Bei den Landtagswahlen im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt erreicht die vom Landesverfassungsschutz als «gesichert rechtsextremistisch» eingestufte AfD 44,2 Prozent der Stimmen. Das ist ein Zuwachs von 23,4 Prozent. Dies geht aus einer Hochrechnung des ZDF hervor. Für die absolute Mehrheit reicht es der AfD aber nicht.
Die bisher regierende CDU von Ministerpräsident Sven Schulze verliert dramatisch die Hälfte ihrer Wählerschaft. Sie kommt laut ZDF-Hochrechnung auf 18,0 Prozent der Stimmen (minus 19,1).
Auf die Linke entfallen 9,0 Prozent (minus 2,0).
Für die SPD stimmten 9,0 Prozent der Wählerinnen und Wähler (plus 0,6 Prozent).
Auf den Grünen entfallen ebenfalls laut der Hochrechnung 8,6 Prozent (plus 2,7 Prozent).
Zitterpartei für das Bündnis Sahra Wagenknecht BSW. Erste Tendenzmeldungen gaben dem Bündnis 5,0 Prozent. Die erste Hochrechnung errechnete für die Wagenknecht-Partei 4,8 Prozent. Damit wäre sie an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Spätere Hochrechnungen sagen ihr jetzt 5,1 Prozent voraus.
Die FDP verliert 4,1 Prozent und kommt jetzt auf 2,3 Prozent. Damit scheitert sie klar an der Fünf-Prozent-Hürde.
(Wird aktualisiert)