der Vergangenheit angehört, kaum dass sie sich überhaupt etabliert hat. Nach dem Ende der Sowjetunion konnte der Westen, allen voran die USA, das Völkerrecht biegen, wie es ihm gefiel, ohne dass irgendwelche Sanktionen fällig waren: Jugoslawien, Irak, Libyen etc. Die heutige Hysterie und Empörung über das Vorgehen Russlands resultieren aus der Erkenntnis, dass andere Akteure angesichts des überspannten Bogen des Westens, sich ebenfalls das Recht herausnehmen können, ihre Interessen ohne Rücksicht auf andere zu verteidigen. Die Schuld dafür liegt jedoch in erster Linie beim Westen, der das Völkerrecht jahrelang untergraben hat, in gleichzeitiger Erwartung, dass andere sich immer brav daran halten.

Die Krim wird beim heutigen historischen Referendum aller Voraussicht nach mit großer Mehrheit für eine Rückkehr zur Russischen Föderation stimmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Russische Föderation danach dem Beitrittswunsch der Krim entsprechen. Ebenso mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Westen seiner Empörung und Hysterie Luft machen und in gesichtswahrenden Aktionismus verfallen. Es wird wirtschaftliche Sanktionen geben, die jedoch bekanntlich ein zweischneidiges Schwert sind. Auch dass Russland aus der G8 ausgeschlossen wird, wird lediglich dieses ohnehin schon dahinsiechende Format endgültig entwerten. Wie sollen globale Probleme ohne Russland, ohne China und andere ernsthaft gelöst werden? Der Ausschluss Russlands aus der G8 wird dazu führen, dass an ihre Stelle die G20 als Lösungsplattform tritt. Das bedeutet im Klartext, dass der Westen mit diesen Schritten zum einen beidseitigen wirtschaftlichen Schaden anrichten und zum anderen eine multipolare Welt noch weiter fördern wird.

Die Krimfrage darf nicht separat von den gesamten Ereignissen in der Ukraine in diesem Winter betrachtet werden, denn sie steht mit ihnen in direkter Verbindung. Der Westen hat sich mit seinem Auftreten während der Ukraine-Krise sowohl nach außen, als auch nach innen endgültig als moralische Instanz abgeschafft und diskreditiert sich immer weiter, indem er der Krim ihre elementaren Rechte verweigern will.

Mit diesem Referendum und der militärischen Besetzung der Krim zementiert V. Putin unveränderliche Tatsachen. Die EU verbleibt hier in der Zuschauerrolle. Die EU kann nur mit diplomatischen Mitteln oder Sanktionen antworten. Beides wird die russischen Regierung nicht zum Einlenken bewegen. Eine militärische Aktion ist ohnehin ausgeschlossen. Die Übernahme der Krim und ev. auch der Ostukraine durch RUS muss die EU gezwungenermassen hinnehmen.
Hier vollzieht sich klare Realpolitik auf dieser Welt.

Richtig Herr Berger, so wie insbesondere die deutschsprachigen Mainstream-Medien berichten, wären eine Zeitung, ein TV-Kanal und ein Radiosender für Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen vollkommen ausreichend ohne die Pressevielfalt zu gefährden. Mal abgesehen von der leisen Polemik im vorausgegangenen Satz, berichtet zum Beispiel Russia Today um einiges objektiver als ARD, ZDF, ORF und der SRF. Die Pressevielfalt der deutschsprachigen ÖR-Medien erschöpft sich im wahrsten Sinne des Wortes in einer Stimme.

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