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Lebensbedrohende Wasserkrise im Gazastreifen

Gaza Wasserknappheit
Keystone/EPA, Haitham Imad

Im dicht bevölkerten Gazastreifen herrscht eine katastrophale Wasserknappheit. Das Bild vom 13. Juli 2026 zeigt intern vertriebene Palästinenser beim Wasserholen an einer karitativ betriebenen Versorgungsstation in Khan Younis.

85 Prozent der Wasseranlagen des Gazastreifens sind laut den Vereinten Nationen zerstört oder unzugänglich. Die verbleibenden von NGOs eingerichteten Entsalzungsanlagen bringen wenig. Der Treibstoff, mit dem sie betrieben werden, wird von Israel blockiert. Nach Ansicht einiger NGOs setzt Israel Hunger und Durst als Kriegswaffe ein.

Meerwasser kontaminiert die Grundwasserquellen, das Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen. Die Wasserleitungen sind grösstenteils beschädigt oder zerstört, weshalb die Menschen darauf angewiesen sind, dass das Wasser mit Lastwagen geliefert wird.

Hanadi al-Aff, Mutter von fünf Kindern, erzählt: «Wir haben nicht genug Wasser für alles, was unsere Familie benötigt. Wir gehen sparsam mit dem Wasser um und bewahren es für die wichtigsten Dinge auf: zum Trinken, Kochen und für das Baden der Kinder. Wenn etwas übrig bleibt, verwenden wir es, um das Geschirr zu spülen und die Wäsche zu waschen.»

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