Nach einer monetalangen Rekordjagd sind die Preise für Gold und Silber am Montag deutlich gesunken. Eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) kostete zeitweise etwa 4500 Dollar und damit bis zu acht Prozent weniger als vor dem Wochenende – nachdem der Preis schon am Freitag um knapp neun Prozent gefallen war.
Der Preis für Silber fiel prozentual noch stärker. Seit den Rekorden in der vergangenen Woche hat Silber knapp ein Drittel, Gold etwa ein Fünftel verloren. Auslöser des Preisrutsches ist die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Warsh als Nachfolger für US-Notenbankchef Powell durch Präsident Trump. Dadurch kamen an den Finanzmärkten Zweifel daran auf, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der amerikanischen Geldpolitik kommen werde. Denn Warsh könnte sich auch dafür entscheiden, die Zinsen zunächst nicht zu senken. Dadurch würde Gold als Geldanlage wieder weniger attraktiv.
Das Bild vom Montag entstand in München beim Edelmetallhändler Pro Aurum.