Damals am 5. Dezember

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Damals am 5. Dezember

Von Journal21, 05.12.2018

Tod von Mozart - Napoleon verlässt seine Truppe - Geburt von Fritz Lang - Geburt von Walt Disney - Charlie Chaplin kommt in die Schweiz - Das Massaker von Mỹ Lai wird bekannt - Tod von Johnny Halliday - Wahl von Viola Amherd und Karin Keller-Sutter

Herausgegriffen

5. Dezember 1791: Tod von Wolfang Amadeus Mozart. Sein Ableben kam unerwartet. Er starb um ein Uhr früh, nachdem ihn der Arzt zur Ader gelassen hatte. Nach seinem Tod wurde sein Leichnam in einem billigen Fichtensarg neben dem Stephansdoms kurz eingesegnet und dann ohne feierliches Geleit auf den Friedhof St. Marx vor den Toren Wiens gebracht. Nur der Totengräber war dabei, als die Leiche in ein Tuch gehüllt in ein Schachtgrab mit fünf anderen gelegt wurde.
5. Dezember 1791: Tod von Wolfang Amadeus Mozart. Sein Ableben kam unerwartet. Er starb um ein Uhr früh, nachdem ihn der Arzt zur Ader gelassen hatte. Nach seinem Tod wurde sein Leichnam in einem billigen Fichtensarg neben dem Stephansdoms kurz eingesegnet und dann ohne feierliches Geleit auf den Friedhof St. Marx vor den Toren Wiens gebracht. Nur der Totengräber war dabei, als die Leiche in ein Tuch gehüllt in ein Schachtgrab mit fünf anderen gelegt wurde.

Es geschah an einem 5. Dezember

1443: Geburt von Julius II. (Giuliano della Rovere), Papst (1503–1513), Begründer der Schweizergarde, Auftraggeber des Neubaus des Petersdoms. Die Grundsteinlegung erfolgt am 18. April 1506.

1492: Kolumbus entdeckt „Hispaniola“ (Dominikanische Republik, Haiti).

1782: Geburt von Martin Van Buren, 8. Präsident der USA, Demokrat. Zuvor war er Aussenminister und später Vizepräsident. Er gehört zu den Mitbegründern der Demokratischen Partei. Er ist bis heute der einzige Präsident, dessen Muttersprache nicht das Englische, sondern das Niederländische ist. Er stirbt am 24. Juni 1862.


1791: Tod von Mozart.

1812: Napoleon verlässt nach seinem gescheiterten Russlandfeldzug in Smorgoni (heute Weissrussland) die Reste der Grande Armée und fährt auf dem Schlitten Richtung Paris. 

1870: Tod von Alexandre Dumas (der Ältere), französischer Schriftsteller (u. a. „Die drei Musketiere“ 1834/44, „Der Graf von Monte Christo“ 1845/46).

1890: Geburt von Fritz Lang, österreichisch-deutsch-amerikanischer Filmregisseur (u. a. „Metropolis“ 1927, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ 1931), Drehbuchautor und Schauspieler.

 

 

1894: Das Reichstagsgebäude in Berlin wird eröffnet.

1901: Geburt von Walt Disney.

1901: Geburt von Werner Karl Heisenberg, deutscher Physiker, Nobelpreisträger für Physik 1932 „für die Begründung der Quantenmechanik“.

1903: Geburt von Johannes Heesters (Johan Marius Nicolaas Heesters), niederländischer Schauspieler und Sänger.

1925: Tod von Władysław Reymont, polnischer Nobelpreisträger für Literatur (verliehen 1924).

1926: Tod von Claude Monet, französischer Maler.

1927: Geburt von Bhumibol Adulyadej, König von Thailand (seit 1946). Er war das zu seiner Zeit am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Er starb am 13. Oktober 2016.

