Dieses vom nordkoreanischen Staat zur Verfügung gestellte Foto zeigt die Militärparade vom 25. Februar 2026 auf dem Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang, die zum Abschluss des alle fünf Jahre stattfindenden Kongresses der Arbeiterpartei stattgefunden hat. Der Machthaber Kim Jong Un hat zum Abschluss des Kongresses in einer Rede dem Nachbarn Südkorea gedroht und gegenüber den USA eine gewisse Dialogbereitschaft signalisiert.
Kim Jong Un hat Südkorea einen «vollständigen Kollaps» angedroht, falls es die Sicherheit seines Landes bedrohen würde. Kim bezeichnete die Annäherungsversuche der südkoreanischen Regierung als plumpe Täuschung und machte deutlich, dass er den südlichen Nachbarn als feindseligen Staat betrachtet.
Gleichzeitig signalisierte Kim gegenüber den USA eine grundsätzliche Dialogbereitschaft. Er stellte jedoch klar, dass eine friedliche Koexistenz nur möglich sei, wenn die Vereinigten Staaten ihre «feindselige Politik» aufgeben und Nordkoreas Status als Atommacht akzeptieren.
Die Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA haben in den letzten Jahren mehrere Höhen und Tiefen erlebt. Während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump kam es zu mehreren Begegnungen zwischen Kim und Trump, darunter Gipfeltreffen in Singapur und Hanoi. Sie führten jedoch nicht zu einer dauerhaften Lösung der nuklearen Frage, da beide Seiten an ihren grundlegenden Positionen festhielten.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel seit Langem mit Sorge. Experten warnen, dass eine Eskalation der Spannungen zu einem erneuten Wettrüsten in der Region führen könnte. Gleichzeitig gibt es immer wieder Hoffnungen, dass diplomatische Bemühungen zu einer Entspannung der Lage beitragen könnten.