Damals am 3. Juni

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Damals am 3. Juni

Von Journal21, 03.06.2020

Tod von Georges Bizet - Geburt von Josephine Baker - Geburt von Paulette Goddard - Tod von Kafka - Geburt von Werner Arber - Tod von Papst Johannes XXIII. - Schüsse auf Andy Warhol - Unspunnenstein gestohlen - Tod von Khomeini - ICE-Unglück bei Eschede - Tod von Muhammad Ali

Herausgegriffen

3. Juni 1998: Zugkatastrophe bei Eschede: Es ist das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Während der Fahrt des ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ bricht kurz vor 11.00 Uhr bei Eschede in Niedersachsen ein Radreifen wegen Materialübermüdung. Der Zug, der sich auf dem Weg von Hannover nach Hamburg befindet und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde fährt, entgleist und prallt gegen die Pfeiler einer 200 Tonnen schweren Brücke, die einstürzt. 101 Menschen sterben, 88 werden schwer verletzt. (Foto: Keystone/DPA/Ingo Wagner)
3. Juni 1998: Zugkatastrophe bei Eschede: Es ist das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Während der Fahrt des ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ bricht kurz vor 11.00 Uhr bei Eschede in Niedersachsen ein Radreifen wegen Materialübermüdung. Der Zug, der sich auf dem Weg von Hannover nach Hamburg befindet und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde fährt, entgleist und prallt gegen die Pfeiler einer 200 Tonnen schweren Brücke, die einstürzt. 101 Menschen sterben, 88 werden schwer verletzt. (Foto: Keystone/DPA/Ingo Wagner)

Es geschah an einem 3. Juni

1808: Geburt von Jefferson Davis, amerikanischer Offizier, einziger Präsident der (südlichen) „Konföderierten Staaten von Amerika“ (1861–1865), die im Sezessionskrieg gegen die (nördlichen) Unionsstaaten unter Abraham Lincoln kämpfen – und verlieren.

1865: Geburt von George V. (George Frederick Ernest Albert von Sachsen-Coburg und Gotha), König des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland (1910–1936).

1871: Elsass und Lothringen werden ins Deutsche Reich eingegliedert.

1875: Tod von Georges Bizet, französischer Komponist, Pianist (u. a. „Carmen“ 1875). Er stirbt mit 36 Jahren an einem Herzinfarkt und ist auf dem Pariser Prominentenfriedhof „Père Lachaise“ begraben.

1899: Tod von Johann Strauss, „Walzerkönig“ (u. a. „Die Fledermaus“ 1874, „An der schönen blauen Donau“ 1867, „Wiener Blut“ 1873, „Kaiser-Walzer“ 1888). 

1906: Geburt von Josephine Baker, amerikanische Tänzerin, Sängerin.

1910: Geburt von Paulette Goddard (Pauline Marion Levy), amerikanische Schauspielerin („Modern Times“ 1936, „Der grosse Diktator“ 1940 , „Mutige Frauen“ 1943). Verheiratet ist sie zunächst mit Charlie Chaplin, dann mit Erich Maria Remarque. Sie stirbt 1990 in Ronco (TI) am Lago Maggiore. (Foto: PD, Cinegraf Magazine)








1922: Geburt von Alain Resnais, französischer Regisseur (u. a. „Hiroshima, mon amour“ 1959, „L'année dernière à Marienbad“ 1961, „Muriel“ 1963, „Mon oncle d'Amérique“ 1980, „On connait la chanson“ 1997). Er stirbt am 1. März 2014.

 


1924: Im Sanatorium Kierling bei Klosterneuburg stirbt Franz Kafka im Alter von 40 Jahren. Als offizielle Todesursache wird Herzversagen festgestellt. Begraben wird er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag-StrašniceIn Das Bild aus dem Jahr 1923 ist die letzte Aufnahme des Schriftstellers. (Foto: Keystone/Rue des Archives/RDA)

 


 


1925: Geburt von Tony Curtis (Bernard Schwartz), amerikanischer Schauspieler („Manche mögens heiss“ 1959). 

1925: Geburt von Gerhard Zwerenz, deutscher Schriftsteller, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 1994 wird er auf der PDS-Liste zum Mitglied des Bundestages gewählt (bis 1998). 2009 ruft er dazu auf, die Partei Die Linke zu wählen. Er stirbt am 13. Juli 2015.

1929: Geburt von Werner Arber

Der Schweizer Genetiker und Mikrobiologe erhält mit den Amerikanern Daniel Nathans und Hamilton Othanel Smith 1978 den Nobelpreises für Physiologie oder Medizin. (Foto: Biozentrum Uni Basel)
Der Schweizer Genetiker und Mikrobiologe erhält mit den Amerikanern Daniel Nathans und Hamilton Othanel Smith 1978 den Nobelpreises für Physiologie oder Medizin. (Foto: Biozentrum Uni Basel)

1931: Geburt von Raúl Castro, Bruder von Fidel Castro, seit 2008 Präsident des Staats- und des Ministerrates Kubas, seit 2011 Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas.

