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Ereignisse - Geburtstage - Todestage

Damals am 3. Januar

Geburt von Cicero | Geburt von Johannes von Müller | Alaska wird 49. Staat | Fidel Castro exkommuniziert | Tod von Jack Ruby | Ende des Zürcher Stützlisex | «Start II»–Abkommen zwischen den USA und Russland | «Burglind» | USA töten iranischen Top-General

Herausgegriffen

Johannes von Müller
1752: Geburt des Schaffhausers Johannes von Müller. Seine «Geschichten Schweizerischer Eidgenossenschaft» sind Grundlage für Schillers Wilhelm Tell. Bild: Johannes von Müller, Gemälde von Anton Wilhelm Tischbein, 1787 oder 1788, Gleimhaus Halberstadt

Es geschah an einem 3. Januar

106 v. Chr.: Geburt von Cicero

Cicero
Marcus Tullius Cicero war der berühmteste Redner des alten Rom. Zudem war er Anwalt, Schriftsteller, Philosoph und Politiker und oberster Magistrat der Römischen Republik. Er war einer der vielseitigsten Menschen seines Zeitalters. Nach der Ermordung Caesars 44 v. Chr. wurde er von den Triumvirn Antonius, Octavianus und Lepidus zur Fahndung ausgeschrieben und am 7. Dezember 43 v. Chr. auf der Flucht bei Gaeta getötet. Sein Leichnam wurde verstrümmelt und durch die Gassen Roms geschleift. Bild: Porträtbüste von Bertel Thorvaldsen nach der Büste Inv. 589 in den Kapitolinischen Museen, Thorvaldsen-Museum, Kopenhagen (PD)

1117: Heftiges Erdbeben in Verona, die Arena wird schwer beschädigt.

1752: Geburt des Schaffhausers Johannes von Müller (siehe oben)

1795: Tod von Josiah Wedgwood, englischer Unternehmer, der das Töpferhandwerk industrialisierte, Gründer der Firma «Wedgwood» (1759), Grossvater von Charles Darwin. 

1829: Geburt von Konrad Duden, deutscher Lehrer und Philologe, Begründer des «Dudens» (1880).

1833: Grossbritannien kontrolliert die Falkland-Inseln.

1851: Der französische Physiker Léon Foucault führt erstmals ein Experiment mit dem Foucaultschen Pendel durch. Damit weist er die Erdrotation nach.

1876: Geburt von Wilhelm Pieck, deutscher SPD- (1895), KPD- (1918), später SED-Politiker sowie Parteivorsitzender (1946). Nach der Gründung der DDR ist er der erste und einzige Präsident der DDR. Er stirbt am 7. September 1960.

1887: Geburt von August Macke, deutscher Maler des Expressionismus und Mitglied der Gruppe «Der Blaue Reiter». 

1892: Geburt von J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien

Tolkien
Der britische Schriftsteller und Philologe gilt als Begründer der modernen Fantasy-Literatur. (Werke u. a. «The Hobbit or There and Back Again» 1937, «The Lord of the Rings» 1954/1955). Im Bild: Tolkien im Jahr 1925 (PD)

1922: Tod von Friedrich Wilhelm Voigt, ostpreussischer Schuhmacher. Er überfiel 1906 das Rathaus von Köpenick und wurde als «Hauptmann von Köpenick» bekannt. 

1923: Tod von Jaroslav Hašek, tschechischer Schriftsteller (u. a. «Der brave Soldat Schwejk» 1923).

1925: Benito Mussolini kündigt in einer Rede im Parlament in Rom seine Gewaltherrschaft an.

1926: Geburt von Sir George Henry Martin, britischer Musikproduzent, der «fünfte Beatle».

1929: Geburt von Sergio Leone

Sergio Leone
Der italienische Filmregisseur war einer der bekanntesten Vertreter des Italowestern. Berühmt wurde er durch die Filme «Für eine Handvoll Dollar» 1964, «Zwei glorreiche Halunken» 1966, .«Spiel mir das Lied vom Tod» 1968, «Es war einmal in Amerika» 1984. Er stirbt am 30. April 1989. Im Bild: Sergio Leone am Sergio Leone am Giffoni Film Festival 1987 (PD)

1929: Geburt von Gordon Earle Moore, amerikanischer Computerpionier, Mitbegründer von «Intel» (1968). 

1945: Das Komitee für unamerikanische Umtriebe wird zu einem ständigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.

1946: Geburt von John Paul Jones, britischer Musiker, Gründungsmitglied, Bassist und Keyboarder von «Led Zeppelin» (1968–1980).

1956: Geburt von Mel Gibson

Gibson
Der amerikanisch-australische Schauspieler, Filmregisseur und Produzent wurde durch Rollen in weltweit erfolgreichen Action- und Kriegsfilmen bekannt, für die er vor allem in den 1990er Jahren Rekordgagen erhielt. Für seinen Film «Braveheart» erhielt er im Jahr 1996 jeweils einen Oscar in den Kategorien Beste Regie und Bester Film und einen Golden Globe. Gibson ist katholischer Fundamentalist und sorgte mit antisemitischen, homophoben, frauenfeindlichen und verschwörungsideologischen Äußerungen mehrfach für Kontroversen. Im Bild: Gibson 2024 in Los Angeles (Foto: Keystone/AP/Chris Pizzello)

1956: Das Fernsehen der DDR nimmt unter dem Namen «Deutscher Fernsehfunk» seinen regulären Sendebetrieb auf.