1930: Geburt von Roger Vonlanthen, Schweizer Fussballspieler. Mit den Grasshoppers gewinnt er 1951/52 Meisterschaft und Cup. 1951 spielt er erstmals in der Nationalmannschaft gegen Wales. Nach seiner aktiven Spielzeit wird er Trainer bei Servette, Lausanne und dem CS Chênois. Von 1977 bis 1979 ist er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.

1931: Geburt von Jean-François Bergier. Der Historiker untersucht die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

1932: Geburt von Little Richard (Richard Wayne Penniman), amerikanischer Rock-’n’-Roll-Musiker, („Tutti Frutti“ 1955, „Long Tall Sally“ 1956, „Good Golly, Miss Molly“ 1958).

1946: Geburt von José Carreras, spanischer Tenor, Mitglied des Gesangstrios „Die drei Tenöre“.

1948: Auf einer Evakuierungsfahrt von Chinesen aus der Mandschurei sinkt ein Dampfer vor China nach einer Kesselexplosion. Bis zu 6’000 Menschen ertrinken.

1952: Charlie Chaplin und seine Frau Oona machen Weihnachtsferien in der Schweiz. Anschliessend lassen sie sich in Corsier-sur-Vevey definitiv nieder.

1961: Ein Lokführer und ein Heizer fliehen mit einem von einer Dampflokomotive gezogenen Personenzug von Ost- nach Westberlin. Das Ereignis wird später verfilmt.

1965: Tod von Albert Jakob Welti, Schweizer Schriftsteller und Kunstmaler.

1966: Geburt von Patricia Kaas, französische Pop- und Jazz-Sängerin (u. a. „Mademoiselle chante …“ 1988, „Je te dis vous“ 1993, „Piano Bar“ 2002), Schauspielerin.

 

 

 

1969: Das Massaker im vietnamesischen Dorf Mỹ Lai wird bekannt. Da die grossen Zeitungen sich weigerten, Recherche-Ergebnisse des Journalisten Seymour Hersh abzudrucken, publiziert er erste Meldungen über die kleine Nachrichtenagentur „Dispatch News Service“. Am 16. März 1968 hatten amerikanische Soldaten in Mỹ Lai fast alle Frauen vergewaltigt und anschliessend ein Massaker an 504 Zivilisten angerichtet. Die Tat wurde vertuscht. Die späten Berichte über den Vorfall heizen die weltweiten Anti-Vietnamkriegsdemonstrationen an. Seymour Hersh erhält 1970 den Pulitzer-Preis für internationale Berichterstattung.

1971: Geburt von Karl-Theodor zu Guttenberg (Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg), deutscher Bundesminister für Wirtschaft, Bundesminister für Verteidigung, Plagiator. Im März 2011 legt er alle Ämter nieder.

1979: Bundesrat Leon Schlumpf

Der Bündner SVP-Politiker Leon Schlumpf wird in den Bundesrat gewählt. Schlumpf war früher Nationalrat, Ständerat und Preisüberwacher. Als Bundesrat stand er dem Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement vor. Auf den 31. Dezember 1987 trat er zurück. Das Bild zeigt ihn am Wahltag in der Wandelhalle des Bundeshauses. Von links nach rechts: Seine Tochter Eveline Widmer-Schlumpf, die spätere Bundesrätin, ihre Tochter Carmen und Schlumpfs Ehefrau Trudy. Leon Schlumpf starb am 7. Juli 2012. (Foto: Keystone/Str)
Der Bündner SVP-Politiker Leon Schlumpf wird in den Bundesrat gewählt. Schlumpf war früher Nationalrat, Ständerat und Preisüberwacher. Als Bundesrat stand er dem Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement vor. Auf den 31. Dezember 1987 trat er zurück. Das Bild zeigt ihn am Wahltag in der Wandelhalle des Bundeshauses. Von links nach rechts: Seine Tochter Eveline Widmer-Schlumpf, die spätere Bundesrätin, ihre Tochter Carmen und Schlumpfs Ehefrau Trudy. Leon Schlumpf starb am 7. Juli 2012. (Foto: Keystone/Str)

2007: Tod von Karlheinz Stockhausen, deutscher Komponist.

