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Anhaltende Lawinengefahr im Schweizer Alpengebiet

Lawinengefahr
Keystone, Urs Flüeler

Gewaltige Schneemengen und und anhaltend stürmische Winde sorgen für eine kritische Lawinensituation in der Schweiz. Im Wallis sind Täler gesperrt und Menschen wurden evakuiert. Auch im Kanton Uri sind Strassen, so zwischen Hospental und Realp (Bild), bis auf weiteres wegen Lawinengefahr gesperrt.

Die Lawinengefahrenstufe 5 für das Wallis, die höchste Warnstufe, ist am Dienstag um 17 Uhr aufgehoben worden, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) mitteilte. Es gilt nun Gefahrenstufe 4. Die spontane Lawinenaktivität nehme mit dem Abklingen der Schneefälle ab, wobei in der Nacht auf Mittwoch einzelne spontane Lawinen noch möglich seien, dies vor allem «am nördlichen Alpenkamm, im Wallis, im Gotthardgebiet, im nördlichen Tessin, in Nordbünden und im Unterengadin nördlich des Inns». Abseits gesicherter Pisten seien die Verhältnisse gefährlich, auch exponierte Verkehrswege seien teils gefährdet, schrieb das SLF.

Nach wie vor sind viele Strassen in den Alpenregionen wegen der anhaltenden Lawinengefahr gesperrt. Besonders betroffen ist das Wallis. Im Goms ist die Strasse zwischen Niederwald und Obergesteln gesperrt. Auch die Züge der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) befahren die Strecke nicht. Der Autoverlad Furka ist noch immer eingestellt. Gesperrt sind derzeit auch die Hauptstrassen zu den Ferienorten Saas Fee, Saas Grund und Zermatt. Die Strasse ins Lötschental ist ebenfalls gesperrt.

In der Surselva und im Prättigau (beide in Graubünden) ist wegen der starken Schneefälle der Strom zeitweise ausgefallen. Mehr als 1300 Haushalte waren betroffen, schrieb das Energieunternehmen Repower am Dienstagvormittag. Die Unterbrüche hätten Minuten bis Stunden gedauert.

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