Das extreme Winterwetter hält sich in den USA hartnäckig. Bislang wurden mindestens 22 Tote gezählt. Aus New York City meldete das Büro von Bürgermeister Zohran Mamdani, dass zwischen Samstag und Montagmorgen (Ortszeit) bei stark fallenden Temperaturen mindestens acht Menschen im Freien tot aufgefunden worden seien. Die Todesursachen würden noch untersucht. Behörden berichteten zudem von vier Todesfällen in Tennessee, jeweils drei in Louisiana und Pennsylvania, zwei in Mississippi sowie je einem Todesfall in New Jersey und South Carolina. Das Eis auf dem Hudson bietet ein seltenes Spektakel. Das Bild entstand am 27. Januar auf der Fähre von Staten Island.
Einige Meteorologen sprechen von einem der heftigsten Wintereinbrüche der vergangenen Jahrzehnte. Die Menschen sollen sich auf längere Einschränkungen im Alltag einstellen. Eisige Temperaturen sind auch für die nächsten Tage vorhergesagt. 670’000 Haushalte sind in den USA immer noch ohne Strom, die meisten davon im Süden. Im Norden von Mississippi und in Teilen von Tennessee zerrissen Stromleitungen unter dem Gewicht von Eisschichten aus gefrierendem Regen, was für weitreichende Stromausfälle sorgte.