2009: In Perugia (Umbrien/Italien) wird die amerikanische Studentin Amanda Knox zu 26 Jahren Haft verurteilt. Sie soll, zusammen mit zwei Männern, ihre Mitbewohnerin sexuell misshandelt und getötet haben. (Später wird sie wegen Verfahrensfehlern freigesprochen.)

2009: Tod von Otto Graf Lambsdorff, deutscher FDP-Politiker, FDP-Parteivorsitzender (1988–1993), Bundesminister für Wirtschaft (1977–1984).

2011: In Russland kann nach den Wahlen Wladimir Putins Partei trotz grossen Verlusten allein regieren.

2012: Tod von Oscar Niemeyer (Oscar Ribeiro de Almeida Niemeyer Soares Filho), brasilianischer Architekt, Erbauer mehrerer Gebäude in der neuen brasilianischen Hauptstadt Brasilia.

2013: Tod von Nelson Mandela, von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident Südafrikas.

2014: Thüringen ist das erste deutsche Bundesland das einen Ministerpräsidenten erhält, der der Partei „Die Linke“ angehört. Der thüringische Landtag wählt den 58-jährigen Bodo Ramelow im zweiten Wahlgang.

2014: Tod von Fabiola, „Königin von Belgien“, die 1993  nach dem Tod ihres Mannes, König Baudoin, den symbolträchtigen Titel „Königin der Belgier“ erhielt. Fabiola stand zusammen mit Baudoin 33 Jahre an der Spitze Belgiens.

2017: Tod von Johnny Halliday

Keiner hielt so lange durch wie er. Über 50 Jahre lang füllte er die grössten Konzertsäle, Stadien und Plätze Frankreichs. Zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum kamen 600’000 Menschen auf das Pariser Marsfeld. Das Stade de France war fünf Mal hintereinander bis auf den letzten Platz besetzt. Mick Jagger sagte: „In Frankreich ist Johnny unerreichbar“. Fast 200 Mal war er auf Tournee und verkaufte 85 Millionen Schallplatten. Vier Mal war er verheiratet, zum ersten Mal 1965 mit der Sängerin Sylvie Vartan. Im Bild Johnny Hallyday an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Massakers im Bataclan in Paris. Johnny Hallyday starb 74-jährig an Lungenkrebs. (Foto: Keystone/EPA/Pool/Yoan Valat)
Keiner hielt so lange durch wie er. Über 50 Jahre lang füllte er die grössten Konzertsäle, Stadien und Plätze Frankreichs. Zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum kamen 600’000 Menschen auf das Pariser Marsfeld. Das Stade de France war fünf Mal hintereinander bis auf den letzten Platz besetzt. Mick Jagger sagte: „In Frankreich ist Johnny unerreichbar“. Fast 200 Mal war er auf Tournee und verkaufte 85 Millionen Schallplatten. Vier Mal war er verheiratet, zum ersten Mal 1965 mit der Sängerin Sylvie Vartan. Im Bild Johnny Hallyday an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Massakers im Bataclan in Paris. Johnny Hallyday starb 74-jährig an Lungenkrebs. (Foto: Keystone/EPA/Pool/Yoan Valat)

2018: Neue Bundesrätinnen

Die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd (links) und die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter werden im jeweils ersten Wahlgang in den Bundesrat gewählt. Amherd erhält 148 und Keller-Sutter 154 Stimmen. Amherd ersetzt Bundesrätin Doris Leuthard, und Keller-Sutter folgt auf Bundesrat Schneider-Ammann. (Foto: Keystone/Anthony Anex)
Die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd (links) und die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter werden im jeweils ersten Wahlgang in den Bundesrat gewählt. Amherd erhält 148 und Keller-Sutter 154 Stimmen. Amherd ersetzt Bundesrätin Doris Leuthard, und Keller-Sutter folgt auf Bundesrat Schneider-Ammann. (Foto: Keystone/Anthony Anex)

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