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Ereignisse - Geburtstage - Todestage

Damals am 1. Januar

Geburt von Zwingli | Betriebsbeginn der SDA | Die SBB werden gegründet | Geburt von Breschnew | Die Swissair wird gegründet | Die AHV tritt in Kraft | Regulärer Sendebetrieb des Schweizer Fernsehens | Tod von Maurice Chevalier | Das Ende der Tschechoslowakei | Das Laufental wechselt den Kanton | Einführung der Mehrwertsteuer | Der Euro kommt | Schweres Erdbeben in Japan | Amokfahrt in New Orleans | Inferno in Crans-Montana

Herausgegriffen

Crans-Montana
2026: Ein Brand in einer Bar im Walliser Ski-Ort Crans-Montana hat in der Nacht zum Neujahrstag «ungefähr 40 Tote» gefordert. 115 Menschen wurden mehrheitlich schwer verletzt. Dies bestätigt der Kommandant der Walliser Kantonspolizei. Es handelt sich um eine der grössten Brandkatastrophen in der Schweiz. In der Bar «Le Constellation» hatten sich beim Ausbruch des Feuers fast 200 Menschen befunden. (Foto: X)

Es geschah an einem 1. Januar

153 v. Chr.: In Rom gilt erstmals der 1. Januar als Jahresanfang. Bis anhin war es der 1. März.
 

Alexander VI.
1431: Geburt des spanischstämmigen Papstes Alexander VI., einem der brutalsten und machtgierigsten Päpste, Oberhaupt des Borgia-Clans, Vater von Lucrezia und Cesare Borgia. Gestorben am 18. August 1503. (Bild: Detail aus dem Fresko Auferstehung von Pinturicchio in den Appartamenti Borgia, 1492–1495)

1449: Geburt von Lorenzo di Medici, Stadtherr von Florenz.

1484: Geburt von Huldrych (Ulrich) Zwingli

Zwingli
Der in Wildhaus geborene Schweizer Theologe war der erste Zürcher Reformator. Seine Theologie wurde von Heinrich Bullinger und Jean Calvin weitergetragen. (Bild: PD)

1519: Der spätere Zürcher Reformator Ulrich Zwingli wird Leutpriester am Grossmünsterstift in Zürich.

1729: Geburt von Edmund Burke, irisch-britischer Politiker, Schriftsteller, Philosoph der Aufklärung und Gegner der Französischen Revolution, einer der geistigen Väter des Konservatismus.

1752: Geburt von Betsy Ross, amerikanische Näherin

Betsy Ross
Sie soll der Legende nach die erste Flagge der USA mit je 13 Sternen und Streifen (für die 13 Kolonien) genäht haben.

1801: Das Königreich Grossbritannien und das Königreich Irland vereinigen sich.

1817: Tod von Martin Heinrich Klaproth, deutscher Chemiker, Entdecker des Urans und Erfasser des Titans. 

1818: Der Roman «Frankenstein» der englischen Schriftstellerin Mary Shelley wird mit einer Auflage von 500 Exemplaren veröffentlicht. Das Buch erscheint ohne Angabe eines Verfassers, aber mit einem Vorwort von Mary Shelleys späterem Mann Percy Shelley. Es findet kaum Resonanz.

1846: Die Republik Yucatan wird unabhängig und löst sich von Mexiko.

1849: Die Schweizerische Post wird gegründet.

1863: Geburt von Pierre de Coubertin, französischer Pädagoge, Historiker und Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Gründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC, 1894), Entwerfer der fünf Olympischen Ringe. 

1879: Geburt von William Fox, amerikanischer Filmproduzent und Gründer der Filmproduktionsgesellschaft «Fox Film Corporation» (1915), später «20th Century Fox» (seit 1935).

1890: Eritrea wird italienische Kolonie.

1893: Die Stadt Zürich, die bisher 28’000 Einwohner zählte, zählt nun plötzlich 121’000 Menschen. Grund ist die Eingemeindung der Gemeinden Riesbach, Hirslanden, Hottingen, Fluntern, Oberstrass, Unterstrass, Wipkingen, Aussersihl, Wiedikon, Enge, Wollishofen und Leimbach. Eine weitere Eingemeindung findet 1934 statt.