1937: Der Duke of Windsor heiratet Wallis Simpson.

1941: Hitler verbietet die Aufführung von Schillers „Wilhelm Tell“.

1941: Geburt von Monika Maron, deutsche Schritstellerin. Von 1951 bis 1988 lebte sie in der DDR. Ihr Roman „Flugasche“, der sich kritisch mit der Umweltverschmutzung in der DDR auseinandersetzte, konnte dort nicht erscheinen und wurde 1981 in der Bundesrepublik publiziert (u. a. auch „Animal triste“ 1996).

1950: Die Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal besteigen erstmals den 8'000 Meter hohen Annapurna im Himalaia. Den Abstieg schafften sie nicht mehr aus eigener Kraft und werden von Gaston Rebuffat und Lionel Terray gerettet.

1950: Geburt von Suzi Quatro, amerikanische Rockmusikerin und Schauspielerin italienisch-ungarischer Herkunft.

1958: Singapur löst sich von Grossbritannien und wird unabhängig.

1958: Geburt von Margot Kässmann, deutsche Theologin, evangelische Pfarrerin, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD, 2009–2010).

1961: Kennedy trifft Chruschtschow in Wien.

1963: Tod von Papst Johannes XXIII.

1964: Tod von Frans Eemil Sillanpää, finnischer Nobelpreisträger für Literatur (verliehen 1939).

1968: Andy Warhol wird in New York von einer Frauenrechtlerin angeschossen und schwer verletzt.

1972: Zwischen der BRD und der DDR tritt das Transitabkommen in Kraft.

1977: Tod von Roberto Rosselini, italienischer Filmregisseur (u. a. „Roma, città aperta“ 1945, „Germania, anno zero“ 1948, „Stromboli“ 1949, „Viaggio in Italia“ 1953, „La paura“ 1954, „Era notte a Roma“ 1960, „Il Messia“ 1976).

1979: Tod von Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller (u. a. „Leviathan“ 1949, „Zettel’s Traum“ 1970, „Die Schule der Atheisten“ 1972).

1984: Jurassische Separatisten der „Béliers" entführen aus dem Touristikmuseum bei Interlaken den Unspunnenstein, Symbol der bernischen Identität. 

1985: In Zürich-Mülligen wird das grösste und modernste Postbetriebszentrum der Schweiz in Betrieb genommen. Es beschäftigt 1000 Angestellte und hat 400 Millionen gekostet.

1986: Geburt von Rafael Nadal, spanischer Tennisspieler. 

1989: Tod von Ajatollah Ruhollah Khomeini, politischer und religiöser Führer der Islamischen Revolution von 1979, danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt.

1998: ICE-Unglück bei Eschede, 101 Menschen sterben.

2001: Tod von Anthony Quinn (Antonio Rodolfo Quinn Oaxaca), amerikanischer Schauspieler („La Strada“ 1954, „Lawrence of Arabia“ 1962, „Alexis Sorbas“ 1964), zweifacher Oscar-Preisträger.

2006: Montenegro löst sich von Serbien und wird unabhängig.

2012: 10’000 junge Menschen verwandeln die Berner Innenstadt in eine Party-Meile und verlangen mehr Freiräume. Der Event war nicht bewilligt, wird aber schliesslich toleriert.

2014: In Ägypten wird Abdel Fattah al-Sisi offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Er habe 97 Prozent aller Stimmen erhalten, sagt die Wahlkommission. (Foto: Keystone/AP)

2016: Tod von Muhammad Ali

Ali war dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Berühmt wurde der in Kinshasa (damals: Zaire) durchgeführte Kampf „Rumble in the Jungle“ gegen George Foreman (Bild) und die Kämpfe „Fight of the Century“ und „Thrilla in Manila“ gegen Joe Frazier. Das Internationale Olympische Komitee wählte Ali 1999 zum „Sportler des Jahrhunderts“. Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an Parkinson. (Foto: Keystone/AP/Jim Boudier)
Ali war dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Berühmt wurde der in Kinshasa (damals: Zaire) durchgeführte Kampf „Rumble in the Jungle“ gegen George Foreman (Bild) und die Kämpfe „Fight of the Century“ und „Thrilla in Manila“ gegen Joe Frazier. Das Internationale Olympische Komitee wählte Ali 1999 zum „Sportler des Jahrhunderts“. Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an Parkinson. (Foto: Keystone/AP/Jim Boudier)

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