1959: Das bisherige Alaska-Territorium wird unter dem Namen Alaska als 49. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. 

1960: Geburt von Daniela Schadt, deutsche Journalistin, Lebensgefährtin von Joachim Wilhelm Gauck, ehemaliger Bundespräsident (2012–2017).

1962: Fidel Castro wird von Papst Johannes XXIII. exkommuniziert.

1967: Tod von Jack Ruby, Mörder des vermuteten Kennedy-Attentäters Lee Harvey Oswald.

1969: Geburt von Michael Schumacher

Schumacher
Der Formel-1-Weltmeister ist der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte. Im Dezember 2013 zieht er sich bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu; seither befindet er sich in medizinischer Rehabilitation. Im Bild: Schumacher am 15. Januar 2004 in Madonna di Campiglio (Keystone/EPA/Benvenuti)

1974: Tod von Gino Cervi, italienischer Schauspieler («Don Camillo und Peppone» 1952). 

1979: Tod von Conrad Nicholson Hilton, amerikanischer Hotelier, Gründer der Hilton-Hotelkette (1919).

1983: Ende des Zürcher Stützlisex. Die Peep-Show, in der man für einen Franken 30 Sekunden lang eine nackte Frau sehen konnte, wird geschlossen.

1987: Die Jazz- und Blues-Sängerin Aretha Franklin wird als erste Frau in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

1990: In Panama wird Manuel Noriega von US-Soldaten festgenommen.  Ein US-Gericht verurteilt ihn wegen Drogenhandels, Schutzgelderpressung und Verschwörung. Er stirbt am 29. Mai 2017 im Gefängnis.

1993: Die USA und Russland einigen sich auf eine Reduktion des atomaren Waffenarsenals (Start II).

2003: Geburt von Greta Thunberg, schwedische Klima-Aktivistin.

2013: Im Walliser Dorf Daillon oberhalb von Sitten erschiesst ein Mann drei Frauen und verletzt zwei Männer.

2014: Tod von Paul Zaentz, amerikanischer Filmproduzent, Produzent von «Einer flog übers Kuckucksnest» (1975), «Amadeus» (1984) und «Der englische Patient» (1996).

2016. Tod von Hans Vontobel, Schweizer Bankier und Mäzen.

2018: «Burglind»

Burglind
Der aufgepeitschte Genfersee bei Vevey. Das Sturmtief «Burglind» fegt mit Böen von über 200 km/h über die Schweiz. 16 Personen werden verletzt. An der Lenk wirft eine Böe einen Eisenbahnwagen aus den Schienen. An vielen Orten knicken Bäume ein. Einige Strassen sind unterbrochen. Die SBB melden Streckenunterbrüche und zahlreiche Fahrleitungsstörungen. In mehreren Kantonen fällt der Strom aus; Tausende Haushalte sind betroffen. Auf dem Flughafen Kloten müssen 70 Flüge annulliert werden. (Foto: Keystone/Laurent Gilliéron)

2020: USA töten iranischen Top-General

Auf Anordnung von Präsident Trump töten die USA eine der Schlüsselfiguren des iranischen Regimes. General Kassem Soleimani stirbt bei einem amerikanischen Raketenangriff auf seinen Autokonvoi, als dieser den internationalen Flughafen von Bagdad verliess. Abgeschossen wurden die Raketen von einer amerikanischen MQ-9-Reaper-Drohne. Soleimani war Kommandant der Kuds-Brigaden und zuständig für Auslandeinsätze. Insgesamt starben bei dem Angriff fünf Menschen, unter ihnen auch der irakische Milizenführer Jamal J…
Auf Anordnung von Präsident Trump töten die USA eine der Schlüsselfiguren des iranischen Regimes. General Kassem Soleimani stirbt bei einem amerikanischen Raketenangriff auf seinen Autokonvoi, als dieser den internationalen Flughafen von Bagdad verliess. Abgeschossen wurden die Raketen von einer amerikanischen MQ-9-Reaper-Drohne. Soleimani war Kommandant der Kuds-Brigaden und zuständig für Auslandeinsätze. Insgesamt starben bei dem Angriff fünf Menschen, unter ihnen auch der irakische Milizenführer Jamal Jaafar Ibrahimi, ein Vertrauter Soleimanis. Präsident Trump liess verlauten, die Tötung habe zum Ziel, amerikanisches Personal im Ausland zu schützen. Soleimani sei für den Tod Hunderter Amerikaner verantwortlich. Beobachter erwarten, dass Iran heftig auf den Tod reagieren wird. Das iranische Aussenministerium spricht von einer «törichten Eskalation». Die iranische Führung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an und kündigte «Rache» an. (Foto: Keystone/AP/Office of the Iranian Supreme Leader)

MORGEN: DAMALS AM 4. JANUAR
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