1895: Die SDA, die Schweizerische Depeschenagentur, nimmt ihren Dienst auf.

1895: Geburt von Edgar Hoover, Begründer und langjähriger Direktor (1924–1972) des «Federal Bureau of Investigation» (FBI).

1902: Die SBB werden gegründet.

1919: Geburt von Rocky Graziano (Thomas Rocco Barbella), amerikanischer Mittelgewichtsboxer, italienischer Herkunft. In seinen 83 Profi-Kämpfen siegte er 52 Mal durch K.o. Das «Ring Magazine», die älteste Boxzeitung der USA, vermutete, dass er Kontakte zur Boxmafia pflegte. Er stirbt am 22. Mai 1990.

1919: Geburt von J. D. (Jerome David) Salinger, amerikanischer Schriftsteller (u. a. «Der Fänger im Roggen» 1951).

1927: Geburt von Maurice Béjart

Maurice Béjart
Der in Marseille geborene Maurice-Jean Berger (Béjart) war ein französischer Balletttänzer und Choreograf. Er gilt als Erneuerer des neoklassizistischen Balletts. 1992, nach seinem Umzug nach Lausanne, gründete Béjart dort die École-atelier Rudra, die seitdem eine der weltweit angesehensten Ausbildungsstätten für klassischen und modernen Tanz. Im Bild: Béjart 1989 in Lausanne (Foto: Keystone/Str)

1931: Die Swissair wird gegründet.

1934: Tod von Jakob Wassermann, deutscher Schriftsteller («Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens» 1908). 

1948: In der Schweiz tritt die AHV in Kraft.

1951: Geburt von Hans-Joachim Stuck, deutscher Formel-1-Rennfahrer. 

1956: Geburt von Christine Lagarde, erste französische Finanzministerin (2007–2011), seit 1. November 2019 Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB).

1958: Regulärer Sendebetrieb des Schweizer Fernsehens

Studio Bellerive
Das Schweizer Fernsehen beginnt mit dem regulären Sendebetrieb aus den Studios in Zürich und Genf. Zu Beginn zählt das Fernsehen 30’000 Konzessionäre. Eine dreisprachige Tagesschau wird von Zürich aus in die drei Landesteile gesendet. Im Bild: Die Regie des schweizerischen Fernsehdienstes im Studio Bellerive in Zürich. (Foto: Keystone/Photopress-Archiv)

1959: Der kubanische Diktator Fulgencio Batista flüchtet. Fidel Castro steht vor der Machtübernahme.

1966: Tod von Vincent Auriol, sozialistischer Politiker, 16. Präsident der Französischen Republik (1947–1954), erster Präsident der Vierten Republik, Gegner von de Gaulle.

1972: Geburt von Asghar Farhadi, iranischer Drehbuchautor und Regisseur («Tanz im Staub» 2003, «Die schöne Stadt» 2004, «Alles über Elly» 2009), Oscar-Preisträger für «Nader und Simin – Eine Trennung» (2011). 

1972: Tod von Maurice Chevalier

Maurice Chevalier
Der französische Schauspieler und Chansonsänger wurde durch Bühnenauftritte in Paris, London und New York berühmt. Während seiner Karriere trat er in über 50 Filmen auf, meist in Rollen des eleganten Gentleman. Seine Markenzeichen waren der Strohhut und das Spazierstöckchen. Er prägte das Bild vom eleganten und charmanten Franzosen. (Filme und Songs u. a. «The Big Pond» 1930, «Die lustige Witwe» 1934, «Gigi» 1958, «Ganz Paris träumt von der Liebe» 1960, «Fanny» 1961.) Im Bild: Chevalier 1954 im Casino Bern (Keystone/Photopress-Archiv)

1979: Die USA nehmen diplomatische Beziehungen mit Peking auf.

