Der seit längerem unter Druck stehende britische Premierminister Keir Starmer tritt zurück. Nach seiner emotionalen Rücktrittserklärung vor Downing Street 10 umarmt er seine Frau Vicotria, die er «Fels in der Brandung» bezeichnet. Starmer erklärte, bei jeder Entscheidung, die er während seiner Amtszeit getroffen habe, sei es ihm darum gegangen, «das Land, das ich liebe, an erste Stelle zu setzen».
Er kämpfte mit den Tränen als er sagte: «Ich möchte meiner fantastischen Ehefrau Vic, die mir in guten wie in schlechten Zeiten ein Fels in der Brandung war, der beste Ehemann sein, der ich sein kann». Und er werde «der beste Vater sein, der ich sein kann, für meine wunderschönen Kinder, die mein ganzer Stolz und meine ganze Freude sind.»
Starmer trtitt auch als Vorsitzender der Labour Party zurück. Wie geht es nun weiter? Starmer sagt, er werde im Amt bleiben, bis die Labour-Partei einen Nachfolger gewählt hat.
Favorit für seine Nachfolge ist Andy Burnham, der heute in Westminister als Abgeordneter für die Labour-Hochburg Makerfield vereidigt wird. Letzte Woche hatte er dort eine Nachwahl gewonnen. Auch Wes Streeting, der bis vor kurzem Gesundheitsminister unter Starmer war, könnte sich Chancen ausrechnen.