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Jüdisches Ghetto in Rom

Gedenken in Rom
Keystone/EPA/Fabio Frustaci

Demonstration in Rom zum Gedenken an deutsche Verbrechen an Juden: Am 16. Oktober vor 80 Jahren durchkämmte die Gestapo das jüdische Ghetto in Rom. 1259 Männer und Frauen, Alte und Kinder wurden festgenommen und zunächst in einem einstigen Militärkolleg im Herzen Roms interniert.

Nach der «Selektion» kamen die Nichtjuden beziehungsweise die katholisch getauften Juden frei, offenbar auch wegen der Intervention des Vatikans. 1023 Juden wurden dann am 18. Oktober vom Bahnhof Tiburtina aus in Viehwaggons nach Auschwitz deportiert. Nur 16 Bewohner des Ghettos von Rom überlebten das Vernichtungslager.

In diesem Jahr ist das Gedenken daran von besonderer Bedeutung, weil neu über die Rolle des Papstes Pius XII., dem «Schweigepapst» diskutiert wird. Nach der Öffnung der Archive gibt es jetzt erste Forschungsergebnisse.  Hat er im Angesicht des Holocausts einfach nur geschwiegen oder hat er Tausende Juden gerettet?

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