1986: Durch den simultanen Beitritt von Spanien und Portugal erhöht die damalige EWG die Zahl ihrer Mitglieder von 10 auf 12.

1993: Die Tschechoslowakei spaltet sich in eine tschechische und eine slowakische Republik. Die Bundesversammlung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik hatte der Auflösung der Föderation am 25. November 1992 zugestimmt. Eine Volksabstimmung fand nicht statt.

1994: Von Bern zum Kanton Basel-Landschaft

Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesstaates wechselt ein ganzer Bezirk den Kanton. Vor 25 Jahren tritt das bisher bernische Laufental dem Kanton Basel-Land bei. In den Strassen des Hauptorts Laufen wird ausgelassen gefeiert. (Foto: Keystone/Str) Mit der Abspaltung des nördlichen Juras vom Kanton Bern wurde das Laufental zur Enklave. Nach langen, heftigen politischen Auseinandersetzungen entschieden sich die Laufentaler am 12. November 1989 mit 51,7 Prozent der Stimmen für einen Beitritt zum Kanton Basel…
Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesstaates wechselt ein ganzer Bezirk den Kanton. Das bisher bernische Laufental tritt dem Kanton Basel-Land bei. In den Strassen des Hauptorts Laufen wird ausgelassen gefeiert. (Foto: Keystone/Str) Mit der Abspaltung des nördlichen Juras vom Kanton Bern wurde das Laufental zur Enklave. Nach langen, heftigen politischen Auseinandersetzungen entschieden sich die Laufentaler am 12. November 1989 mit 51,7 Prozent der Stimmen für einen Beitritt zum Kanton Basel-Landschaft. Am 1. Januar 1994 wurde der Kantonswechsel vollzogen.

1995: In der Schweiz wird die Mehrwertsteuer eingeführt. Sie löst die Warenumsatzsteuer (WUSt) ab. Der Normalsatz beträgt 6,2 Prozent. 

1999: Der Euro wird in elf EU-Ländern eingeführt.

2002: Tod von Paul Hubschmid

Paul Hubschmid
Schweizer Schauspieler (u. a. «Füsilier Wipf» 1938, «Die missbrauchten Liebesbriefe» 1940, «Der Tiger von Eschnapur» 1958, «Das indische Grabmal» 1959, «Finale in Berlin» 1966, «Hemmungslose Manon» 1968, «Kir Royal» 1986). Er war in zweiter Ehe mit der deutschen Schauspielerin Eva Renzi verheiratet. Er stirbt 2002. Im Bild Hubschmid und Eva Renzi 1971 bei ihrer Ankunft in Zürich-Kloten. (Foto: Keystone/Str)

2007: Der Südkoreaner Ban Ki-moon tritt sein Amt als Uno-Generalsekretär an (bis 2016).

2008: Zypern und Malta führen den Euro ein.

2009: Die Slowakei führt den Euro ein.

2009: Tod von Johannes Mario Simmel

Johannes Mario Simmel
Der österreichische Schriftsteller, der lange in Zug lebte, stirbt in Luzern. Seine Bücher, die ein Millionenpublikum erreichten, wurden lange Zeit von der Literaturkritik als Trivialliteratur bezeichnet. Er wurde als Fliessbandschreiber und Besteller-Mechaniker bezeichnet. Erst mit dem Roman «Doch mit den Clowns kamen die Tränen» (1987) fand er allgemeine Anerkennung. (Werke u. a. «Es muss nicht immer Kaviar sein» 1960, «Und Jimmy ging zum Regenbogen» 1970, «Hurra, wir leben noch» 1978). Im Bild: Simmel posiert am 18. März 2005 in der Residenz der Deutschen Botschaft in Bern, wo er mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wird. (Foto: Keystone/Gaëtan Bally)

2011: Estland führt den Euro ein. 

2011: Die Mehrwertsteuer wird in der Schweiz erhöht. Der Normalsatz, bisher 6,3 Prozent, beträgt jetzt, befristet bis 2017, 8 Prozent, der reduzierte Satz 2,5% für alltägliche Güter wie Nahrungsmittel und der Sondersatz 3,8% für Beherbergungsleistungen.

