Ein offizielles iranisches Bild nach der Ankündigung des pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif, der am 15. Juni 2026 auf der Plattform X mitteilte: «Nach intensiven Gesprächen freuen wir uns, bekanntgeben zu können, dass das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran erzielt wurde.»
Das von der iranischen Generaldirektion für ausländische Medien im Vorfeld der Einigung freigegebene Bild zeigt als Zeichen des angeblichen Triumphs Irans ein Mauerbild der iranischen Flagge in Teheran. Das Schwert im Emblem der Nationalflagge ist durch eine Rakete ersetzt. Interessant sind die Restriktionen der iranischen Behörde zu diesem Bild. Es darf nicht verwendet werden von israelischen Medien, von persischsprachigen Fernsehsendern ausserhalb des Iran, von BBC Persian, von VOA Persian, von Manoto TV und von Iran International TV. Und vielleicht ebenso interessant: Eine der beiden Frauen im Bild trägt keinen Schleier.
Kurz nach Bekanntgabe der Einigung durch Pakistans Ministerpräsidenten bestätigte auch US-Präsident Donald Trump auf Truth Social den Abschluss des Abkommens. Der iranische Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi bestätigte laut der Nachrichtenagentur Tasnim ebenfalls die Fertigstellung des Textes des Rahmenabkommens. Die offizielle Unterzeichnungszeremonie des Rahmenabkommens soll am kommenden Freitag in der Schweiz stattfinden. Dies teilte Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif mit.
Pakistans Premier Sharif erklärte ausserdem, beide Seiten hätten die sofortige und endgültige Beendigung der Militäroperationen an allen Fronten, einschliesslich im Libanon, zugesichert. Noch bleibt unklar, ob Israel dieser Bedingung zugestimmt hat. Die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Strasse von Hormus soll erst nach der formellen Unterzeichnung des Iran-Abkommens am Freitag geöffnet werden. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung, teilte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Danach werde das Öl wieder frei fliessen, zugunsten der Region und der ganzen Welt.