Der Papst sendet politische Signale: Leo XIV. empfing am Montag im Vatikan Philippe Lazzarini, den schweizerisch-italienischen Generalkommissar des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Die Knesset, das israelische Parlament, stuft die UNWRA als «Terrororganisation» ein und verbietet ihr, auf israelischem Staatsgebiet tätig zu sein. Neben Lazzarini begrüsste der Papst am Montag auch die venezolanische Oppositionsführerin und Nobelpreisträgerin María Corina Machado.
Machado hatte gehofft, dass sie von den USA nach dem Sturz Maduros als Übergangspräsidentin eingesetzt würde. Stattdessen ernannte Trump die bisherige venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur geschäftsführenden Präsidentin.