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Anklage gegen René Benko

Benko
Keystone/EPA/Anna Szilagyi

In Innsbruck hat gestern ein erster Prozess gegen den Finanzjongleur René Benko begonnen. Gemessen an dem, was ihm vorgeworfen wird und was noch an Anklagen auf ihn zukommt, handelt es sich um eher kleine Grössenordnungen. Aber schon hier drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. In einer ersten Anklage muss sich der Finanzjongleur im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts wegen des Vorwurfs des betrügerischen Bankrotts verantworten.

Konkret dreht sich die Anklage um eine Miet- und Betriebskostenvorauszahlung in Höhe von 360’000 Euro für die Anmietung eines Hauses, die wirtschaftlich und sachlich unvertretbar gewesen sein soll, sowie um eine Schenkung in der Höhe von 300’000 Euro an Angehörige.

Insgesamt geht es bei Benko um betrügerische Machenschaften in der Höhe von mehreren Milliarden Euro. Überwiegend war er im Immobilienbereich tätig. Das grösste «Denkmal» seiner Aktivitäten steht in Hamburg. Es handelt sich um den sogenannten Elbtower, eine halb fertig gebaute Bauruine, von der noch niemand genau sagen kann, was aus ihr noch werden soll.

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