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USA

«Trump ist eindeutig geisteskrank»

Donald Trtump
Bild © Donald Trump Truth Social

Donald Trump publizierte auf seiner «Truth Social»-Plattform ein Bild, das ihn als erlösenden Jesus zeigt. Die KI-generierte Montage löst bei Christen weltweit Empörung aus. Der frühere CIA-Chef John Brennan bezeichnet Trump als «eindeutig geisteskrank». Inzwischen bahnt sich auch ein heftiger Streit zwischen Papst Leo XIV. und dem Kriegspräsidenten an.

Der Papst, ein Amerikaner, hatte von Trump ein Ende der Kriege gefordert und kritisiert, dass Trump und Kriegsminister Hegseth kriegerische Handlungen im Namen Gottes führen. Leo sagte sinngemäss «Gott segnet keinen Krieg». Er verurteilt ausdrücklich, dass die Religion zur Rechtfertigung von Gewalt benutzt wird. Krieg sei «absurd und unmenschlich» und könne niemals im Namen Gottes geführt werden und dürfe nicht religiös aufgeladen werden. Der Pontifex sprach von «Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden».

Daraufhin attackierte Trump den Papst mit beispiellos harten Worten: Leo sei «ein Schwächling» und einzig dank Trump gewählt worden. «Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan», behauptet Trump. Die päpstliche Aussenpolitik sei «schrecklich» schreibt der Präsident.

Papst Leo sagt, er habe «keine Angst» vor Trump. Er debattiere nicht mit ihm. Er werde weiterhin gegen Kriege und Gewalt kämpfen. Und wenn Trump sage, er, Leo, sitze nur wegen ihm im Vatikan, so verstehe Trump einfach nicht, was ein Konklave sei. 

Trump schrieb, er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass Iran die Atombombe besitze. Und: «Ich will keinen Papst, der den Präsidenten der Vereinigten Staaten kritisiert, weil ich genau das mache, wofür ich mit einem Erdrutschsieg gewählt wurde.» 

Trump, sein Vize Vance und Kriegsminister Hegseth bezeichnen ihren Krieg als «religiös legitimiert und «göttlich» gerechtfertigt. Hegseth nannte die amerikanischen Soldaten «christliche Krieger», die unter dem Willen und dem Schutz Gottes stünden.

Beobachter fragen sich, ob es klug von Trump ist, sich mit dem Papst anzulegen. In den USA gibt es etwa 55 Millionen erwachsene und damit wahlberechtigte Katholiken. Im Herbst finden in den USA Midterm-Wahlen statt, die für Trump entscheidend werden könnten.

Die Attacken gegen den Papst und das geschmacklose Bild von Trump als heilender Jesus könnten ein Hinweis dafür sein, dass der Präsident wegen des für ihn ungünstig verlaufenden Kriegs im Nahen Osten langsam die Nerven verliert. 

John Brennan, der frühere CIA-Chef sagte dem US-Mediendienst «MS Now»: Der geisteskranke Trump sei ein zu grosses Risiko, als dass man ihn weiterhin als Oberbefehlshaber der Streitkräfte einsetzen könne. Trump dürfe demnach nicht länger über das US-Atomwaffenarsenal bestimmen. Brennan fordert eine Amtsenthebung von Trump.

P.S. Inzwischen hat Trump sein Foto auf Truth Social, auf dem er als eine Art Jesus dargestellt ist, gelöscht. Er sagt, das Bild habe ihn als Arzt gezeigt. 

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