2013: Tod von Patti Page (Clara Ann Fowler), amerikanische Sängerin, «Tennessee Waltz» (1950).

2015: Litauen führt den Euro ein. 

2015: In Flaach im Kanton Zürich tötet eine verzweifelte Mutter ihre fünf- und zweijährigen Kinder. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) gerät in die Kritik. 

2016: In Saudi-Arabien werden 47 Menschen hingerichtet – offiziell wegen Terrorismus oder Anstiftung zur Gewalt. Unter den Hingerichteten befindet sich der prominente schiitischen Geistliche und Oppositionsführer Nimr al-Nimr.

2016: Sexuelle Übergriffe in Köln

Köln
Hunderte Frauen sind auf dem Kölner Bahnhofvorplatz und beim Dom von Unbekannten belästigt, bestohlen und sexuell begrapscht worden. Fast 700 Frauen haben Anzeige eingereicht. In einem Fall soll es sich um eine Vergewaltigung handeln. Nach Augenzeugenberichten sollen die Täter überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammen. Aus andern Städten werden ähnliche Vorfälle gemeldet. Die Übergriffe erfahren grosse internationale Beachtung. Am 11. Januar (Bild) demonstrieren vor dem Kölner Dom Tausende junger Frauen und Mädchen gegen sexuelle Gewalt. (Bild: Youtube)

2017: Massaker im Nightclub

Istanbul
Das sind die trauernden Schwestern von Elias Wardini. Der Libanese ist einer der 39 Menschen, die am frühen Neujahrsmorgen im Nightclub Reina in Istanbul ums Leben gekommen sind. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Usbeke kirgisischer Abstammung war in den Klub eingedrungen und schoss sieben Minuten lang um sich. Der Täter entkommt zuerst, wird später aber gefasst. Der «Islamische Staat» übernimmt die Verantwortung. Der Nachtklub gilt als Symbol für die Lebenslust der jungen, säkularen Oberschicht. (Foto: Keystone/AP/Hussein Malla)

2024: Erdbeben in Japan

Japan, Ertdbeben
Ein Beben der Stärke 7,6 erschüttert die westjapanische Küste. Mindestens 48 Menschen kommen ums Leben. Tausende Häuser stürzen ein oder fallen Bränden zum Opfer. Strassen sind aufgerissen, in Zehntausenden Haushalten fällt der Strom aus. Am schwersten betroffen ist die Hafenstadt Wajima auf der Halbinsel Noto. Dort hatte ein riesiger Brand zahlreiche Häuser zerstört. Nach dem Hauptbeben werden über 150 weitere Beben registriert. Eine Tsunami-Warnung wird am Tag nach den Erschütterungen aufgehoben. (Foto: AP)

2025: Amokfahrer rast in Menschenmenge

New Orleans
Wenige Stunden nach Mitternacht rast ein Mann mit seinem Pick-up-Truck in New Orleans in eine feiernde Menge und tötet 15 Menschen. Der Täter liefert sich anschliessend einen Schusswechsel mit der Polizei, verletzt zwei Polizeibeamte und wird schliesslich erschossen. Die Tat ereignet sich in einem beliebten Ausgehviertel. Ermittler fanden an Bord des Tatfahrzeugs eine Flagge der Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS). Im Tatfahrzeug seien auch Waffen gefunden worden. In Videos, die der Mann nur wenige Stunden vor der Tat ins Internet gestellt habe, bekennt er sich zum IS. Beim Täter handelt es sich um den 42 Jahre alten Shamsud-Din J., einen US-Staatsangehörigen aus Texas. Er hatte jahrelang in der US-Armee gedient und war nachher jahrelang als Reservist geführt worden. (Foto: Keystone/AP/Gerald Herbert)

2026: Brandkatastrophe in Crans-Montana (siehe oben)

MORGEN: DAMALS AM 2. JANUAR
GESTERN: DAMALS AM 31. DEZEMBER

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